Es war wie erstaunlich, wie schnell sich Amatas Ich darf das eigentlich gar nicht denken, aber ich habe keine Lust-Einstellung zu gnadenloser Vorfreude und Euphorie wandeln konnte. Vermutlich lag es daran, dass die letzten Tage einzig aus der durchaus frustrierenden Suche nach brauchbaren Kräutern und Wurzeln bestanden hatte, nachdem sie dafür verantwortlich war, dass sich auf einen kaum nennenswerten grippalen Infekt eines jungen Soldatenanwärters mit ein bisschen Rotznase und Hust-Hust zusätzlich noch eine dreitägige Tortur in Form eines so genannten Sumpfarsches vom Allerfeinsten gelegt hatte. Zumindest war das Ezraels manchmal sehr ordinärer Wortlaut gewesen, dem er hin und wieder doch einmal freien Lauf ließ, wenn sie es wieder geschafft hatte jemanden fast zu verstümmeln. Sie seufzte und ließ die Gedanken augenblicklich fallen. Sie wollte sich nicht mit Zweifeln und Frust auseinandersetzen. Denn heute war der große Tag, auf den sie alle gewartet hatten!
Zu schön und zu faszinierend war das Bild all der schönen Damen, die allesamt selbst einer Prinzessin glichen mit ihrem glänzenden, makellosen Fell und ihren aufwändig und märchenhaft geschmückten Mähnen. Auch die Männer waren herausgeputzt als hätten sie drei Tage lang in der Quelle der Reinheit gebadet. Das Bild kam einem Traum gleich, alle lachten und tanzten, als gäbe es für diesen einen Moment keine Sorgen und keinen Kummer auf dieser Welt. Völlig fasziniert stand Amata am Rande des Geschehens, lächelte begeistert, ihr Mund stand gar ein Stück weit offen und sie vergaß kurz zu atmen, weil es ihr schlicht und ergreifend die Sprache verschlagen hatte, und spitze freudenvoll die Ohren. Man sollte sich fragen, wie es am Tage der Hochzeit ihres Königs auch anders sein sollte, aber der Zauber, der sich über ihr Volk gelegt hatte, war schlicht und ergreifend faszinierend. Und so unglaublich schön!
Einen ganzen Augenblick beobachte sie das rege Treiben, wie perfekt sie alle miteinander tanzten als hätte jeder einzelne von ihnen niemals etwas anderes in seinem Leben getan. Wie gekonnt sie jeden Schritt vor den nächsten setzten und über den Boden schwebten, als wären sie geheimnisvolle Wesen aus einer anderen Welt und überhaupt nicht die, die sie kannte. Es war unglaublich.
Nach und nach glitten die haselnussbraunen, kristallklaren Iriden der Aegidius über die Menge, auf der Suche nach jemandem, den sie nach einiger Zeit des Suchens auch in der Ferne ausfindig machen konnte. Sie freute sich, als sie das fuchsfarbene Bild ihrer Großtante in der Ferne erspähte, wollte gerade vorantreten, als sie jedoch abrupt erstarrte, während sie sah, mit wem Gaia gerade sprach. "Oh Gott...", murmelte sie, als den großgewachsenen Ezrael Achilléas mit seiner markanten Stehmähne an der Seite ihrer Ahnin identifizierte. Offenbar unterhielten sie sich sehr angeregt miteinander und Amata war sich ziemlich sicher, dass sie nicht Zeugin dieser Begegnung werden wollte.
