Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.
Die Legenden von Valeria, einst ein strahlendes Reich voller Pracht und Macht, sind nun nicht mehr als flüsternde Erinnerungen im Wind der Vergangenheit. Ein feuriger Zorn aus den Tiefen der Erde hat es verschlungen, ein Inferno, das Leben und Träume gleichermaßen zu Asche verbrannte. Du bist durch ein gnadenloses Land gezogen, warst ein Wanderer ohne Heimat, getrieben von der verzweifelten Suche nach einem neuen Morgen.


Die Schwachen zerbrachen auf diesem Weg, manche folgten dem Ruf der Verzweiflung und wendeten sich vom König ab.

Doch es gibt jene, deren Herzen ein unbezwingbares Feuer tragen – eine Hoffnung, die selbst die finsterste Nacht nicht ersticken kann. Bist du einer von ihnen? Oder haben die Schatten bereits Besitz von deiner Seele ergriffen?
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Wir schreiben in einem plotbasierenden System und sind immer bemüht die Charaktere so tief wie möglich in die Geschichte zu integrieren und einen möglichst breiten Anschluss zu bieten. Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!

Aktuelle Neuigkeiten


Der neue Plot
29.05.2026

Der weitere Verlauf
03.05.2026

Februar-Neuigkeiten
11.02.2025

Das Team


Aktueller Zeitraum



1. Tag des Winters bis zum
30. Tag des Spätwinters


Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
II. Unter dem Schleier der Pflicht
5. Spätherbst 83, Ganzer Tag | Steppe | Schicksalsschlag, Nero Valerius, Gaia Acillius, Ceres Aegidius, Vesta Valerius, Nyke Astoria, Briony, Damhnait, Karthago Dracas, Khione Dracas, Aarin Miles, Aaron Miles, Sayyirah, Rhuen, Desmond Aegidius, Atlas, Nova Odyssey, Ezrael Achilléas, Detheroc Erice Dracas, Néniel, Saito Altair, Penthesilea Acillius, Selene Miles, , Spartacus Licinius, Amata Aegidius, Eris Astoria, Lucian Astoria, Hestia Dracas, Morgana, Tetia Victus, Rhea Victus, Remus Victus, Dracerion Dracas
#91
"Hinsichtlich einer gewissen Rappstute."
Feiste Schlampe. 
Der Kommentar durchfuhr ihn wie flüssiger Strom. Nicht schnell und gnädig. Es zog sich durch seine Venen und wo sein Blut nicht bereits durch das hitzige Gemüt erhitzt war, drohte es in Flammen aufzugehen. Einen Moment quälte ihn das heraufbeschworene Bild silberner Augen noch, bevor er es in einem grimmigen Grinsen zerriss.
Khione Dracas. Wenn er sie nicht aufgrund genau dieser absolut irren Furchtlosigkeit und Präzision gebrauchen würde. Vielleicht würde er sie persönlich mit der Ermordung Novas beauftragen und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Allerdings würde er es niemals gestatten wollen, dass irgendjemand anderes den schwarzen Geist berührte. Ob in Zärtlichkeit, Lust oder Wahn. Instinkt und Verlangen lagen so nah beieinander – war ein Biss nicht auch eine Berührung? Der Gedanke löste den Zorn in seinem Körper wie aufwirbelnde Asche. 
Oh, wer wenn nicht Karthago, der den Tag der königlichen Hochzeit auf sich selbst bezog? Er markierte diesen Tag. Starrte in die Menge, sich sicher, die Mondgöttin irgendwo ausfindig machen zu können, und warf den Blick ruckartig wieder irgendwo ins fokuslose Nichts. 
Er würde dem Mythos, den er aus ihr machte, wahrscheinlich auf ewig huldigen. Dann würde er es auf seine Weise tun - und nicht länger auf Knien. 

Wie sehr er es verachtete. In Wahrheit hatte er den Entschluss schon in sich getragen und auf den richtigen Moment gewartet, ihm Leben einzuhauchen. Doch wann immer Karthago seine Verantwortung in Ernsthaftigkeit nachgehen wollte, war ihm jemand mit Aufforderung zuvorgekommen. Meistens war es sein träger Vater oder der gut gemeinte Ratschlag des jüngeren Bruders. Khione war letztlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die letzte Glut im Schmelzkrater. 
Er würde Nova niemals ziehen lassen. Dafür krallte sich das letzte Stück einer verzweifelten Seele zu sehr an der eigenen Vorstellung von Glück. Aber er würde dem Jungen zumindest nüchternen Kopfes beistehen. 
"Ein Schritt nach dem anderen", versprach er ihm und schickte ihn zurück in die triste Zelle. Die Tür nie verriegelt. 

