07-08-2026, 09:08 AM
Die Mundwinkel des Goldjungen zuckten kurz als er Brionys Bestätigung bekam und dessen Berührung bemerkte. Eine kurze Anspannung zog sich dabei durch seinen Körper, als würde er noch etwas anderes erwarten. Doch es geschah nichts. Der Hofnarr blieb an seiner Seite und Damhnait war geneigt sich einzugestehen, dass der Junge kein schlechter Kerl war. Ein Narr vielleicht, aber kein schlechter Kerl.
Sein kleines Gedicht, das gleichwohl auch ein Rätsel war, ließ den Goldenen nachdenklich zurück. Er schwieg und ließ dabei seinen Blick über die Anwesenden gleiten. Beobachtete, wie sie warteten, auf das Spektakel. Auf die Vermählung ihres Königs, der sich endlich wieder dazu herabgelassen hatte, eine Adelige zu heiraten. Damhnait bedauerte fast, was manche über Echo dachten, doch viel mehr bewunderte er ihren Mut mittlerweile. Den Mut all das hinter sich zu lassen, auch wenn es bedeutete, seine Familie zu hintergehen. Er wusste nicht, ob sie frei war - aber er stellte es sich gerne vor.
Man hatte ein paar letzte Strähnen an den Klippen gefunden. Für manche war klar, dass sie gesprungen sein müsste. In Damhnaits Fantasie, war sie jedoch davon geflogen, über die peitschenden Winde hinweg, in ein Leben, dass ihr Frieden bringen würde. Einen Frieden, den er selbst ersehnte. Ein Frieden, den er in dieser Monarchie nie finden würde. Er hatte schon mal versucht zu gehen. Es gibt Orte in diesem Tal, an denen man auch alleine überleben konnte. Aber er tat es nicht. Noch nicht. “Ich kenne keine lächerlichen Kinder. Nur gebrochene.”, sprach er ruhig und fixierte einen Moment den Windfarbenen mit den roten Augen, der genauso gut der Dracas Sippe hätte entspringen können. Dann sah er zu Garrus, der an der Seite der großen Mutter stand und verhalten in die Reihen blickte, nicht verstehend, was passierte. Zum Schluss blieb sein Blick auf Penthesilea hängen, die an der Seite ihrer Mutter stand und schon seit dem Tag ihrer Verlobung an Glanz verloren hatte. Doch das machte sie umso interessanter, wie er fand.
Lord Golden.
Abermals zuckten die Mundwinkel des Soldaten und sein Blick glitt wieder zu Briony. Die Frage über ihren König ließ Damhnait kurz die Augen schließen. “Er ist die Dunkelheit, die alle fürchten und zugleich brauchen, um etwas zu haben, über das sie sich aufregen und zugleich hochsehen können.”, er schnaubte beinahe etwas herablassend. “Und gleichzeitig fürchte ich ihn. Zu was er in der Lage ist…”, hielt er kurz inne. “Und zu was andere in der Lage wären, wenn er fiele.”[/b], einen Vorgeschmack haben sie alle bekommen.
Sein kleines Gedicht, das gleichwohl auch ein Rätsel war, ließ den Goldenen nachdenklich zurück. Er schwieg und ließ dabei seinen Blick über die Anwesenden gleiten. Beobachtete, wie sie warteten, auf das Spektakel. Auf die Vermählung ihres Königs, der sich endlich wieder dazu herabgelassen hatte, eine Adelige zu heiraten. Damhnait bedauerte fast, was manche über Echo dachten, doch viel mehr bewunderte er ihren Mut mittlerweile. Den Mut all das hinter sich zu lassen, auch wenn es bedeutete, seine Familie zu hintergehen. Er wusste nicht, ob sie frei war - aber er stellte es sich gerne vor.
Man hatte ein paar letzte Strähnen an den Klippen gefunden. Für manche war klar, dass sie gesprungen sein müsste. In Damhnaits Fantasie, war sie jedoch davon geflogen, über die peitschenden Winde hinweg, in ein Leben, dass ihr Frieden bringen würde. Einen Frieden, den er selbst ersehnte. Ein Frieden, den er in dieser Monarchie nie finden würde. Er hatte schon mal versucht zu gehen. Es gibt Orte in diesem Tal, an denen man auch alleine überleben konnte. Aber er tat es nicht. Noch nicht. “Ich kenne keine lächerlichen Kinder. Nur gebrochene.”, sprach er ruhig und fixierte einen Moment den Windfarbenen mit den roten Augen, der genauso gut der Dracas Sippe hätte entspringen können. Dann sah er zu Garrus, der an der Seite der großen Mutter stand und verhalten in die Reihen blickte, nicht verstehend, was passierte. Zum Schluss blieb sein Blick auf Penthesilea hängen, die an der Seite ihrer Mutter stand und schon seit dem Tag ihrer Verlobung an Glanz verloren hatte. Doch das machte sie umso interessanter, wie er fand.
Lord Golden.
Abermals zuckten die Mundwinkel des Soldaten und sein Blick glitt wieder zu Briony. Die Frage über ihren König ließ Damhnait kurz die Augen schließen. “Er ist die Dunkelheit, die alle fürchten und zugleich brauchen, um etwas zu haben, über das sie sich aufregen und zugleich hochsehen können.”, er schnaubte beinahe etwas herablassend. “Und gleichzeitig fürchte ich ihn. Zu was er in der Lage ist…”, hielt er kurz inne. “Und zu was andere in der Lage wären, wenn er fiele.”[/b], einen Vorgeschmack haben sie alle bekommen.



