08-08-2026, 09:45 PM
Sein Schädel pochte und wann immer Spartacus sein Haupt von der einen auf die andere Seite schwenkte, war da dieses dumpfe Pochen hinter seiner Stirn, was ihn daran erinnerte, dass Rhuen ein kleiner Junge war, der seinen Spieltrieb noch nicht im Griff zu haben schien. Abermals schüttelte der Dunkelfuchs den Kopf, in der irrsinnigen Hoffnung dessen Schwere loszuwerden, aber vergebens. Zähneknirschend kniff er die Lider zusammen und atmete einige Atemzüge lang ein und aus, so lange, bis er das Gefühl hatte, sein Brustkorb würde platzen. Erst nach wenigen Minuten sah er sich in der Lage einen Schritt vor den anderen zu setzten. Er würde nicht straucheln, nicht heute. Sein Blick glitt zu den Beeren hinüber, die neben dem saftigen Gras und den Blüten aufgereiht waren. Ein Festmahl für alle Umstehenden in dessen Mitte wahrlich angenehme Gespräche oder eine erneute Streiterei entstehen könnte. Oder eben eine Prügeleien, wenn man es drauf anlegte. Ob ihm heute danach war? Die dunklen Mundwinkel zuckten in die Höhe, wohl eher nicht.
Gerade hatte der Dunkelfuchs eine Traube an Adelsdamen ins Visier genommen, auf die er zusteuern wollte und sich damit in ihren Reihen aus endlosen Schmeicheleien ertränkend, oder er wurde mit Häme wieder fortgeschickt, weil irgendein Elternteil meinte, dass sie sich nicht mit einem wie ihm abzugeben hatten. Spartacus schnaubte, wurde aber dann in seinem Gang aufgehalten, als etwas ihn an der Seite streifte oder er eher sie aus dem Takt gebracht hatte. Spartacus blieb stehen, betrachtete die junge Stute vor sich, die etwa im gleichen Alter wie er sein musste, vielleicht etwas jünger. Jedenfalls machte sie der braunen Hirschkuh Konkurrenz, war nur eben um einiges bunter. Der Dunkelfuchs hatte schon die Lippen geöffnet, schloss jene aber dann unverrichteter Dinge wieder, das das gescheckte Mädchen ihre Stimme erhob. Das Bernstein glitt musternd über sie, aber Spartacus konnte sich nicht recht erinnern sie jemals bewusst wahrgenommen zu haben und ihre Nachfrage offenbarte auch wieso. „Ihr seid eine Dienerin. Eine Dienstmagd.“ Deswegen war sie ihm nie ins Auge gestochen. Deswegen maste sie sich wohl auch an, nach seinem wohlergehen zu fragen, es war für sie so natürlich wie das Atmen. „Ihr wollte so unbedingt dienen?“, sprach der Dunkelfuchs und erwartete keine Antwort. „Schön, dann kommt mit.“ Ohne auf eine Antwort zu warten, schob sich Spartacus voraus, zwischen den Leibern der Adeligen hindurch, bis sie das Bankett erreichten, ein erbärmlicher und zugleich der ansehnlichste Haufen, den sie im neuen Tal zustande brachten. „Dann sagt mir, was hier fehlt.“ Seine Nüstern deuteten hinüber. Es fehlte an nichts, von allem war reichlich vorhanden. „Und wenn Euch die Sprache nicht gänzlich verlassen hat, könnt ihr bestimmt so gütig sein und mit Euren Namen verraten.“
Gerade hatte der Dunkelfuchs eine Traube an Adelsdamen ins Visier genommen, auf die er zusteuern wollte und sich damit in ihren Reihen aus endlosen Schmeicheleien ertränkend, oder er wurde mit Häme wieder fortgeschickt, weil irgendein Elternteil meinte, dass sie sich nicht mit einem wie ihm abzugeben hatten. Spartacus schnaubte, wurde aber dann in seinem Gang aufgehalten, als etwas ihn an der Seite streifte oder er eher sie aus dem Takt gebracht hatte. Spartacus blieb stehen, betrachtete die junge Stute vor sich, die etwa im gleichen Alter wie er sein musste, vielleicht etwas jünger. Jedenfalls machte sie der braunen Hirschkuh Konkurrenz, war nur eben um einiges bunter. Der Dunkelfuchs hatte schon die Lippen geöffnet, schloss jene aber dann unverrichteter Dinge wieder, das das gescheckte Mädchen ihre Stimme erhob. Das Bernstein glitt musternd über sie, aber Spartacus konnte sich nicht recht erinnern sie jemals bewusst wahrgenommen zu haben und ihre Nachfrage offenbarte auch wieso. „Ihr seid eine Dienerin. Eine Dienstmagd.“ Deswegen war sie ihm nie ins Auge gestochen. Deswegen maste sie sich wohl auch an, nach seinem wohlergehen zu fragen, es war für sie so natürlich wie das Atmen. „Ihr wollte so unbedingt dienen?“, sprach der Dunkelfuchs und erwartete keine Antwort. „Schön, dann kommt mit.“ Ohne auf eine Antwort zu warten, schob sich Spartacus voraus, zwischen den Leibern der Adeligen hindurch, bis sie das Bankett erreichten, ein erbärmlicher und zugleich der ansehnlichste Haufen, den sie im neuen Tal zustande brachten. „Dann sagt mir, was hier fehlt.“ Seine Nüstern deuteten hinüber. Es fehlte an nichts, von allem war reichlich vorhanden. „Und wenn Euch die Sprache nicht gänzlich verlassen hat, könnt ihr bestimmt so gütig sein und mit Euren Namen verraten.“



