Gestern, 09:37 PM
Sein Leib blieb in der steinernen Statue gefangen, die er neuerdings seinen Körper schimpfte, als Eris ihn mahnend anstupste. Lediglich seine blauen Iriden verrieten die Irritation, die er bei dem erneuten Anblick des Miles in Anwesenheit Nykes spürte.
Und was gab Eris da noch weiter von sich? Ihrem Körper zu schaden? Gott. Soweit hatte er nicht einmal gedacht. Es hatte ihm schon genügt, dass diese gefleckte Kreatur dieselbe Luft einatmete wie Nyke. Er verstand nicht, was das Mädchen in dieser Vollkatastrophe sah. Seine Hoffnung lag darin, dass sie sich diesen Narren als Projekt ausgesucht hatte, um sich selbst zu mehr Zerstreuung zu verhelfen. "Bring mich nicht noch auf Ideen", quetschte er zwischen zusammengepressten Zähnen unter einem gequälten Seufzen hervor.
"Oh Gott, die Qual will kein Ende nehmen", entfloh es ihm letztlich, als Nyke sich doch tatsächlich in die offene Umhalsung warf. Zwar hatte sie genug Manieren und Anstand genossen, sich sogleich wieder von ihm zu entfernen, Lucians Blick brannte dennoch für eine geraume Zeit auf dem ungleichen Paar. "Es reicht", wollte er sich in seiner stillen Rage auf den Weg machen, um den blonden Burschen von Nyke zu reißen. Er empfand absolut nicht wie Eris. Nyke sollte fallen? Nicht, wenn es nach ihm ging. Es nagte bereits zu genüge an ihm, dass er nicht für Eris da gewesen war, als sie ihren Verlobten verloren hatte. Nun stand sie hier, Symbol der Astorischen Eleganz und Stärke, und trug das positive Gemüt im Namen der gesamten Familie. Niemand, der ihm am Herzen lag, sollte jemals wieder fallen. Ganz gleich, wie niedrig der Stolperstein sein sollte.
"Werte Cousine, ich schmeiße mich liebend gerne in euer aller Namen in den Dreck. Oder vertreibe ihn, bevor er Flecken hinterlässt." Er setzte sich in Bewegung - nur umso gleich an Ort und Stelle gehalten zu werden. Seine Reflexe griffen nach Eris, welche sich glücklicherweise selbst vor dem Aufprall bewahren konnte.
Amata Aegidius.
Aegidius.
Unwillkürlich verschmälerten sich seine Augen für einen kurzen Moment. Amata konnte gewiss nichts dafür, den Namen ihres Cousin zu teilen. Der Beigeschmack, den jenes Adelshaus seit geraumer Zeit bei ihm hinterließ, war leider unumgänglich geworden. Wenngleich Ceres glücklich zu sein schien und ihr Lächeln leichter geworden war.
Weshalb wiederum sein Lächeln schwerer wog. Wie konnte man gleichermaßen glücklich und verloren für eine andere Person sein?
Die Worte der Fuchsstute holten ihn zurück und er löste den Blick von der grauen Gestalt der Stute. Er musste sich ermahnen.
Erneut erinnern.
Amata Aegidius konnte nichts für seinen Groll.
Also nickte er zustimmend und sein Antlitz wurde milder. "Hmm. Tatsächlich sehr hübsch. Ich verstehe nichts von Blumen, sehe aber wohl, wenn sie ein schönes Gesicht untermalen." Ein höfisches Nicken zur Begrüßung.
Die Gesellschaft einer anderen Dame würde Eris guttun.
"Wollt ihr euch zu uns gesellen, Amata?"
Er hatte Nyke und Aaron aus den Augen verloren.
Das würde eine lange, frustrierende Nacht werden.
Und was gab Eris da noch weiter von sich? Ihrem Körper zu schaden? Gott. Soweit hatte er nicht einmal gedacht. Es hatte ihm schon genügt, dass diese gefleckte Kreatur dieselbe Luft einatmete wie Nyke. Er verstand nicht, was das Mädchen in dieser Vollkatastrophe sah. Seine Hoffnung lag darin, dass sie sich diesen Narren als Projekt ausgesucht hatte, um sich selbst zu mehr Zerstreuung zu verhelfen. "Bring mich nicht noch auf Ideen", quetschte er zwischen zusammengepressten Zähnen unter einem gequälten Seufzen hervor.
"Oh Gott, die Qual will kein Ende nehmen", entfloh es ihm letztlich, als Nyke sich doch tatsächlich in die offene Umhalsung warf. Zwar hatte sie genug Manieren und Anstand genossen, sich sogleich wieder von ihm zu entfernen, Lucians Blick brannte dennoch für eine geraume Zeit auf dem ungleichen Paar. "Es reicht", wollte er sich in seiner stillen Rage auf den Weg machen, um den blonden Burschen von Nyke zu reißen. Er empfand absolut nicht wie Eris. Nyke sollte fallen? Nicht, wenn es nach ihm ging. Es nagte bereits zu genüge an ihm, dass er nicht für Eris da gewesen war, als sie ihren Verlobten verloren hatte. Nun stand sie hier, Symbol der Astorischen Eleganz und Stärke, und trug das positive Gemüt im Namen der gesamten Familie. Niemand, der ihm am Herzen lag, sollte jemals wieder fallen. Ganz gleich, wie niedrig der Stolperstein sein sollte.
"Werte Cousine, ich schmeiße mich liebend gerne in euer aller Namen in den Dreck. Oder vertreibe ihn, bevor er Flecken hinterlässt." Er setzte sich in Bewegung - nur umso gleich an Ort und Stelle gehalten zu werden. Seine Reflexe griffen nach Eris, welche sich glücklicherweise selbst vor dem Aufprall bewahren konnte.
Amata Aegidius.
Aegidius.
Unwillkürlich verschmälerten sich seine Augen für einen kurzen Moment. Amata konnte gewiss nichts dafür, den Namen ihres Cousin zu teilen. Der Beigeschmack, den jenes Adelshaus seit geraumer Zeit bei ihm hinterließ, war leider unumgänglich geworden. Wenngleich Ceres glücklich zu sein schien und ihr Lächeln leichter geworden war.
Weshalb wiederum sein Lächeln schwerer wog. Wie konnte man gleichermaßen glücklich und verloren für eine andere Person sein?
Die Worte der Fuchsstute holten ihn zurück und er löste den Blick von der grauen Gestalt der Stute. Er musste sich ermahnen.
Erneut erinnern.
Amata Aegidius konnte nichts für seinen Groll.
Also nickte er zustimmend und sein Antlitz wurde milder. "Hmm. Tatsächlich sehr hübsch. Ich verstehe nichts von Blumen, sehe aber wohl, wenn sie ein schönes Gesicht untermalen." Ein höfisches Nicken zur Begrüßung.
Die Gesellschaft einer anderen Dame würde Eris guttun.
"Wollt ihr euch zu uns gesellen, Amata?"
Er hatte Nyke und Aaron aus den Augen verloren.
Das würde eine lange, frustrierende Nacht werden.




