Vor 4 Stunden
Verwundert entglitt ihm ein ungeplantes Blinzeln. Damenwahl? Fast hätte er bei seiner Überraschtheit vergessen, Asariel ein begrüßendes Nicken zu schenken. Eilig rief er sich zur Raison und holte dies sogleich nach, bevor er sein Wort wieder an Penthesilea wandte.
"Ich wäre Hilfe nicht abgeneigt." War er in der Tat nicht. Wenn sie von Damen sprach, musste sie eine Information über die Aufstellung der Valkyren haben, die ihm nicht bekannt war. Also bestätigte sich erneut, dass Anchors Beziehung zu der braunen Jungdame von Vorteil sein musste.
Er selbst hatte bislang nicht viele Begegnungen mit ihr geteilt, sie aber stetig freundlich empfangen und hin und wieder ein nettes Wort gewechselt.
Vielleicht mochte er von den zwischenpferdlichen Dingen, und all den Floskeln und der Hofetikette nicht viel verstehen - wahrscheinlich tat das in Wahrheit sowieso keiner - wohl aber entgingen ihm die Kleinigkeiten nicht. Wie ihr Lächeln sich etwas zu schnell fing, wenn man sie ermahnte oder ihr Blick ein wenig zu weit abschweifte, wenn sie sich die blauen Augen in eine andere Welt träumten. Auch ihm war der Drang nach dieser Ausflucht nicht fremd.
Er neigte seinen Kopf sanft zur Seite und wartete, bis sie sein Geleit annahm, bevor er sich in raschen Schritten losmachte. Sie musste flink sein und wenn nicht, würde sie ihn schnell einholen. Immerhin war es anscheinend auch ihr ein Anliegen, die Aufstellung der Wachen in vollster Kontrolle zu wissen. Ein durchaus berechtigtes Interesse und er kam nicht umhin, sie dadurch ein wenig sympathischer zu finden. Eigentlich hatte er ein solch strategisches Geschick nicht in ihr erwartet. Eine schöne Überraschung.
"Wer schwebt euch im Sinn, Penthesilea?" Er kannte die Soldatinnen natürlich alle. Aber er kam nicht umhin, die zarte Braune auf die Probe zu stellen. Beinahe gewitzt huschte ihm ein Lächeln bei dem Vorhaben über die Lippen. Er wollte mehr über ihre Strategie wissen oder über etwaige Lücken im Sicherheitssystem. Anders als die Hauptmänner oder Kommandanten scherte er sich nicht für falschen Stolz. Selbst der unscheinbarste konnte eine neue Erkenntnis bringen und wenn es die höfischste aller Damen sein sollte, würde er sich ihrer Kritik dankbar entgegenstellen.
"Ich wäre Hilfe nicht abgeneigt." War er in der Tat nicht. Wenn sie von Damen sprach, musste sie eine Information über die Aufstellung der Valkyren haben, die ihm nicht bekannt war. Also bestätigte sich erneut, dass Anchors Beziehung zu der braunen Jungdame von Vorteil sein musste.
Er selbst hatte bislang nicht viele Begegnungen mit ihr geteilt, sie aber stetig freundlich empfangen und hin und wieder ein nettes Wort gewechselt.
Vielleicht mochte er von den zwischenpferdlichen Dingen, und all den Floskeln und der Hofetikette nicht viel verstehen - wahrscheinlich tat das in Wahrheit sowieso keiner - wohl aber entgingen ihm die Kleinigkeiten nicht. Wie ihr Lächeln sich etwas zu schnell fing, wenn man sie ermahnte oder ihr Blick ein wenig zu weit abschweifte, wenn sie sich die blauen Augen in eine andere Welt träumten. Auch ihm war der Drang nach dieser Ausflucht nicht fremd.
Er neigte seinen Kopf sanft zur Seite und wartete, bis sie sein Geleit annahm, bevor er sich in raschen Schritten losmachte. Sie musste flink sein und wenn nicht, würde sie ihn schnell einholen. Immerhin war es anscheinend auch ihr ein Anliegen, die Aufstellung der Wachen in vollster Kontrolle zu wissen. Ein durchaus berechtigtes Interesse und er kam nicht umhin, sie dadurch ein wenig sympathischer zu finden. Eigentlich hatte er ein solch strategisches Geschick nicht in ihr erwartet. Eine schöne Überraschung.
"Wer schwebt euch im Sinn, Penthesilea?" Er kannte die Soldatinnen natürlich alle. Aber er kam nicht umhin, die zarte Braune auf die Probe zu stellen. Beinahe gewitzt huschte ihm ein Lächeln bei dem Vorhaben über die Lippen. Er wollte mehr über ihre Strategie wissen oder über etwaige Lücken im Sicherheitssystem. Anders als die Hauptmänner oder Kommandanten scherte er sich nicht für falschen Stolz. Selbst der unscheinbarste konnte eine neue Erkenntnis bringen und wenn es die höfischste aller Damen sein sollte, würde er sich ihrer Kritik dankbar entgegenstellen.




