„Ihr seht alle so wunderschön aus“, einem feurig schönem Blumenmeer gleichkommend, „wirklich bezaubernd!“, hatte der Leibheiler verkündet und hatte gleichzeitig die Mägde nach den besten Blumenfundstellen ausgequetscht. „Man wird Euch lieeeeben“, hatte er zu Vesta hinübergerufen, ehe ein süffisantes Grinsen Platz auf seinen Lippen gefunden hatte, „ich sehe, meine Dienste werden hier nicht benötigt“, er hatte den Kopf gehoben und sich versucht selbst eine Blume ins Langhaar zu stecken, doch er war kläglich gescheitert. „Eine Blume würde Euch gut kleiden, liebste Gaia“, hatte er noch herausgebracht, ehe er lieber seine vier Gliedmaßen in die Hand genommen, und in einem flotten Trab Richtung Steppe aufgebrochen war. Dabei bekam er das Gefühl nicht los, dass Gaia Achillius Blick sich in seinen Hinterkopf grub, jederzeit bereit ihm wie ein Raubvogel die hübschen Äuglein herauszupicken. Aber hah! Er war schneller als sie.
Es war ihm doch immer wieder ein innerliches Blumenpflücken zu sehen, wie seine Arbeit mit Füßen getreten wurde. Pah, sie besaßen eben alle keinen Geschmack. Ezrael hatte ein paar gesammelte Blumen an diejenigen verteilt, die er auf seinem Weg vom See zum Zeremonienplatz traf verteilt. Entweder wurde er milde belächelt, der Schmuck sofort zu Brei zertreten oder manches männliche Abbild eines Adelstitels schnappte wie eine bissige Stute nach ihm. „Herrjeh, bitte nicht so zickig, sonst bekommt ihr noch Falten, gnädiger Herr“, und damit hatte sich der Heiler wieder aus dem Staub gemacht, indem er sein Haupt etwas senkte und entweder den bösen Blicken damit entkommen wollte, oder die Blüten – was auch immer von diesen noch zu retten war – wieder aufsammelte.
Und dann war es endlich so weit, er befand sich in ihrer Mitte, Pferde aus dem Volk und aus den Adelsfamilien, wie überaus erquicklich! Er nahm sich die Zeit einzelne Mitglieder zu begrüßen, dabei nicht minder seine Stimme gesenkt. „Desmond, ihr habt Euch heute vortrefflich in Schale geworfen! Und oh, Aarin, ich hoffe Euer Vater erfreut sich bester Gesundheit!“ Wo auch immer dieser war. Galant schob er sich durch die angesammelten Adelssöhne und- töchter hindurch, streifte ab und an das Fell eines Pferdes aus dem Volk. Aber sie waren ja alle gleich! Zumindest hier und jetzt. „Wir sollten heute feiern“, trällerte er und versuchte gleichzeitig Persönlichkeiten auszumachen, denen er mit Freuden ein Ohr abkauen konnte. „Oh, verzeiht meine Ungeschicktheit“, er hatte nicht darauf geachtet und hatte mit seiner Kehrseite jemanden aus der Familie Dracas angerempelt. Ezrael starrte für eine Sekunden in das Gesicht des alten Dracas, was immer so aussah, wie die Rinde eines totes Baumen. „Man sieht sich“, gab er schnell von sich und schob sich eilends weiter. Wenn einer Gaias Grusel toppen konnte, dann war es der alte Geier hinter ihm. „Aber wie herrlich, dass ich die Familie Dracas fast vollzählig hier sehe, dass erfreut mein Herz.“ Ein Grinsen thronte auf seinen Lippen und beschwingt zog Ezrael weiter seine Bahnen, bot hier und da an einigen Damen ihren duftenden Haarschmuck zu richten und kam nicht um ein verlegenes Lachen herum, als die ein oder andere Blume ihrerseits den Weg in seine Mähne fand. „Ihr seid zu gütig, meine Damen.“ Dann bemerkte er Atlas und Sayy aus den Augenwinkeln und warf den beiden einen langen vielsagenden Blick zu, ehe er sich beschwingt herumdrehte und genau Gaia Acillius ins Gesicht starrte. „H-hiii“, entkam ihm und er presste die Lippen zusammen. „Lang nicht mehr gesehen. Ich hoffe doch sehr, ihr erfreut Euch bester Gesundheit? Euer Herz muss vor Freude überquellen.“ Jetzt wo ihr Sohn und Töchter verscherbelt habt. Aber hey, immerhin schienen mindestens zwei von ihnen aus echter Zuneigung heraus verschachert worden zu sein.
