Gestern, 03:44 AM
Wenn Aaron sich an den gut gepflegten, mit saftigem Gras überwachsenen Plätzen der Adelsfamilien vorbeischob und in Richtung Pöbel trat, um eine der Huren zu treffen, die er mit nur wenig Zuneigung im Herzen aufsuchte, dann grub sich früher oder später immer einer der Steine in seinen Huf. Wenn er Glück hatte, war er das Ding nach ein paar Stunden los. Hatte er jedoch Pech, dauerte es Tage. Zu Beginn tat es nicht sehr weh, doch es störte, und dann arbeitete es sich tiefer, immer tiefer vor, bis das spitze, fiese Ding einen Nerv traf. Aaron kannte die Tritte und Bisse seines Vaters. Trotzdem dachte er immer an diesen kleinen, unscheinbaren Stein, wenn er an echte Schmerzen dachte. Dabei zuzusehen, wie sich Tränen in Nykes Augen sammelten, und zu hören, wie ihre Stimme brach, tat mehr weh.
Er blinzelte, als seine Freundin ihn umarmte, und horchte in sich hinein. Seine Brust zog sich zusammen. Es war wie ein Krampf, nur in ihm drin. Zwar war der Schmerz nicht so schlimm, dass er ihn in die Knie gezwungen hätte, aber aus irgendeinem Grund trieb er ihm die Tränen in die Augen. Als Nyke zurücktrat, machte Aaron einen Schritt vor, um die wohltuende Wärme nicht zu verlieren. Aber ihre Bitte ließ ihn stocken; ihr Anblick den Krampf nur noch mächtiger werden. Lag er im Sterben? Hatte er einen Herzinfarkt? War es das?
„Ich glaube, ich bin krank.“ Verwundert neigte er den Kopf und betrachtete eingehend seinen Brustkorb, der sich ruhig hob und senkte. Alles unauffällig. Und trotzdem.
„Ich habe Schmerzen.“ Er schnickte mit dem Kopfund streifte mit seinen Nüstern seine Brust. „Genau da!“
Glücklicherweise schienen sie langsam wieder zu verschwinden. Aber er würde wachsam bleiben. Selbst eine königliche Hochzeit war nicht wichtiger als sein Ableben. Und dann erinnerte er sich: „Ah, richtig, richtig, ich denke, Beeren möchtest du noch nicht essen? Und ich würde dich zum Tanz auffordern, aber wir wissen beide, dass der erste Tanz dem Hochzeitspaar gilt und aus irgendeinem Grund wird daher die Planschkuh Acillius diesen einleiten.“ Nur Gott wusste, warum dieses Glück nicht seiner Schwester zuteil geworden war.
„Wir könnten reden, ein bisschen um die anderen herumlaufen und sie beobachten. Oh, ich weiß! Wir suchen uns jemanden aus und überlegen, was ihnen gerade durch den Kopf geht. Ich fange an.“
Aaron stellte sich parallel zu seiner Freundin auf und begann mit erhobenen Nüstern und Schweif über den Platz zu schreiten.
„Karthago hat die ganze Nacht geweint, weil er eigentlich in Vesta verliebt ist.“
Stimmte nicht, war in dieser Hinsicht aber egal.
Er blinzelte, als seine Freundin ihn umarmte, und horchte in sich hinein. Seine Brust zog sich zusammen. Es war wie ein Krampf, nur in ihm drin. Zwar war der Schmerz nicht so schlimm, dass er ihn in die Knie gezwungen hätte, aber aus irgendeinem Grund trieb er ihm die Tränen in die Augen. Als Nyke zurücktrat, machte Aaron einen Schritt vor, um die wohltuende Wärme nicht zu verlieren. Aber ihre Bitte ließ ihn stocken; ihr Anblick den Krampf nur noch mächtiger werden. Lag er im Sterben? Hatte er einen Herzinfarkt? War es das?
„Ich glaube, ich bin krank.“ Verwundert neigte er den Kopf und betrachtete eingehend seinen Brustkorb, der sich ruhig hob und senkte. Alles unauffällig. Und trotzdem.
„Ich habe Schmerzen.“ Er schnickte mit dem Kopfund streifte mit seinen Nüstern seine Brust. „Genau da!“
Glücklicherweise schienen sie langsam wieder zu verschwinden. Aber er würde wachsam bleiben. Selbst eine königliche Hochzeit war nicht wichtiger als sein Ableben. Und dann erinnerte er sich: „Ah, richtig, richtig, ich denke, Beeren möchtest du noch nicht essen? Und ich würde dich zum Tanz auffordern, aber wir wissen beide, dass der erste Tanz dem Hochzeitspaar gilt und aus irgendeinem Grund wird daher die Planschkuh Acillius diesen einleiten.“ Nur Gott wusste, warum dieses Glück nicht seiner Schwester zuteil geworden war.
„Wir könnten reden, ein bisschen um die anderen herumlaufen und sie beobachten. Oh, ich weiß! Wir suchen uns jemanden aus und überlegen, was ihnen gerade durch den Kopf geht. Ich fange an.“
Aaron stellte sich parallel zu seiner Freundin auf und begann mit erhobenen Nüstern und Schweif über den Platz zu schreiten.
„Karthago hat die ganze Nacht geweint, weil er eigentlich in Vesta verliebt ist.“
Stimmte nicht, war in dieser Hinsicht aber egal.




