Vor 6 Stunden
Desmond nahm einen tiefen Atemzug und bereute es just in dem Augenblick als Aarin den Mund öffnete, dass er sich zu mehr als einem kurzen Gruß hatte hinreißen lassen. Aber gut, aus diesem Fehler würde er vermutlich zukünftig lernen - oder auch nicht, man weiß es nicht. “Oh gewiss, Fräulein Aarin.”, säuselte er mit einem auffällig galanten Tonfall, der jedoch nicht die Spur Spott verbarg, die er stets für dieses hochgestochene Getue übrig hatte. “Wobei Eure Ausstrahlung eigentlich schon genügt, alle anderen auf Abstand zu halten. Ich weiß nicht, um was sich Eure Familie sorgen sollte.”, fuhr er fort und neigte den Kopf leicht zur Seite, ohne ihrem Deut in eine der abgelegenen Ecken zu folgen.
Ihre weiteren Worte ließen Desmond einmal mehr genügsam die Luft aus seinen Lungen entlassen. “Ich hoffe Ihr werdet auch demnächst aus ‘der Pein erlöst’ - schließlich zählt ihr schon ein paar Sommer mehr als meine wunderschöne Gemahlin.”, Ceres war ohne Zweifel schön und Desmond bezweifelte, dass sie nicht in den kommenden Monaten einem der anderen Adeligen aufgefallen wäre. “Aber natürlich wollte ich mit meinen Worten nicht darauf hinaus.”, heuchelte der Aegidius und nickte bedächtig mit einem Lächeln auf den Lippen, das wohl allenfalls als unverschämt durchgehen würde.
Aber Desmond hatte natürlich trotzdem irgendwann mal eine Erziehung genossen, weshalb er Aarin nicht weiter auf den Zustand ihrer Ledigkeit hinwies. Er verstand dieses ganze Drama ohnehin nicht, aber das lag vermutlich auch einfach daran, dass er ein Mann war und nicht gezwungen war, so schnell wie möglich eine Frau zu finden. Eine Frau schien in der heutigen Zeit anscheinend immer noch einem gewissen Druck ausgesetzt zu sein. Tuana selbst hatte spät geheiratet. Nun denn… er würde den Damen dieser Zeit diesen Stress nicht nehmen können.
“Ich verzeihe Euch natürlich Euren Fauxpas - wer wäre ich Euch das zu verwehren.”, antwortete der Leibgardist und wandte dann kurz den Blick von der weißen Schönheit ab, um zu sehen, ob seine Frau schon auf dem Weg zur Steppe war. Doch er konnte sie nirgends ausmachen. Vielleicht hatte er sich auch eine Rettung erhofft. “Ich hoffe, Euer Bruder hat heute nicht wieder vor sich zu sehr an den Beeren zu bedienen. Es wäre peinlich, wenn man ein Muster erkennen würde.”, sagte er stattdessen, als er den jungen Miles bei Nyke bemerkte. Ein nettes Mädchen, ein kluger Kopf und hübsch dazu. Und definitiv zu schade für diesen Idioten. Aber gut, Penthesilea hatte schließlich auch keine große Wahl gehabt, als man ihr Neptun aufgezwungen hatte. Desmond seufzte. Bereits jetzt schon angestrengt von den Traditionen, die es aus Valeria auch in dieses Tal geschafft hatten.
Ihre weiteren Worte ließen Desmond einmal mehr genügsam die Luft aus seinen Lungen entlassen. “Ich hoffe Ihr werdet auch demnächst aus ‘der Pein erlöst’ - schließlich zählt ihr schon ein paar Sommer mehr als meine wunderschöne Gemahlin.”, Ceres war ohne Zweifel schön und Desmond bezweifelte, dass sie nicht in den kommenden Monaten einem der anderen Adeligen aufgefallen wäre. “Aber natürlich wollte ich mit meinen Worten nicht darauf hinaus.”, heuchelte der Aegidius und nickte bedächtig mit einem Lächeln auf den Lippen, das wohl allenfalls als unverschämt durchgehen würde.
Aber Desmond hatte natürlich trotzdem irgendwann mal eine Erziehung genossen, weshalb er Aarin nicht weiter auf den Zustand ihrer Ledigkeit hinwies. Er verstand dieses ganze Drama ohnehin nicht, aber das lag vermutlich auch einfach daran, dass er ein Mann war und nicht gezwungen war, so schnell wie möglich eine Frau zu finden. Eine Frau schien in der heutigen Zeit anscheinend immer noch einem gewissen Druck ausgesetzt zu sein. Tuana selbst hatte spät geheiratet. Nun denn… er würde den Damen dieser Zeit diesen Stress nicht nehmen können.
“Ich verzeihe Euch natürlich Euren Fauxpas - wer wäre ich Euch das zu verwehren.”, antwortete der Leibgardist und wandte dann kurz den Blick von der weißen Schönheit ab, um zu sehen, ob seine Frau schon auf dem Weg zur Steppe war. Doch er konnte sie nirgends ausmachen. Vielleicht hatte er sich auch eine Rettung erhofft. “Ich hoffe, Euer Bruder hat heute nicht wieder vor sich zu sehr an den Beeren zu bedienen. Es wäre peinlich, wenn man ein Muster erkennen würde.”, sagte er stattdessen, als er den jungen Miles bei Nyke bemerkte. Ein nettes Mädchen, ein kluger Kopf und hübsch dazu. Und definitiv zu schade für diesen Idioten. Aber gut, Penthesilea hatte schließlich auch keine große Wahl gehabt, als man ihr Neptun aufgezwungen hatte. Desmond seufzte. Bereits jetzt schon angestrengt von den Traditionen, die es aus Valeria auch in dieses Tal geschafft hatten.




