Er hätte ihr gerne eine Chance gegeben.
Nicht gerne. Aber er hätte es freiwillig getan.
Nicht ganz aus freien Stücken aber aus-
Er hätte es getan.
So blieb ihm nichts anderes, als diese Verlobung aus dem Grund nachzugehen, der ihn durch alle Phasen und Felder seines Lebens führte. Wrex Macridos war ein gehorsamer, achtsamer Soldat und Sohn, und wenn seine Mutter es verlangte, würde er durch die Feuer der Hölle für sie gehen. Bei jedem weiteren Wort, das die laute Stimme Hestias von sich gab, war er sich bei letzterem Unterfangen allerdings nicht mehr so sicher. Diese absurden Augen. Wer hatte solche Augen?
Vidorra Macridos blickte der Dracas-Tochter selbst nach ihren ungehobelten Worten mit sanftem, gutmütigem Blick entgegen und atmete ihr Lachen in gehauchtem, furstverwaschenen Seufzen aus. Seine Mutter war eindeutig zu gut mit der Welt. Warum hatte sie es ausgerechnet ihrem Sohn also auferlegt, diese Strafe zu tragen? Was erhofften sich seine Eltern aus dieser Verbindung? Ihm blieb nichts anderes übrig, als auf ihr Urteil zu vertrauen. Wenn sein Haus auch ein kleines war, so hielt es fest zusammen. "Eine Faust, Wrex. Und wenn wir weniger Finger zählen. Eine Faust."
Wrex löste seine dunklen Augen aus ihrer Verengung und lockerte die Mundwinkel. Gerade noch hatte er überlegt, mit welchen Worten er das Ganze beschwichtigen, bereinigen konnte. Stattdessen sprach sie und kam ihm vor wie ein zum Leben beschworener Wasserspeiher. Der Drang, ihren Worten mit einer Kopfbewegung zur Seite auszuweichen, gebar sich.
Ein Zucken löste sich in seinem Kiefer.
Er musste zugeben, dass er ein wenig fassungslos war. Oft hatte er sich just diesen Moment ausgemalt. Wie er seiner zukünftigen Frau gegenüberstand und sie sich sanft lächelnd die gemeinsame Zukunft bestätigten. Vielleicht ein paar warme Worte, ein besonnenes Lächeln und das beherzte Kennenlernen unter wachenden Blicken.
So hatte er sich das Ganze aber nicht ausmalen wollen. Und nicht mit Hestia Dracas.
Es hatte ihm einen Moment abverlangt, bevor er verstand, dass sie seiner Aufforderung zum Tanz zustimmte.
Scheiße. Das war nicht Teil seiner Rechnung gewesen. "Ihr... wollt?" Wie einem verlorenen Jungen gleich entfloh der ruhigen, tiefen Stimme die Ungläubigkeit.
Seine Mutter japste fröhlich, bevor sie sich mit ermunternden Worten zurückzog. "Wie aufregend! Wie schön! Geht, geht und nehmt euch Zeit!"
Dann war sie fort.
Er hatte Hestia einen Moment angestarrt, bemerkte er, als die Lippen sich endlich wieder schlossen. Eine Angewohnheit, die ihm öfter schon die markanten Züge weicher, verträumter formte. In diesem Moment nicht hilfreich.
Ein Räuspern in leiser Verzweiflung, während er die Augen andächtig im höfischen Nicken schloss, und Hestia wortlos zur Tanzfläche geleitete.
An einer Gruppe Hengste vorbeiziehend, formte er stumm die Worte "Hilf mir" zu einem seiner Kameraden, der ihm darauf lediglich mit angeheitertem Lachen entgegnete. Dreckskerl. Er würde sich im Training revanchieren.
Ein weiteres Räuspern, ehe er sich zu Hestia wandt und beim Ankling des nächsten Liedes den Tanz mit galanter Verbeudung anstimmte.
"Meine Mutter ist herzlich", versuchte er. "Sie meint es nur gut." Jedoch nicht mit ihm. Dann hätte sie ihm Nyke Astoria gegeben.
