Vor 1 Stunde
Eine frohe Kunde? Langsam fühlt sich die Rappstute wirklich verarscht. Schließlich wird er sehr gut wissen, wie wenig Freude sie einer möglichen Verlobung entgegenbringt. All die Jahre hat sie es geschafft, dem zu entgehen, nur um am Ende doch zu verlieren?
Ob es daran liegt, dass das Alter nun immer deutlicher an ihrem alten Vater nagt und er noch etwas Kontrolle ausüben möchte, bevor es nicht mehr geht? Oder lässt das Alter einfach seinen Verstand durchdrehen?
”Erzähl mir nicht, dass du es gut mit mir meinst. Wann tatest du das jemals?” Spuckte sie ihm abfällig entgegen und runzelte die Nüstern. Wie lange sie doch versucht hat, in der Gunst ihres Bruders zu steigen - Gar gab es Zeiten, in denen sie zu ihm aufgeblickt hat. Aber jeder Versuch, ihrem Bruder näher zu kommen hat sie nur weiter von ihm entfernt.
”Vielleicht sollte er sich eher darauf konzentrieren, dass du an die Frau kommst. Wobei es vermutlich besser ist, wenn deine Verderbnis mit dir endet.” Oh ja, sie ist ziemlich angepisst und dieses Mal ist ihr gegenüber ausnahmsweise mal nicht der Auslöser dafür. Aber das Leben ist nicht fair und wer, wenn nicht Karthago, hat sie gelehrt, dass man jemanden für etwas verurteilt, worauf er keinen Einfluss hat oder hatte?
Sie setzte auch gerade an ihm weiter ihr Gift entgegen zu spucken, als die Stimme ihres Vaters sie erschaudern ließ. Ihr Blick fuhr ruckartig in seine Richtung. ”Was weiß ich.” Normalerweise bringt sie ihrem Vater mehr Respekt entgegen, aber gerade lodert das Feuer in ihrem inneren Lichterloh. Als Karthago sich entfernt, würdigt sie dem keines Blickes und mustert stattdessen ihren alten Vater. Was ist nur in ihn gefahren, um sie so plötzlich wegzugeben? Einen kurzen Moment lang wirkte ihr Ausdruck verletzlich und enttäuscht - Ob er eine Ahnung hat, wie sehr er ihr damit das Herz bricht? Sie mag schon immer ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Familie gehabt haben. Aber es ist eben ihre Familie.
”Wrex Macridos.” Wiederholte sie den Namen eines Hengstes, dessen Familie bisher kaum bis gar keinen Wert besitzt. Ob das Absicht ist? Will er sie strafen, indem er sie regelrecht ins Exil der Bedeutungslosigkeit schickt? ”Ja, Vater.” Ihre Stimme war geprägt von Trotz und Abscheu während ihr Kopf sich kurz respektvoll neigte, bevor sie sich abwendete, um diesen bedeutungslosen Nichtsnutz zu suchen. Denn das letzte Wort war noch nicht gesprochen.
Also schob sie sich geschickt durch die Anwesenden und achtete dabei penibel darauf, niemanden zu berühren. Es dauerte auch nicht lange, bis ihre rötlichen Augen den großen Hengst in der Menge ausmachen konnten. Sofort fixierte sie ihn, wie ein Jäger seine Beute und stolzierte direkt auf ihn zu. Er mag etwas kleiner als ihr Bruder sein - Allerdings übertrumpft er ihn deutlich in der Körpermaße. Abfällig schnaubend blieb sie vor ihm stehen. Mit erhobenem Kopf sah sie ihm ohne Furcht entgegen. ”Wrex Macridos!" Sprach sie seinen Namen voller Abscheu. "Glaub ja nicht, dass ich jemanden, wie dich, heiraten werde. Suche dir jemand anderen, um deiner bedeutungslosen Familie einen Aufschwung zu verpassen.”
Ob es daran liegt, dass das Alter nun immer deutlicher an ihrem alten Vater nagt und er noch etwas Kontrolle ausüben möchte, bevor es nicht mehr geht? Oder lässt das Alter einfach seinen Verstand durchdrehen?
”Erzähl mir nicht, dass du es gut mit mir meinst. Wann tatest du das jemals?” Spuckte sie ihm abfällig entgegen und runzelte die Nüstern. Wie lange sie doch versucht hat, in der Gunst ihres Bruders zu steigen - Gar gab es Zeiten, in denen sie zu ihm aufgeblickt hat. Aber jeder Versuch, ihrem Bruder näher zu kommen hat sie nur weiter von ihm entfernt.
”Vielleicht sollte er sich eher darauf konzentrieren, dass du an die Frau kommst. Wobei es vermutlich besser ist, wenn deine Verderbnis mit dir endet.” Oh ja, sie ist ziemlich angepisst und dieses Mal ist ihr gegenüber ausnahmsweise mal nicht der Auslöser dafür. Aber das Leben ist nicht fair und wer, wenn nicht Karthago, hat sie gelehrt, dass man jemanden für etwas verurteilt, worauf er keinen Einfluss hat oder hatte?
Sie setzte auch gerade an ihm weiter ihr Gift entgegen zu spucken, als die Stimme ihres Vaters sie erschaudern ließ. Ihr Blick fuhr ruckartig in seine Richtung. ”Was weiß ich.” Normalerweise bringt sie ihrem Vater mehr Respekt entgegen, aber gerade lodert das Feuer in ihrem inneren Lichterloh. Als Karthago sich entfernt, würdigt sie dem keines Blickes und mustert stattdessen ihren alten Vater. Was ist nur in ihn gefahren, um sie so plötzlich wegzugeben? Einen kurzen Moment lang wirkte ihr Ausdruck verletzlich und enttäuscht - Ob er eine Ahnung hat, wie sehr er ihr damit das Herz bricht? Sie mag schon immer ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Familie gehabt haben. Aber es ist eben ihre Familie.
”Wrex Macridos.” Wiederholte sie den Namen eines Hengstes, dessen Familie bisher kaum bis gar keinen Wert besitzt. Ob das Absicht ist? Will er sie strafen, indem er sie regelrecht ins Exil der Bedeutungslosigkeit schickt? ”Ja, Vater.” Ihre Stimme war geprägt von Trotz und Abscheu während ihr Kopf sich kurz respektvoll neigte, bevor sie sich abwendete, um diesen bedeutungslosen Nichtsnutz zu suchen. Denn das letzte Wort war noch nicht gesprochen.
Also schob sie sich geschickt durch die Anwesenden und achtete dabei penibel darauf, niemanden zu berühren. Es dauerte auch nicht lange, bis ihre rötlichen Augen den großen Hengst in der Menge ausmachen konnten. Sofort fixierte sie ihn, wie ein Jäger seine Beute und stolzierte direkt auf ihn zu. Er mag etwas kleiner als ihr Bruder sein - Allerdings übertrumpft er ihn deutlich in der Körpermaße. Abfällig schnaubend blieb sie vor ihm stehen. Mit erhobenem Kopf sah sie ihm ohne Furcht entgegen. ”Wrex Macridos!" Sprach sie seinen Namen voller Abscheu. "Glaub ja nicht, dass ich jemanden, wie dich, heiraten werde. Suche dir jemand anderen, um deiner bedeutungslosen Familie einen Aufschwung zu verpassen.”



