Gestern, 05:48 PM
Ach ja, der dunkle König und sein dunkles Herz. Bedauerlicherweise waren sie alle grausam, das war die traurige Wahrheit. Irgendjemand da draußen hatte auch ihn zweifelsohne in die Rolle eines Bösewichts schlüpfen lassen, aber in dem Leben eines anderen nahm er gerade den Platz eines Helden ein. Es war unbedeutend, ob in seiner Brust wirklich nur monströse Verwesung oder Edelmut schlummerten. Letztendlich zählte nur, was andere in seiner Nähe gefühlt hatten. Doch davon sagte Briony nichts. Stattdessen nickte er zufrieden, als hätte der Goldene ihm gerade ein großartiges Geschäft vorgeschlagen.
„Das ist gut, ja, wahrlich sehr gut. Hätte er dich schlecht behandelt, hätte ich ihm abschwören müssen, jetzt, da wir Freunde sind, und ich glaube, das wäre sehr unangenehm für mich geworden.“
Und da fing er wieder an. Lord Golden, immer darum bemüht, sich kleinzureden. Ja, tatsächlich war das nicht unbedingt eine Eigenschaft, die Helden in sich trugen, da mochte er Recht haben. Sie würden daran arbeiten.
„Zu deinem Glück in meinem Skript schon, und ich bin derjenige von uns beiden, der die Geschichten erzählt, an die man sich in zwanzig Jahren erinnern wird.“
Apropos Geschichten, es war tatsächlich nicht falsch, nach den Liedern zu fragen, die Briony vorbereitet hatte. Der kleine Narr hatte ein großes Spektrum an Geschichten, Gesängen und Tänzen, aus denen er wählen konnte. Vorbereitende Maßnahmen hatte er bisher allerdings... keine getroffen. Die Kunst lebte bekanntlich von der Spontanität.
„Oh nun, ich weiß noch nicht“, fing er im Plauderton an. „Es kommt ganz darauf an, wie Braut und Bräutigam sich gleich ansehen. Wenn unter all dem Prunk eine Tragödie schlummert, werde ich offensichtlich nur Lieder anstimmen, die frei von jedem Tiefsinn sind, aber sollte sich tatsächlich ein starkes Band offenbaren, ist es gewiss nicht verkehrt, auch über den Schmerz der Liebe zu sinnieren.“
Denn Briony mochte andere verspotten und Feinden mit kalter Grausamkeit begegnen, aber er folterte nicht, und gebrochene Herzen verdienten es nicht, noch weiter geschändet zu werden.
„Was meinst du? Du bist sehr schlau", fuhr er fort. „Was soll ich heute anstimmen? Tragödie oder Komödie?“
„Das ist gut, ja, wahrlich sehr gut. Hätte er dich schlecht behandelt, hätte ich ihm abschwören müssen, jetzt, da wir Freunde sind, und ich glaube, das wäre sehr unangenehm für mich geworden.“
Und da fing er wieder an. Lord Golden, immer darum bemüht, sich kleinzureden. Ja, tatsächlich war das nicht unbedingt eine Eigenschaft, die Helden in sich trugen, da mochte er Recht haben. Sie würden daran arbeiten.
„Zu deinem Glück in meinem Skript schon, und ich bin derjenige von uns beiden, der die Geschichten erzählt, an die man sich in zwanzig Jahren erinnern wird.“
Apropos Geschichten, es war tatsächlich nicht falsch, nach den Liedern zu fragen, die Briony vorbereitet hatte. Der kleine Narr hatte ein großes Spektrum an Geschichten, Gesängen und Tänzen, aus denen er wählen konnte. Vorbereitende Maßnahmen hatte er bisher allerdings... keine getroffen. Die Kunst lebte bekanntlich von der Spontanität.
„Oh nun, ich weiß noch nicht“, fing er im Plauderton an. „Es kommt ganz darauf an, wie Braut und Bräutigam sich gleich ansehen. Wenn unter all dem Prunk eine Tragödie schlummert, werde ich offensichtlich nur Lieder anstimmen, die frei von jedem Tiefsinn sind, aber sollte sich tatsächlich ein starkes Band offenbaren, ist es gewiss nicht verkehrt, auch über den Schmerz der Liebe zu sinnieren.“
Denn Briony mochte andere verspotten und Feinden mit kalter Grausamkeit begegnen, aber er folterte nicht, und gebrochene Herzen verdienten es nicht, noch weiter geschändet zu werden.
„Was meinst du? Du bist sehr schlau", fuhr er fort. „Was soll ich heute anstimmen? Tragödie oder Komödie?“



