Ein Teil von Desmond bedauerte Aarin sogar ein wenig. Wer so verbittert an seinem Stock im Hintern festhielt und glaubte, dass ein paar giftsprühende Augen und hochgestochenes Gesabbel in dieser Welt noch irgendwie von Bedeutung waren, war verklärter als der Rest des gesamten Königreichs. Aber das waren die Miles schon immer gewesen und Desmond hatte nicht vor, diese Weltanschauung in irgendeiner Form zu verändern. Irgendwann würden sie merken, dass ihr Name - so denn er denn überhaupt mal Gewicht hatte - nicht mehr war als ein Name. Genauso wie Aegidius, Licinius und auch Valerius. Und ihre Taten letztlich dafür sorgen würden, wie man sie in Erinnerung behielt. Wenn überhaupt. “Nun, ich bin lieber ein glücklicher Narr als ein verbittertes Stück Fallobst.”, das Lächeln auf den Lippen des Aegidius war wie immer lässig, während er die Schultern leicht hob.
Dass sie ihm Grausamkeit unterstellte, amüsierte den Leibgardisten fast noch mehr und er neigte den Kopf leicht zur Seite, während er die Porzellanpuppe musterte, an deren vermeintlich glatten Oberfläche Risse zu erahnen waren. “Ihr könnt mir gerne Grausamkeit unterstellen, Aarin. Es gibt nichts, womit Ihr mich kränken könntet.”, das hatten schon bedeutendere Personen versucht und nicht geschafft. Und das nicht, weil Desmond keinen Wert auf die Meinung anderer legte, sondern weil er wusste wer er war. Er machte sich selbst nichts vor und so hatte es auch nichts Beleidigendes, wenn ein Anderer ihm seine Fehler vorhielt. Er wusste um sie und er hatte sie schon lange akzeptiert.
Der Gardist lachte, als sie wieder Aaron ansprach. “Also bitte..”, gluckste Desmond und schüttelte leicht den Kopf. “Wer sich nicht gegen einen Jährling durchsetzen kann und sich provozieren lässt und dann vor Scham im Boden versinkt, muss einfach noch lernen, mit den Konsequenzen seines eigenen Handelns zu leben.”, wieder zuckte er leicht mit den Schultern. “Aber das fehlt ja bekanntlich vielen aus unseren Reihen. Die Bodenständigkeit. Vielleicht lernt Euer Bruder das dadurch ja noch. Schaden kann es nicht.”, dann würde aus Aaron ja eventuell noch ein ganz passabler Kerl werden und nicht einer, der sich nur auf den Namen seines Vaters ausruht. Das hatte Desmond gelernt, nachdem er beinahe hingerichtet wurde für eine Tat, die er nicht begangen hatte. Vielleicht brauchte es bei Aaron ja nicht so drastische Maßnahmen wie bei ihm.
Dass sie ihm Grausamkeit unterstellte, amüsierte den Leibgardisten fast noch mehr und er neigte den Kopf leicht zur Seite, während er die Porzellanpuppe musterte, an deren vermeintlich glatten Oberfläche Risse zu erahnen waren. “Ihr könnt mir gerne Grausamkeit unterstellen, Aarin. Es gibt nichts, womit Ihr mich kränken könntet.”, das hatten schon bedeutendere Personen versucht und nicht geschafft. Und das nicht, weil Desmond keinen Wert auf die Meinung anderer legte, sondern weil er wusste wer er war. Er machte sich selbst nichts vor und so hatte es auch nichts Beleidigendes, wenn ein Anderer ihm seine Fehler vorhielt. Er wusste um sie und er hatte sie schon lange akzeptiert.
Der Gardist lachte, als sie wieder Aaron ansprach. “Also bitte..”, gluckste Desmond und schüttelte leicht den Kopf. “Wer sich nicht gegen einen Jährling durchsetzen kann und sich provozieren lässt und dann vor Scham im Boden versinkt, muss einfach noch lernen, mit den Konsequenzen seines eigenen Handelns zu leben.”, wieder zuckte er leicht mit den Schultern. “Aber das fehlt ja bekanntlich vielen aus unseren Reihen. Die Bodenständigkeit. Vielleicht lernt Euer Bruder das dadurch ja noch. Schaden kann es nicht.”, dann würde aus Aaron ja eventuell noch ein ganz passabler Kerl werden und nicht einer, der sich nur auf den Namen seines Vaters ausruht. Das hatte Desmond gelernt, nachdem er beinahe hingerichtet wurde für eine Tat, die er nicht begangen hatte. Vielleicht brauchte es bei Aaron ja nicht so drastische Maßnahmen wie bei ihm.



