Gestern, 10:50 AM
Während Gaia den Weg zur Steppe antrat, kam der Leibheiler des Königs an ihr vorbei. Und damit auch der zukünftige Leibheiler ihrer Enkeltochter. Was sie davon hielt, konnte die erfahrene Fuchsstute ziemlich genau sagen. Sie verabscheute ihn. Nicht nur, dass er offenbar selbst kaum einen Gedanken daran verschwendete, den Namen Achilléas fortzuführen - nein, er war auch für den Tod der Prinzessin verantwortlich. Denn in ihren Augen hatte Ezrael auf ganzer Linie versagt. Der Tod der Prinzessin war sein Verfehlen und vielleicht sollte die Fuchsstute ihm das noch einmal klar machen, nachdem er sie nun so fröhlich daran erinnerte, dass ihr Blumen gut stehen würden.
Doch anders als die jungen Adelsfräulein, war sie nicht daran interessiert, für einen Mann zu glänzen. Sie hatte ihr Leben gelebt, hatte einen Sohn bekommen und genügend Enkelkinder, damit der Name Acillius weiter von Bedeutung sein würde. Ihre Enkeltöchter heirateten in die älteste Familie Valerias ein - was also sollte sie besser schmücken als dieser Sieg?
Als sie die Veranstaltung erreichte, ließ Gaia ihren Blick über die Menge schweifen. Sie sah den Gatten Ceres’ in Gesellschaft von Aarin Miles, schenkte ihnen jedoch keine Beachtung. Desmond würde wohl kaum in der Öffentlichkeit seiner Gemahlin fremd gehen, auch wenn Aarin von Statur und Eleganz ihre Enkeltochter leider Gottes um Längen schlug. Naja. Gaia wandte den Blick ab und ging weiter.
Eine leise Empörung durchzog ihren Körper, als sie sah, wie Saito Altair vor Penthesilea stand und offenbar dachte, ihr Gesellschaft zu leisten. Ihre Augen wurden schmal. Wo war ihr nichtsnutziger Enkelsohn? Doch bevor sie sich weiter darüber echauffieren konnte, trat wieder der Leibheiler in das Blickfeld der erfahrenen Stute und das Lächeln, das sich auf ihren Lippen abzeichnete, war schmal. “Guten Tag, Ezrael.”, ihre Stimme war ein kühler Kontrast zu seiner piepsigen Begrüßung. “Meiner Gesundheit geht es bestens, und Eurer?”, fragte sie höflich, auch wenn diese Information sie nicht im geringsten interessierte. “Ich freue mich für das Paar. Unser König hat so viele Verluste zu verzeichnen, seine Eltern, seine erste Gemahlin..”, sie hielt einen Moment inne. “Und auch seine jüngste Schwester. Da schadet wohl etwas Hoffnung nicht.”, ihr Ton klang mitfühlend. “Aber es ehrt natürlich unser Haus, dass der König jene Hoffnung in Vesta gesucht und gefunden hat.”, fuhr sie fort und sah Ezrael mit einem sanften Lächeln an.
Doch anders als die jungen Adelsfräulein, war sie nicht daran interessiert, für einen Mann zu glänzen. Sie hatte ihr Leben gelebt, hatte einen Sohn bekommen und genügend Enkelkinder, damit der Name Acillius weiter von Bedeutung sein würde. Ihre Enkeltöchter heirateten in die älteste Familie Valerias ein - was also sollte sie besser schmücken als dieser Sieg?
Als sie die Veranstaltung erreichte, ließ Gaia ihren Blick über die Menge schweifen. Sie sah den Gatten Ceres’ in Gesellschaft von Aarin Miles, schenkte ihnen jedoch keine Beachtung. Desmond würde wohl kaum in der Öffentlichkeit seiner Gemahlin fremd gehen, auch wenn Aarin von Statur und Eleganz ihre Enkeltochter leider Gottes um Längen schlug. Naja. Gaia wandte den Blick ab und ging weiter.
Eine leise Empörung durchzog ihren Körper, als sie sah, wie Saito Altair vor Penthesilea stand und offenbar dachte, ihr Gesellschaft zu leisten. Ihre Augen wurden schmal. Wo war ihr nichtsnutziger Enkelsohn? Doch bevor sie sich weiter darüber echauffieren konnte, trat wieder der Leibheiler in das Blickfeld der erfahrenen Stute und das Lächeln, das sich auf ihren Lippen abzeichnete, war schmal. “Guten Tag, Ezrael.”, ihre Stimme war ein kühler Kontrast zu seiner piepsigen Begrüßung. “Meiner Gesundheit geht es bestens, und Eurer?”, fragte sie höflich, auch wenn diese Information sie nicht im geringsten interessierte. “Ich freue mich für das Paar. Unser König hat so viele Verluste zu verzeichnen, seine Eltern, seine erste Gemahlin..”, sie hielt einen Moment inne. “Und auch seine jüngste Schwester. Da schadet wohl etwas Hoffnung nicht.”, ihr Ton klang mitfühlend. “Aber es ehrt natürlich unser Haus, dass der König jene Hoffnung in Vesta gesucht und gefunden hat.”, fuhr sie fort und sah Ezrael mit einem sanften Lächeln an.