Er brauchte Zerstreuung. Wenigstens kannte seine Cousine ihn gut genug. So sehr er das verachten wollte, würde es ihm früher oder später entweder im Weg oder beistehen. Er entschied sich für Letzteres und machte sich auf den Weg zur nächsten Ausgeburt seines Hauses. 
"Herzlichen Glückwunsch", raunte er Hestia lieblos entgegen, nachdem er auf dem Weg zu ihr hier und da Körper abprallen ließ. So viel Gerempel. Ein merkwürdiger Abend. 
"Du bist verlobt."

Hestia Dracas

Zitieren
#92
Sie wollte nicht hier sein. Und doch lauschte sie aufmerksam den Gesprächen und beobachtete, wer mit wem verkehrte. Doch ganz besonders achtete sie auf die verstohlenen Blicke der einzelnen - Wer sucht wessen Blick, den er nicht suchen sollte?
Doch ein Blick zieht ruckartig ihre volle Aufmerksamkeit auf sich. Einer, der aus der Menge heraussticht und vollends auf sie fixiert ist. Karthago. Erbarmungslos bahnte er sich seinen Weg zu ihr und jeder, der ihm im Weg stand, wurde einfach beiseite geschubst. Das scheint heute irgendwie das Ding zu sein. Etwas, wovon Hestia allerdings Abstand nimmt. Nicht nur, weil sie den Meisten hier körperlich unterlegen ist, sondern weil sie nicht möchte, dass ihr Körper mit einem der anderen in Berührung kommt.

Als ihr Bruder sie erreichte, hob sie ihren Kopf noch etwas an, um seinem Blick ohne jegliche Scheu zu begegnen. Bereits bevor er seine ersten Worte spricht, erkennt sie an seinem Blick, dass es etwas sein wird, was ihr nicht gefällt und sie sollte recht behalten. Erst bleibt ihre Mimik vollends unberührt bis zur Offenbarung. Die schwarze Stute konnte nicht anders als ein abfälliges Schnauben erklingen lassen, ehe ihre Mimik zwischen Belustigung und Hass pendelte. Wenn auch nur Sekunden, bevor sie ihre Maske wieder aufsetzt.
”Ein schlechtes Thema um zu scherzen.” Entgegnet sie mit einer leichten Note von Abscheu in der Stimme. Karthago ist gewiss nicht für seine guten Scherze bekannt - Eigentlich ist er in keiner Weise für irgendwelche Scherze bekannt. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass er gerade einfach seine schlechte Laune an ihr auslassen möchte, indem er ihr den Tag noch mehr versaut, als er so schon ist. ”Fällt dir da nichts besseres ein, Bruder?” Spottet sie, um sich selbst von der anhaltenden Ernsthaftigkeit in seinem Gesicht abzulenken.


Karthago Dracas

Zitieren
#93
Er versuchte es. Wirklich. Aber jedes Mal, wenn er in ihr Gesicht blickte und ihre Stimme vernahm, schnürte es ihm die Kehle zu. Er wünschte sich, jemand ergriff ihn, kettete ihn an und hielt ihn irgendwo gefangen, damit er nie wieder ihr Gesicht sehen musste. 
IHR Gesicht. 
Manch einer würde Trost darin sehen, dass Alesztrasa Dracas ihre Tochter im eigenen Abbild geschaffen hatte, bevor es sie in den Tod gerissen hatte. Ihr Sohn konnte nichts anderes als eine Beleidigung darin ausmachen. Es war ein Affront und es machte ihn jeden Tag aufs Neue wahnsinnig. Die einzige Person, die er jemals aufrichtig lieben konnte, und Hestia hatte sie ihm genommen. Es machte keinen Unterschied, dass er seiner Schwester nie die Chance auf geschwisterliche Liebe gegeben hatte. 
Es war gleich. 

"Gott, dieser Abend ist wahrlich zum Kotzen. Hier stehe ich und überbringe deine frohe Kunde und du spuckst mir deine Respektlosigkeit ins Gesicht. Kein Wunder, dass der alte so gnädig mit dir war. Du gleichst ihm bis ins Mark." Er endete mit einem gehässigen Schnalzen und schüttelte, die eigenen Worte bestätigend, den Kopf. 
Was hätte er wohl an Dracerions Stelle mit ihr gemacht? Wahrscheinlich sie für immer als ungeliebte, ehelose Trophäe versauern lassen. Leider war genau das ihr Wunsch, was ihn in sein seelisches Dilemma trieb. Vielleicht hätte er sie Aaron gegeben. Das schien ihm das Naheliegendste. 
"Auf seine letzten Atemzüge scheint er richtig Fahrt aufzunehmen. So viele Pläne. Was auch immer ihn dazu geritten hat, es scheint ihm eilig damit. Vielleicht wird er ja melancholisch." Er sprach sie beiläufig, abwertend. Tatsächlich drängte Dracerion ihn selbst beinahe Tag ein Tag aus sich endlich ein Weib zu suchen. Da er wusste, dass er seinem Nachfolger diese Qual nicht so einfach aufdrücken konnte wie dem geliebten Töchterchen, blieb die Wahl vorerst ihm überlassen. 
"Ich würde ja sagen versau es nicht. Aber nun." Sein verurteilender Blick beendete den Satz. 

