Während seine klugen Augen Gaia betrachtete, er äußerlich wohl sehr gefasst wirkte, stellte er sich innerlich ein ganz anderes Szenario vor. Er hätte einen Witz gemacht und die alte Hexe hätte gelacht. Kein krächzendes altes Lachen, sondern ein glockenhelles, das sich zunehmend in ein Gackern gewandelt hätte und die Monarchin lachen ihm zu Hufen lag, sich im Gras hin und her wälzte, während ihr Körper von einem Lachanfall in den nächsten durchgeschüttelt wurde. Bis sich Tränen aus ihren Augen quetschte und in ihrem Gesicht kleine aber feine Lachfältchen verblieben. Oh ja, das sollte ihr Fluch sein, wann immer sie ihn sah. Heh. Sich das auszumalen war schön. Fast zu schön um wahr zu sein.
Ezrael räusperte sich und das verträumte Lächeln rutschte ihm aus dem Gesicht, als er blinzelte und seine Augen wieder in Gaias Gesicht richtete. Das innere Bild endlich zur Seite schiebend und sich ganz auf sein Gegenüber zu konzentrieren. Auch sie hatte es verdient, nachdem er ihr schon so ungalant vor die Füße gestolpert war, dass sie Zeugin seiner ganzen Aufmerksamkeit wurde. „Grausam. Höchst grausam, wohl war. Wer mag das nur tun? Aber gewiss existieren solche Unsitten anderswo“, ihn interessierte das nicht, denn wenn man seinen Schützling schon Jemand zum Heiraten vorsetzte, da hatte Erster sowieso kein Mitspracherecht und auch keine eigenen Meinung mehr. Ob nun gut vorbereitet oder nicht. Eine Heirat ohne Liebe war etwas so, so so! Ezrael schüttelte in einem Anflug von innerem Widerwillen seinen Kopf.
Aber oh, was sah er da auf ihrem Gesicht? War es bloß Einbildung? Konnte es sein, dass Gaia Acillius tatsächlich ein Herz besaß? Wenn es auch derzeit klein und verschrumpelt war. „Das erfreut mich zu hören“, entgegnete er und nickte bekräftigend. Wahrscheinlich war er ein guter Mann gewesen. Ein guter Ehemann dessen Ableben Gaia erst zum Geier hat werden lassen. Hmmm. Doch kurz daraus ward Ezraels grüblerische Miene wie weggewischt und seine Lippen verzogen sich, langsam, ganz langsam zu eine schiefen Lächeln. „IHHHHHGKKRRRR“, brachte er heraus, presste unter diesem Laut, seine Lippen zusammen, aber über die Steppe geschallt war er eh schon. Ezrael unterdrückte den Drang in die Luft zu hüpfen und sich mit ein paar Sprüngen von Gaia schnellst möglichst zu entfernen. Ezrael verlor sich in einem Lachen, das in einem Kichern änderte. Völlig übertrieben, ehe er sich auf die Zunge biss und Gaia wieder ins Gesicht sah, seinen Kopf gar etwas hob. „Ihr habt da gerade einen Scherz gemacht. Ganz gewiss habt ihr das. Ich würde mir nie anmaßen- und außerdem- naja eh- ihr seid nicht gerade mein…meine… Muse. Ja, ja meine Muse.“ Er lachte wieder, diesmal mehr über sich. „Es ist wirklich reizend mit Euch zu scherzen, liebste Gaia.“ Und jetzt wollte er weg, weil sie anfing über seinen Bruder zu reden.