Es war ihm doch immer wieder ein innerliches Blumenpflücken zu sehen, wie seine Arbeit mit Füßen getreten wurde. Pah, sie besaßen eben alle keinen Geschmack. Ezrael hatte ein paar gesammelte Blumen an diejenigen verteilt, die er auf seinem Weg vom See zum Zeremonienplatz traf verteilt. Entweder wurde er milde belächelt, der Schmuck sofort zu Brei zertreten oder manches männliche Abbild eines Adelstitels schnappte wie eine bissige Stute nach ihm. „Herrjeh, bitte nicht so zickig, sonst bekommt ihr noch Falten, gnädiger Herr“, und damit hatte sich der Heiler wieder aus dem Staub gemacht, indem er sein Haupt etwas senkte und entweder den bösen Blicken damit entkommen wollte, oder die Blüten – was auch immer von diesen noch zu retten war – wieder aufsammelte.
Und dann war es endlich so weit, er befand sich in ihrer Mitte, Pferde aus dem Volk und aus den Adelsfamilien, wie überaus erquicklich! Er nahm sich die Zeit einzelne Mitglieder zu begrüßen, dabei nicht minder seine Stimme gesenkt. „Desmond, ihr habt Euch heute vortrefflich in Schale geworfen! Und oh, Aarin, ich hoffe Euer Vater erfreut sich bester Gesundheit!“ Wo auch immer dieser war. Galant schob er sich durch die angesammelten Adelssöhne und- töchter hindurch, streifte ab und an das Fell eines Pferdes aus dem Volk. Aber sie waren ja alle gleich! Zumindest hier und jetzt. „Wir sollten heute feiern“, trällerte er und versuchte gleichzeitig Persönlichkeiten auszumachen, denen er mit Freuden ein Ohr abkauen konnte. „Oh, verzeiht meine Ungeschicktheit“, er hatte nicht darauf geachtet und hatte mit seiner Kehrseite jemanden aus der Familie Dracas angerempelt. Ezrael starrte für eine Sekunden in das Gesicht des alten Dracas, was immer so aussah, wie die Rinde eines totes Baumen. „Man sieht sich“, gab er schnell von sich und schob sich eilends weiter. Wenn einer Gaias Grusel toppen konnte, dann war es der alte Geier hinter ihm. „Aber wie herrlich, dass ich die Familie Dracas fast vollzählig hier sehe, dass erfreut mein Herz.“ Ein Grinsen thronte auf seinen Lippen und beschwingt zog Ezrael weiter seine Bahnen, bot hier und da an einigen Damen ihren duftenden Haarschmuck zu richten und kam nicht um ein verlegenes Lachen herum, als die ein oder andere Blume ihrerseits den Weg in seine Mähne fand. „Ihr seid zu gütig, meine Damen.“ Dann bemerkte er Atlas und Sayy aus den Augenwinkeln und warf den beiden einen langen vielsagenden Blick zu, ehe er sich beschwingt herumdrehte und genau Gaia Acillius ins Gesicht starrte. „H-hiii“, entkam ihm und er presste die Lippen zusammen. „Lang nicht mehr gesehen. Ich hoffe doch sehr, ihr erfreut Euch bester Gesundheit? Euer Herz muss vor Freude überquellen.“ Jetzt wo ihr Sohn und Töchter verscherbelt habt. Aber hey, immerhin schienen mindestens zwei von ihnen aus echter Zuneigung heraus verschachert worden zu sein.