Hestia Dracas

Zitieren
#94
Seine Kinder. Das Erbe seines stolzen und alten Hauses. 
Dort standen sie inmitten der pulsierenden Ader des Reiches und suhlten sich ahnungslos im Staub. Wie sehr es ihn schmerzte, sein Vermächtnis auf diese Weise besudelt zu wissen. Sein ältester Sohn, sein Abbild, ein von ihm geschaffenes Monster. Und hätte er nicht irgendwann begonnen die Kontrolle über das Biest zu verlieren, wäre er mit stolz geschwollener Brust bereits die Reise ins Jenseits angetreten. Oder wohin auch immer seinesgleichen entsandt wurden. Was er aber unlängst in den Augen Karthagos auflodern sah, beunruhigte ihn auf eine Weise, die ihn letztlich tätig werden ließ. Und die Kräuter der kleinen Füchsin taten ihr Übriges. Erstaunlich, wozu man eine Kreatur drängen konnte, wenn ihr der nötige Halt fehlte. Und wie leichtgläubig sie war. 
Wenn er Hestia doch nur auf eben dieselbe Weise Gehorsam einflößen könnte. 

Vielleicht wäre ein nettes Wort oder eine Erklärung fällig gewesen, als er sich nüsternrümpfend aus seiner Starre löste und sich in Richtung seiner Welpen fortbewegte. Die Frau seines Bruders hatte seit jeher gewusst, worauf sie sich einließ. Wahrlich erwartete sie nicht hier vor aller Augen mit Affektion und Liebkosungen beschenkt zu werden. Dienten diese ohnehin mehr seinem eigenen Ego, wann immer er sich dazu herabließ. 
Sein Schritt war langsam und im Rhythmus nicht so geschmeidig, wie sich der Körper einst durch die Welt trug. Wer aber aufmerksamen Sinnes war, konnte vernehmen, dass das Oberhaupt der Dracas am heutigen Abend kontrollierter, gefasster auftrat. Und trug er das Haupt nicht beinahe so erhaben wie zu besseren Zeiten? Aus grimmigem Gesicht blickte er in die Welt hinaus und wo er lief, ging man ihm aus dem Weg. Die Gründe waren mannigfaltig und ihm gleich. Das Ergebnis war dasselbe.
"Meine Kinder. Hmpf", raunte er letztlich bei den dunklen Gestalten angekommen. "Wo ist euer nichtsnutziger Bruder?!" Früher einmal hatte es ihn getroffen, wenn Karthago das Gesicht auf jene Weise abwandt. Mittlerweile vermochte das vernarbte Herz kaum noch etwas zu durchdringen. Nach einem Leben wie seinem, voller Schmerz und Verachtung, was kümmerte es da noch, von welcher Seite sie herrührten? 

Wortlos entfernte sich sein Sohn. "Wage es nicht, Karthago. Nicht heute Abend." Wenn er ihn mit dieser schwarzen Schlampe erwischen sollte-
"Und du. Welpe." Er fuhr unlieb mit dem schweren Kopf herum, erfasste seine Tochter mit dem guten Auge, bevor er weiter sprach. "Wrex Macridos. Jetzt. Und keine Scherze, Hestia. Ich bin heute nicht in der Laune für deine, hmpf", ein abfälliges Schnauben. "Allüren." 
Und wo war überhaupt sein eigener nichtsnutziger Bruder? Auch dieser Status schien in der Familie  vererbt zu werden. Kaum dass er ihn bei dem Trauerspiel einer Selene Miles vernahm, schloss er das Kapitel für den Abend ab. 
Viel wichtiger war, wo sich sein eigenes Vorhaben für den heutigen Abend herumtrieb. Als er Gaia Acillius aufspürte, fragte er sich, weshalb man Ezrael Achillaes' Anwesenheit noch ertrug. 

Hestia & Karthago aufwühlend - anspielbar

Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 5 Gast/Gäste
Neue Beiträge ansehen | Heutige Beiträge ansehen | Alle Foren als gelesen markieren | Nach oben

EMPFEHLUNGEN

Das TagTraum-Wiki