Blahblahblah… ja, er wusste wie toll sein Bruder gewesen war. Er wusste auch, was er alles erreicht hatte. Er wusste auch, dass er ihn sehr sehr vermisste und für immer lieben würde. Aber warum genau verglich man immer seinen grazilen Hintern mit dem eines Muskelpakets!? Sie waren in ihrem Beruflichen Werdegang ziemlich weit entfernt. Ja, genau so erklärte er das gerne anderen manches Mal, warum der arme Leibheiler kein Weib abgekriegt hatte. Tja, die Arbeit war eben sein Weibe. „Meiner durchaus würdig..“ Sie beliebte wahrlich zu scherzen und Ezrael musste aktuell nicht, ob ihm eher nach lachen oder weinen zumute war. Aber der Matriarchin zu Ehren, würde er sich ihre Predigt anhören und dann so tun, als würde er einer dieser netten Damen aufsuchen, vielleicht mit ihr hübsch plaudern und sich dann in Richtung Heilergebiet davonstehlen, nur um dann rechtzeitig zur Hochzeit wieder vor Ort zu erscheinen. So als wäre nichts gewesen. „Nun, ich will mich Eurem geschulten Auge stellen und Eurem Urteil aufmerksam lauschen.“
Ezrael räusperte sich und das verträumte Lächeln rutschte ihm aus dem Gesicht, als er blinzelte und seine Augen wieder in Gaias Gesicht richtete. Das innere Bild endlich zur Seite schiebend und sich ganz auf sein Gegenüber zu konzentrieren. Auch sie hatte es verdient, nachdem er ihr schon so ungalant vor die Füße gestolpert war, dass sie Zeugin seiner ganzen Aufmerksamkeit wurde. „Grausam. Höchst grausam, wohl war. Wer mag das nur tun? Aber gewiss existieren solche Unsitten anderswo“, ihn interessierte das nicht, denn wenn man seinen Schützling schon Jemand zum Heiraten vorsetzte, da hatte Erster sowieso kein Mitspracherecht und auch keine eigenen Meinung mehr. Ob nun gut vorbereitet oder nicht. Eine Heirat ohne Liebe war etwas so, so so! Ezrael schüttelte in einem Anflug von innerem Widerwillen seinen Kopf.
Aber oh, was sah er da auf ihrem Gesicht? War es bloß Einbildung? Konnte es sein, dass Gaia Acillius tatsächlich ein Herz besaß? Wenn es auch derzeit klein und verschrumpelt war. „Das erfreut mich zu hören“, entgegnete er und nickte bekräftigend. Wahrscheinlich war er ein guter Mann gewesen. Ein guter Ehemann dessen Ableben Gaia erst zum Geier hat werden lassen. Hmmm. Doch kurz daraus ward Ezraels grüblerische Miene wie weggewischt und seine Lippen verzogen sich, langsam, ganz langsam zu eine schiefen Lächeln. „IHHHHHGKKRRRR“, brachte er heraus, presste unter diesem Laut, seine Lippen zusammen, aber über die Steppe geschallt war er eh schon. Ezrael unterdrückte den Drang in die Luft zu hüpfen und sich mit ein paar Sprüngen von Gaia schnellst möglichst zu entfernen. Ezrael verlor sich in einem Lachen, das in einem Kichern änderte. Völlig übertrieben, ehe er sich auf die Zunge biss und Gaia wieder ins Gesicht sah, seinen Kopf gar etwas hob. „Ihr habt da gerade einen Scherz gemacht. Ganz gewiss habt ihr das. Ich würde mir nie anmaßen- und außerdem- naja eh- ihr seid nicht gerade mein…meine… Muse. Ja, ja meine Muse.“ Er lachte wieder, diesmal mehr über sich. „Es ist wirklich reizend mit Euch zu scherzen, liebste Gaia.“ Und jetzt wollte er weg, weil sie anfing über seinen Bruder zu reden.
Blahblahblah… ja, er wusste wie toll sein Bruder gewesen war. Er wusste auch, was er alles erreicht hatte. Er wusste auch, dass er ihn sehr sehr vermisste und für immer lieben würde. Aber warum genau verglich man immer seinen grazilen Hintern mit dem eines Muskelpakets!? Sie waren in ihrem Beruflichen Werdegang ziemlich weit entfernt. Ja, genau so erklärte er das gerne anderen manches Mal, warum der arme Leibheiler kein Weib abgekriegt hatte. Tja, die Arbeit war eben sein Weibe. „Meiner durchaus würdig..“ Sie beliebte wahrlich zu scherzen und Ezrael musste aktuell nicht, ob ihm eher nach lachen oder weinen zumute war. Aber der Matriarchin zu Ehren, würde er sich ihre Predigt anhören und dann so tun, als würde er einer dieser netten Damen aufsuchen, vielleicht mit ihr hübsch plaudern und sich dann in Richtung Heilergebiet davonstehlen, nur um dann rechtzeitig zur Hochzeit wieder vor Ort zu erscheinen. So als wäre nichts gewesen. „Nun, ich will mich Eurem geschulten Auge stellen und Eurem Urteil aufmerksam lauschen.“



