08-06-2026, 10:35 AM
Gott. Sie war wie ein Sturm.
Hestia Dracas.
Seit seinem Vater seine Verlobung verkündet hatte – oder das Urteil gesprochen hatte – wollte ihm dieser Name nicht mehr aus den Gedanken weichen. Sie verfolgte ihn wie eine Banshee und ließ nimmer mehr von ihm ab. Eine Woche war nur vergangen und es schien ihm wie die längste, qualvollste Zeit seines Lebens. Immer dann, wenn sich die Ruhe in sein Leben drängte und er sie mit offenen Armen empfing, traf ihn dieser Name wie ein Blitzschlag.
Ein ruhiger Moment mit seinen Kameraden? Hestia. Und seine Stimmung war sogleich benetzt von ihrer Dunkelartigkeit.
Absolute Versammlung im Training?
Hestia.
Der wundersame Moment der Entspannung kurz vor Eintritt des Schlummers?
Hestia.
Hestia.
Hestia.
Hestia.
Ein Blitzschlag auf bereits aufgebrochene Erde. Immer und immer wieder auf genau dieselbe Stelle.
Warum um alles in der Welt, hatte man ihm eine Dracas geben müssen? Es stimmte. Das Haus Macridos war nicht das Ruhmreichste oder Ehrvollste, aber bei Gott genügsam und beständig, und war das nicht ausreichend? Sollte es nicht als Sünde deklariert werden, so gierig nach mehr zu sinnen? Vielleicht konnte er seine Sippe an den Klerus verpfeifen. Oder er musste nur lang genug warten und seine verlobte Hexe würde sich eigenständig daran machen, diese Farce zu annullieren. Vielleicht-
Grundgütiger. Sie stürmte auf ihn zu. Was sich über die Woche hinweg bereits wie ein Vorbote auf sein vermaledeites Schicksal als Drachenhüter angekündigt hatte, blitzte mit jedem hektischen Schritt, den diese Wahnsinnige durch die Menge eilte, durch seinen Kopf. Es zermarterte sein Gehirn. Sie zermaterte sein Gehirn und sie hatten noch nicht ein Wort miteinander gewechselt.
Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hes-
Und sie spieh ihr Feuer. Vor aller Welt.
Es kostete ihn alle Mühe, die Ohren nicht der Anspannung nachgebend in den Nacken zu graben. Der schwere Körper blieb bleiern. Die angespannten Mundwinkel und entnervten Augen aber verrieten ihn dennoch.
Sie beleidigte ihn. Ganz offen. Und sie wählte nicht einmal sich einer Dame gehörende eloquente Worte. Ihre erste Unterhaltung und sie beleidigte ihn.
Sein Kiefer spannte sich an und drängte die Lippen in ein schales, beklemmtes Lächeln. "Ihr wollt also nicht tanzen, nein?"
Seine Mutter, Gott sei gedankt für seine Mutter, drängte sich rasch heran und ließ irgendwelche beschwichtigenden Worte von Segen und Glück und genug Zeit für ein Kennenlernen fallen. Wrex konnte nur auf diese entsetzlich weiße Blesse im Gesicht seiner Hexe starren. Es war absurd. Wer zur Hölle hatte eine solche markante Blesse?
Hestia Dracas.
Seit seinem Vater seine Verlobung verkündet hatte – oder das Urteil gesprochen hatte – wollte ihm dieser Name nicht mehr aus den Gedanken weichen. Sie verfolgte ihn wie eine Banshee und ließ nimmer mehr von ihm ab. Eine Woche war nur vergangen und es schien ihm wie die längste, qualvollste Zeit seines Lebens. Immer dann, wenn sich die Ruhe in sein Leben drängte und er sie mit offenen Armen empfing, traf ihn dieser Name wie ein Blitzschlag.
Ein ruhiger Moment mit seinen Kameraden? Hestia. Und seine Stimmung war sogleich benetzt von ihrer Dunkelartigkeit.
Absolute Versammlung im Training?
Hestia.
Der wundersame Moment der Entspannung kurz vor Eintritt des Schlummers?
Hestia.
Hestia.
Hestia.
Hestia.
Ein Blitzschlag auf bereits aufgebrochene Erde. Immer und immer wieder auf genau dieselbe Stelle.
Warum um alles in der Welt, hatte man ihm eine Dracas geben müssen? Es stimmte. Das Haus Macridos war nicht das Ruhmreichste oder Ehrvollste, aber bei Gott genügsam und beständig, und war das nicht ausreichend? Sollte es nicht als Sünde deklariert werden, so gierig nach mehr zu sinnen? Vielleicht konnte er seine Sippe an den Klerus verpfeifen. Oder er musste nur lang genug warten und seine verlobte Hexe würde sich eigenständig daran machen, diese Farce zu annullieren. Vielleicht-
Grundgütiger. Sie stürmte auf ihn zu. Was sich über die Woche hinweg bereits wie ein Vorbote auf sein vermaledeites Schicksal als Drachenhüter angekündigt hatte, blitzte mit jedem hektischen Schritt, den diese Wahnsinnige durch die Menge eilte, durch seinen Kopf. Es zermarterte sein Gehirn. Sie zermaterte sein Gehirn und sie hatten noch nicht ein Wort miteinander gewechselt.
Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hestia. Hes-
Und sie spieh ihr Feuer. Vor aller Welt.
Es kostete ihn alle Mühe, die Ohren nicht der Anspannung nachgebend in den Nacken zu graben. Der schwere Körper blieb bleiern. Die angespannten Mundwinkel und entnervten Augen aber verrieten ihn dennoch.
Sie beleidigte ihn. Ganz offen. Und sie wählte nicht einmal sich einer Dame gehörende eloquente Worte. Ihre erste Unterhaltung und sie beleidigte ihn.
Sein Kiefer spannte sich an und drängte die Lippen in ein schales, beklemmtes Lächeln. "Ihr wollt also nicht tanzen, nein?"
Seine Mutter, Gott sei gedankt für seine Mutter, drängte sich rasch heran und ließ irgendwelche beschwichtigenden Worte von Segen und Glück und genug Zeit für ein Kennenlernen fallen. Wrex konnte nur auf diese entsetzlich weiße Blesse im Gesicht seiner Hexe starren. Es war absurd. Wer zur Hölle hatte eine solche markante Blesse?




