08-07-2026, 12:42 PM
Als Dame vom Stand hat sie gelernt, sich der Gesellschaft zu fügen und die perfekte Frau zu mimen. Lange hat sie auch nach diesem Prinzip gelebt und nur selten hat es ihr inneres Feuer geschafft, nach außen zu gelangen. Mit jedem Mal gewann ihr Feuer an Kraft und es wurde schwieriger, es zu unterdrücken.
Vor der frohen Kunde ihres Bruder glimmte ihr Feuer auch seicht vor sich hin aber seine Worte genügten um einen Vulkanausbruch zu provozieren. Doch nicht gegenüber ihrem Bruder oder ihrem Vater. Sondern gegenüber dem Mann, der genauso wenig Einfluss darauf hatte nehmen können. Aber das spielt keine Rolle - Das Leben ist nicht, wieso also sollte sie es dann sein?
Sie achtete auch nicht auf die Blicke der Anwesenden, sondern fokussierte sich ganz auf den Mann, der sie heiraten soll. So spuckt sie ihm ohne Scheu jegliche Abneigung entgegen und nimmt damit das Schlimmste in Kauf - Gewalt sorgt immer für Gewalt. Doch statt ihr etwas entgegenzusetzen, bleibt er… ruhig. Tatsächlich bringt das die schwarze Drachin für einen Moment aus dem Konzept und sie starrt ihn einfach nur ungläubig an. Versucht zu verarbeiten, was diese Reaktion zu bedeuten hat. Macht er sich über sie lustig? Nein, sein Blick, sein Körper drückt vieles aus, aber keine Belustigung. Ist er schwer von Begriff? Sie betrachtete seine dunklen Augen, aber sie blickten ihr klar entgegen. Was also soll diese Reaktion?
Die Mutter des verschmähten Ritters nimmt sie erst wahr, nachdem sie ihre ersten Worte gesprochen hat. Doch einen kurzen Moment bleibt ihr Blick noch in seinem hängen, bevor sie sich lösen kann und die Mutter dieses wertlosen Gatten ansieht. Sie versucht zu schlichten - Natürlich tut sie das. Ihre Familie gewinnt schließlich an dieser Verbindung, während Hestia nur … verliert. Sie verlor ihre Freiheit, obwohl sie nie frei war. Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, obwohl man schon immer für sie Entscheidungen getroffen hat.
Sie lässt die Mutter ohne eine weitere Reaktion wieder verschwimmen, um den großen Hengst anzusehen, der ihr gleich so viele Rätsel aufgibt. Vielleicht ist er auch einfach feige? Nein - So sieht niemand aus der Feige ist. Schon viel zu lange schweigt sie und zeigt damit Schwäche. Selten schafft es jemand, sie sprachlos zu machen und ihm gelingt es mit dem ersten Treffen. ”Natürlich nicht!” Entgegnet sie und ärgert sich sogleich über die eigenen Worte. Sie schnaubt und macht sich auch schon dran, sich abzuwenden und diesen verdammten Kerl einfach stehen zu lassen - Doch dann fällt ihr Blick noch einmal auf die Mutter der Verschmähten und sie realisiert sofort, wohin sie schaut. Denn sie muss es selbst nicht sehen - Die Augen des Drachen brennen regelrecht auf ihrer Haut. Eine Warnung. Oder vielmehr eine Drohung. ”Gut, einen Tanz werde ich dir gewähren. Doch glaub nicht, dass ich meine Meinung ändere.” Damit tritt sie einen Schritt zurück, sodass er die Führung übernehmen und der Tanz beginnen kann. Der Tanz zwischen Feuer und Eis.
Vor der frohen Kunde ihres Bruder glimmte ihr Feuer auch seicht vor sich hin aber seine Worte genügten um einen Vulkanausbruch zu provozieren. Doch nicht gegenüber ihrem Bruder oder ihrem Vater. Sondern gegenüber dem Mann, der genauso wenig Einfluss darauf hatte nehmen können. Aber das spielt keine Rolle - Das Leben ist nicht, wieso also sollte sie es dann sein?
Sie achtete auch nicht auf die Blicke der Anwesenden, sondern fokussierte sich ganz auf den Mann, der sie heiraten soll. So spuckt sie ihm ohne Scheu jegliche Abneigung entgegen und nimmt damit das Schlimmste in Kauf - Gewalt sorgt immer für Gewalt. Doch statt ihr etwas entgegenzusetzen, bleibt er… ruhig. Tatsächlich bringt das die schwarze Drachin für einen Moment aus dem Konzept und sie starrt ihn einfach nur ungläubig an. Versucht zu verarbeiten, was diese Reaktion zu bedeuten hat. Macht er sich über sie lustig? Nein, sein Blick, sein Körper drückt vieles aus, aber keine Belustigung. Ist er schwer von Begriff? Sie betrachtete seine dunklen Augen, aber sie blickten ihr klar entgegen. Was also soll diese Reaktion?
Die Mutter des verschmähten Ritters nimmt sie erst wahr, nachdem sie ihre ersten Worte gesprochen hat. Doch einen kurzen Moment bleibt ihr Blick noch in seinem hängen, bevor sie sich lösen kann und die Mutter dieses wertlosen Gatten ansieht. Sie versucht zu schlichten - Natürlich tut sie das. Ihre Familie gewinnt schließlich an dieser Verbindung, während Hestia nur … verliert. Sie verlor ihre Freiheit, obwohl sie nie frei war. Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, obwohl man schon immer für sie Entscheidungen getroffen hat.
Sie lässt die Mutter ohne eine weitere Reaktion wieder verschwimmen, um den großen Hengst anzusehen, der ihr gleich so viele Rätsel aufgibt. Vielleicht ist er auch einfach feige? Nein - So sieht niemand aus der Feige ist. Schon viel zu lange schweigt sie und zeigt damit Schwäche. Selten schafft es jemand, sie sprachlos zu machen und ihm gelingt es mit dem ersten Treffen. ”Natürlich nicht!” Entgegnet sie und ärgert sich sogleich über die eigenen Worte. Sie schnaubt und macht sich auch schon dran, sich abzuwenden und diesen verdammten Kerl einfach stehen zu lassen - Doch dann fällt ihr Blick noch einmal auf die Mutter der Verschmähten und sie realisiert sofort, wohin sie schaut. Denn sie muss es selbst nicht sehen - Die Augen des Drachen brennen regelrecht auf ihrer Haut. Eine Warnung. Oder vielmehr eine Drohung. ”Gut, einen Tanz werde ich dir gewähren. Doch glaub nicht, dass ich meine Meinung ändere.” Damit tritt sie einen Schritt zurück, sodass er die Führung übernehmen und der Tanz beginnen kann. Der Tanz zwischen Feuer und Eis.



