07-09-2026, 01:23 PM
Ja klar, warum stellte sich seine Frau nicht direkt mit gehobenem Schweif vor seinen Bruder?
Detheroc verdrehte die Augen, als er dabei zusehen musste, wie seine Frau lächerlich kichernd vor Dracerion stand und ihren unangenehm berührten Sohn vollkommen ignorierte. Tja, eine scheiß Mutter zu sein, war auch eine Kunst. Detheroc klappte angepisst die Ohren zur Seite und schnaubte entrüstet. Sollte sie machen, was sie wollte. Wenn ihr guter Ruf dahin war, musste sie aber nicht angerannt kommen und ihn vollheulen.
Es war das Auftauchen seiner besten Freundin, das jeden düsteren Gedanken augenblicklich verschwinden ließ. Seine Ohren spitzten sich, und auf seine Lippen legte sich ein glückliches Lächeln. Warum genau er sich nie in sie verliebt hatte, konnte er gar nicht so genau sagen. Zu Beginn hatte es ihn selbst gewundert. Eigentlich passte zwischen ihnen alles. Sie führten gute Gespräche, sie war liebevoll, was er sehr schätzte, und natürlich brachte sie alle Voraussetzungen für eine dramatische Liebesgeschichte mit sich. Ihr Mann war ein Arsch, ihre Kinder gottlos verzogen (natürlich von ihrem Mann), und sie hatte für alle ersichtlich etwas viel Besseres verdient — aber dieses Bessere war nicht er.
„Mhmmm“, gab er von sich und deutete mit einem vielsagenden Blick zu seiner verlogenen Frau und seinem noch verlogeneren Bruder. „Naja. Aber heute ist nen schöner Tag, das sollte man sich nicht verderben lassen, nech?“
Zudem kannte seine Freundin das ja. Sie war mit der Schreckschraube schlechthin verheiratet. Und Detheroc wusste, wie eigentlich alle im Heer, dass Aaidan es nicht lassen konnte, seinen Schwanz jede Nacht in eine andere Hure zu stecken. Trotzdem gab es seltsam wenig Kinder im Volk, die dieselben blassen Augen zur Schau stellten. Für Detheroc war das ein klares Indiz dafür, dass Aaidans Samen ziemlich schwach war. Wer jede Nacht fickte, sollte zumindest ein Dutzend Kinder vorzuweisen haben, stattdessen hatte er zwei. Ganz schön jämmerlich.
„Was ist mit dir? Aufgeregt?“ — wie um seine Worte zu unterstreichen, trippelte Detheroc mit den Vorderhufen. „Mir gefällt, was du mit deinen Haaren gemacht hast, Selene. Ich gehe davon aus, du hast auch Aarin geholfen? Die Blumen passen perfekt zu euch.“ Hier musste er nicht so tun, als hätte er keine Freude daran, staunend auf das lange, geflochtene Haar zu sehen und die Blumen zu schätzen, die der Augenfarbe schmeichelten.
Detheroc verdrehte die Augen, als er dabei zusehen musste, wie seine Frau lächerlich kichernd vor Dracerion stand und ihren unangenehm berührten Sohn vollkommen ignorierte. Tja, eine scheiß Mutter zu sein, war auch eine Kunst. Detheroc klappte angepisst die Ohren zur Seite und schnaubte entrüstet. Sollte sie machen, was sie wollte. Wenn ihr guter Ruf dahin war, musste sie aber nicht angerannt kommen und ihn vollheulen.
Es war das Auftauchen seiner besten Freundin, das jeden düsteren Gedanken augenblicklich verschwinden ließ. Seine Ohren spitzten sich, und auf seine Lippen legte sich ein glückliches Lächeln. Warum genau er sich nie in sie verliebt hatte, konnte er gar nicht so genau sagen. Zu Beginn hatte es ihn selbst gewundert. Eigentlich passte zwischen ihnen alles. Sie führten gute Gespräche, sie war liebevoll, was er sehr schätzte, und natürlich brachte sie alle Voraussetzungen für eine dramatische Liebesgeschichte mit sich. Ihr Mann war ein Arsch, ihre Kinder gottlos verzogen (natürlich von ihrem Mann), und sie hatte für alle ersichtlich etwas viel Besseres verdient — aber dieses Bessere war nicht er.
„Mhmmm“, gab er von sich und deutete mit einem vielsagenden Blick zu seiner verlogenen Frau und seinem noch verlogeneren Bruder. „Naja. Aber heute ist nen schöner Tag, das sollte man sich nicht verderben lassen, nech?“
Zudem kannte seine Freundin das ja. Sie war mit der Schreckschraube schlechthin verheiratet. Und Detheroc wusste, wie eigentlich alle im Heer, dass Aaidan es nicht lassen konnte, seinen Schwanz jede Nacht in eine andere Hure zu stecken. Trotzdem gab es seltsam wenig Kinder im Volk, die dieselben blassen Augen zur Schau stellten. Für Detheroc war das ein klares Indiz dafür, dass Aaidans Samen ziemlich schwach war. Wer jede Nacht fickte, sollte zumindest ein Dutzend Kinder vorzuweisen haben, stattdessen hatte er zwei. Ganz schön jämmerlich.
„Was ist mit dir? Aufgeregt?“ — wie um seine Worte zu unterstreichen, trippelte Detheroc mit den Vorderhufen. „Mir gefällt, was du mit deinen Haaren gemacht hast, Selene. Ich gehe davon aus, du hast auch Aarin geholfen? Die Blumen passen perfekt zu euch.“ Hier musste er nicht so tun, als hätte er keine Freude daran, staunend auf das lange, geflochtene Haar zu sehen und die Blumen zu schätzen, die der Augenfarbe schmeichelten.



