Er versuchte es. Wirklich. Aber jedes Mal, wenn er in ihr Gesicht blickte und ihre Stimme vernahm, schnürte es ihm die Kehle zu. Er wünschte sich, jemand ergriff ihn, kettete ihn an und hielt ihn irgendwo gefangen, damit er nie wieder ihr Gesicht sehen musste.
IHR Gesicht.
Manch einer würde Trost darin sehen, dass Alesztrasa Dracas ihre Tochter im eigenen Abbild geschaffen hatte, bevor es sie in den Tod gerissen hatte. Ihr Sohn konnte nichts anderes als eine Beleidigung darin ausmachen. Es war ein Affront und es machte ihn jeden Tag aufs Neue wahnsinnig. Die einzige Person, die er jemals aufrichtig lieben konnte, und Hestia hatte sie ihm genommen. Es machte keinen Unterschied, dass er seiner Schwester nie die Chance auf geschwisterliche Liebe gegeben hatte.
Es war gleich.
"Gott, dieser Abend ist wahrlich zum Kotzen. Hier stehe ich und überbringe deine frohe Kunde und du spuckst mir deine Respektlosigkeit ins Gesicht. Kein Wunder, dass der alte so gnädig mit dir war. Du gleichst ihm bis ins Mark." Er endete mit einem gehässigen Schnalzen und schüttelte, die eigenen Worte bestätigend, den Kopf.
Was hätte er wohl an Dracerions Stelle mit ihr gemacht? Wahrscheinlich sie für immer als ungeliebte, ehelose Trophäe versauern lassen. Leider war genau das ihr Wunsch, was ihn in sein seelisches Dilemma trieb. Vielleicht hätte er sie Aaron gegeben. Das schien ihm das Naheliegendste.
"Auf seine letzten Atemzüge scheint er richtig Fahrt aufzunehmen. So viele Pläne. Was auch immer ihn dazu geritten hat, es scheint ihm eilig damit. Vielleicht wird er ja melancholisch." Er sprach sie beiläufig, abwertend. Tatsächlich drängte Dracerion ihn selbst beinahe Tag ein Tag aus sich endlich ein Weib zu suchen. Da er wusste, dass er seinem Nachfolger diese Qual nicht so einfach aufdrücken konnte wie dem geliebten Töchterchen, blieb die Wahl vorerst ihm überlassen.
"Ich würde ja sagen versau es nicht. Aber nun." Sein verurteilender Blick beendete den Satz.
IHR Gesicht.
Manch einer würde Trost darin sehen, dass Alesztrasa Dracas ihre Tochter im eigenen Abbild geschaffen hatte, bevor es sie in den Tod gerissen hatte. Ihr Sohn konnte nichts anderes als eine Beleidigung darin ausmachen. Es war ein Affront und es machte ihn jeden Tag aufs Neue wahnsinnig. Die einzige Person, die er jemals aufrichtig lieben konnte, und Hestia hatte sie ihm genommen. Es machte keinen Unterschied, dass er seiner Schwester nie die Chance auf geschwisterliche Liebe gegeben hatte.
Es war gleich.
"Gott, dieser Abend ist wahrlich zum Kotzen. Hier stehe ich und überbringe deine frohe Kunde und du spuckst mir deine Respektlosigkeit ins Gesicht. Kein Wunder, dass der alte so gnädig mit dir war. Du gleichst ihm bis ins Mark." Er endete mit einem gehässigen Schnalzen und schüttelte, die eigenen Worte bestätigend, den Kopf.
Was hätte er wohl an Dracerions Stelle mit ihr gemacht? Wahrscheinlich sie für immer als ungeliebte, ehelose Trophäe versauern lassen. Leider war genau das ihr Wunsch, was ihn in sein seelisches Dilemma trieb. Vielleicht hätte er sie Aaron gegeben. Das schien ihm das Naheliegendste.
"Auf seine letzten Atemzüge scheint er richtig Fahrt aufzunehmen. So viele Pläne. Was auch immer ihn dazu geritten hat, es scheint ihm eilig damit. Vielleicht wird er ja melancholisch." Er sprach sie beiläufig, abwertend. Tatsächlich drängte Dracerion ihn selbst beinahe Tag ein Tag aus sich endlich ein Weib zu suchen. Da er wusste, dass er seinem Nachfolger diese Qual nicht so einfach aufdrücken konnte wie dem geliebten Töchterchen, blieb die Wahl vorerst ihm überlassen.
"Ich würde ja sagen versau es nicht. Aber nun." Sein verurteilender Blick beendete den Satz.