Nicht gerne. Aber er hätte es freiwillig getan.
Nicht ganz aus freien Stücken aber aus-
Er hätte es getan.
So blieb ihm nichts anderes, als diese Verlobung aus dem Grund nachzugehen, der ihn durch alle Phasen und Felder seines Lebens führte. Wrex Macridos war ein gehorsamer, achtsamer Soldat und Sohn, und wenn seine Mutter es verlangte, würde er durch die Feuer der Hölle für sie gehen. Bei jedem weiteren Wort, das die laute Stimme Hestias von sich gab, war er sich bei letzterem Unterfangen allerdings nicht mehr so sicher. Diese absurden Augen. Wer hatte solche Augen?
Vidorra Macridos blickte der Dracas-Tochter selbst nach ihren ungehobelten Worten mit sanftem, gutmütigem Blick entgegen und atmete ihr Lachen in gehauchtem, furstverwaschenen Seufzen aus. Seine Mutter war eindeutig zu gut mit der Welt. Warum hatte sie es ausgerechnet ihrem Sohn also auferlegt, diese Strafe zu tragen? Was erhofften sich seine Eltern aus dieser Verbindung? Ihm blieb nichts anderes übrig, als auf ihr Urteil zu vertrauen. Wenn sein Haus auch ein kleines war, so hielt es fest zusammen. "Eine Faust, Wrex. Und wenn wir weniger Finger zählen. Eine Faust."
Wrex löste seine dunklen Augen aus ihrer Verengung und lockerte die Mundwinkel. Gerade noch hatte er überlegt, mit welchen Worten er das Ganze beschwichtigen, bereinigen konnte. Stattdessen sprach sie und kam ihm vor wie ein zum Leben beschworener Wasserspeiher. Der Drang, ihren Worten mit einer Kopfbewegung zur Seite auszuweichen, gebar sich.
Ein Zucken löste sich in seinem Kiefer.
Er musste zugeben, dass er ein wenig fassungslos war. Oft hatte er sich just diesen Moment ausgemalt. Wie er seiner zukünftigen Frau gegenüberstand und sie sich sanft lächelnd die gemeinsame Zukunft bestätigten. Vielleicht ein paar warme Worte, ein besonnenes Lächeln und das beherzte Kennenlernen unter wachenden Blicken.
So hatte er sich das Ganze aber nicht ausmalen wollen. Und nicht mit Hestia Dracas.
Es hatte ihm einen Moment abverlangt, bevor er verstand, dass sie seiner Aufforderung zum Tanz zustimmte.
Scheiße. Das war nicht Teil seiner Rechnung gewesen. "Ihr... wollt?" Wie einem verlorenen Jungen gleich entfloh der ruhigen, tiefen Stimme die Ungläubigkeit.
Seine Mutter japste fröhlich, bevor sie sich mit ermunternden Worten zurückzog. "Wie aufregend! Wie schön! Geht, geht und nehmt euch Zeit!"
Dann war sie fort.
Er hatte Hestia einen Moment angestarrt, bemerkte er, als die Lippen sich endlich wieder schlossen. Eine Angewohnheit, die ihm öfter schon die markanten Züge weicher, verträumter formte. In diesem Moment nicht hilfreich.
Ein Räuspern in leiser Verzweiflung, während er die Augen andächtig im höfischen Nicken schloss, und Hestia wortlos zur Tanzfläche geleitete.
An einer Gruppe Hengste vorbeiziehend, formte er stumm die Worte "Hilf mir" zu einem seiner Kameraden, der ihm darauf lediglich mit angeheitertem Lachen entgegnete. Dreckskerl. Er würde sich im Training revanchieren.
Ein weiteres Räuspern, ehe er sich zu Hestia wandt und beim Ankling des nächsten Liedes den Tanz mit galanter Verbeudung anstimmte.
"Meine Mutter ist herzlich", versuchte er. "Sie meint es nur gut." Jedoch nicht mit ihm. Dann hätte sie ihm Nyke Astoria gegeben.



