Gestern, 12:00 AM
Derartige Spektakel sind doch nur dazu da, um dem einfachen Volk das Gefühl zu geben dazu zu gehören, aber ihnen zugleich zu zeigen, was sie niemals erreichen werden. Der Spalt zwischen dem Adel und einfachen Volk ist kaum zu überwinden und einerseits beneidet Hestia das einfache Volk für ihre Freiheiten, aber andererseits sieht sie auch mit Argwohn auf sie herab.
Bisher konnte sie sich erfolgreich von ihren adeligen Pflichten drücken, aber ihr Vater macht ihr mit jedem vergehenden Tag deutlicher, dass es für sie an der Zeit ist, einen Gatten zu finden und das Blut der Draca weiter zu vererben. Aber welchen Sinn hat es? Ihre Kinder werden nicht den Namen der Familie Draca tragen, sondern den einer anderen Familie und bisher sieht sie keinen der möglichen Kandidaten als würdig an.
Genauso wie vor einer eigenen Vermählung wollte sie sich von dieser albernen Hochzeit drücken. Allerdings hatte ihr Vater bereits damit gerechnet und sie, noch bevor sie die Möglichkeit hatte, sich am Morgengrauen davon zu schleichen, geschnappt und herrichten lassen. So wurde ihr zweifarbiges Langhaar hübsch hergerichtet und mit passenden Blumen geschmückt. Auch ihr schwarzes Fell glänzte im Schein der Sonne, wenn sie sich denn zwischendurch zeigte, sodass es ihr nicht möglich war, in der Masse zu verschwinden.
Also stand sie etwas abseits und betrachtete aufmerksam das Geschehen. Der Vorteil ist, dass diese Spektakel allerlei interessante Tratsch mit sich bringen können und wer weiß welche Informationen sich ihr darin offenbaren. Denn wenn einem das eigene Leben schon nicht viel Freude bringt, ist es sehr verlockend, sich am Leid anderer zu ergötzen - wenngleich Hestia da durchaus Grenzen hat.
Bisher konnte sie sich erfolgreich von ihren adeligen Pflichten drücken, aber ihr Vater macht ihr mit jedem vergehenden Tag deutlicher, dass es für sie an der Zeit ist, einen Gatten zu finden und das Blut der Draca weiter zu vererben. Aber welchen Sinn hat es? Ihre Kinder werden nicht den Namen der Familie Draca tragen, sondern den einer anderen Familie und bisher sieht sie keinen der möglichen Kandidaten als würdig an.
Genauso wie vor einer eigenen Vermählung wollte sie sich von dieser albernen Hochzeit drücken. Allerdings hatte ihr Vater bereits damit gerechnet und sie, noch bevor sie die Möglichkeit hatte, sich am Morgengrauen davon zu schleichen, geschnappt und herrichten lassen. So wurde ihr zweifarbiges Langhaar hübsch hergerichtet und mit passenden Blumen geschmückt. Auch ihr schwarzes Fell glänzte im Schein der Sonne, wenn sie sich denn zwischendurch zeigte, sodass es ihr nicht möglich war, in der Masse zu verschwinden.
Also stand sie etwas abseits und betrachtete aufmerksam das Geschehen. Der Vorteil ist, dass diese Spektakel allerlei interessante Tratsch mit sich bringen können und wer weiß welche Informationen sich ihr darin offenbaren. Denn wenn einem das eigene Leben schon nicht viel Freude bringt, ist es sehr verlockend, sich am Leid anderer zu ergötzen - wenngleich Hestia da durchaus Grenzen hat.