Sie schluckte. Beschloss kurzerhand so tun als habe sie nichts gesehen und machte augenblicklich auf dem Absatz kehrt, nur im nächsten Moment fast in den zierlichen, filigranen Körper ihrer Freundin zu laufen. "Eris!", freute sie sich, als sie in das wunderschöne Antlitz der Astoria blickte. An ihrer Seite Lucian Astoria, den Amata mit einen höflichen, sachten Absenken des Kopfes ehrte und begrüßte. Just in dem Moment fiel eine der rosafarbenen Blüten aus ihrer dunklen, eingeflochtenen Mähne genau vor ihrem Hufen zu Boden. "Oh.", brachte sie nur benommen und enttäuscht hervor und blickte im nächsten Moment erstarrt zu der Füchsin auf. Es wäre vermutlich unhöflich, wenn sie Eris um Hilfe bat... Aber vielleicht sollte sie Eris um Hilfe bitten? Gaia wurde sie steinigen lassen, wenn sie sich wenigstens heute nicht in Perfektion übte!
Zu schön und zu faszinierend war das Bild all der schönen Damen, die allesamt selbst einer Prinzessin glichen mit ihrem glänzenden, makellosen Fell und ihren aufwändig und märchenhaft geschmückten Mähnen. Auch die Männer waren herausgeputzt als hätten sie drei Tage lang in der Quelle der Reinheit gebadet. Das Bild kam einem Traum gleich, alle lachten und tanzten, als gäbe es für diesen einen Moment keine Sorgen und keinen Kummer auf dieser Welt. Völlig fasziniert stand Amata am Rande des Geschehens, lächelte begeistert, ihr Mund stand gar ein Stück weit offen und sie vergaß kurz zu atmen, weil es ihr schlicht und ergreifend die Sprache verschlagen hatte, und spitze freudenvoll die Ohren. Man sollte sich fragen, wie es am Tage der Hochzeit ihres Königs auch anders sein sollte, aber der Zauber, der sich über ihr Volk gelegt hatte, war schlicht und ergreifend faszinierend. Und so unglaublich schön!
Einen ganzen Augenblick beobachte sie das rege Treiben, wie perfekt sie alle miteinander tanzten als hätte jeder einzelne von ihnen niemals etwas anderes in seinem Leben getan. Wie gekonnt sie jeden Schritt vor den nächsten setzten und über den Boden schwebten, als wären sie geheimnisvolle Wesen aus einer anderen Welt und überhaupt nicht die, die sie kannte. Es war unglaublich.
Nach und nach glitten die haselnussbraunen, kristallklaren Iriden der Aegidius über die Menge, auf der Suche nach jemandem, den sie nach einiger Zeit des Suchens auch in der Ferne ausfindig machen konnte. Sie freute sich, als sie das fuchsfarbene Bild ihrer Großtante in der Ferne erspähte, wollte gerade vorantreten, als sie jedoch abrupt erstarrte, während sie sah, mit wem Gaia gerade sprach. "Oh Gott...", murmelte sie, als den großgewachsenen Ezrael Achilléas mit seiner markanten Stehmähne an der Seite ihrer Ahnin identifizierte. Offenbar unterhielten sie sich sehr angeregt miteinander und Amata war sich ziemlich sicher, dass sie nicht Zeugin dieser Begegnung werden wollte.
Sie schluckte. Beschloss kurzerhand so tun als habe sie nichts gesehen und machte augenblicklich auf dem Absatz kehrt, nur im nächsten Moment fast in den zierlichen, filigranen Körper ihrer Freundin zu laufen. "Eris!", freute sie sich, als sie in das wunderschöne Antlitz der Astoria blickte. An ihrer Seite Lucian Astoria, den Amata mit einen höflichen, sachten Absenken des Kopfes ehrte und begrüßte. Just in dem Moment fiel eine der rosafarbenen Blüten aus ihrer dunklen, eingeflochtenen Mähne genau vor ihrem Hufen zu Boden. "Oh.", brachte sie nur benommen und enttäuscht hervor und blickte im nächsten Moment erstarrt zu der Füchsin auf. Es wäre vermutlich unhöflich, wenn sie Eris um Hilfe bat... Aber vielleicht sollte sie Eris um Hilfe bitten? Gaia wurde sie steinigen lassen, wenn sie sich wenigstens heute nicht in Perfektion übte!



