Vor 4 Stunden
Den Blick noch einmal über die bereits vorzufindende Gesellschaft schweifend, überlegte Sayyirah, was wohl so interessant daran war, solch oberflächlichen Gespräche zu führen. Denn auch wenn sie es nicht so sehr vermied, wie es Atlas tat, konnte sie dem dennoch nicht genug abgewinnen, um sich daran beteiligen zu wollen. Zumindest nicht, wenn sie dabei ein direktes Gespräch mit eben jenen führen musste.
Zu unterhaltsam war jedoch ihr Gespräch mit Ezrael beim letzten großen Zusammentun gewesen, bei dem sie von ihm die interessantesten Geschichten erfahren hatte, gemeinsam mit dem gewissen Klatsch, ohne diesen zu ernst nehmen zu müssen. Sie wusste auch, dass, wenn sie dem Adel so nahe stünde, ihre Verbundenheit zu Atlas nie entstanden wäre. Doch ihre Lebenserfahrungen hatte sie auf ihre ganz eigene Art zusammenfinden lassen und sie würde um nichts in der Welt etwas daran ändern wollen.
Umso wichtiger war es ihr heute, gemeinsam mit Atlas diesen Tag zu verbringen, weil sie an seiner Seite stehen wollte. Egal wie es für Außenstehende wirken mochte. Denn ja, beruflich hatte sie immer wieder Kontakt zu Mitgliedern des Adels, wenn sie den Rat oder die Hilfe eines Heilers benötigten. Doch privat vermied sie es, dem Klatsch eben jener zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Wo sie doch wusste, dass Atlas als Bastard des Königs immer wieder in deren Geschichten auftauchte. Wobei die Rappstute es in gewisser Weise nachvollziehen konnte, war er doch wirklich eine Augenweide. Du bist in dieser Hinsicht nicht sehr parteiisch, Sayy-Sayy. Kopfschüttelnd versuchte sie, aus ihren Gedanken wieder aufzutauchen, nun wo sie bei Atlas angekommen war.
Lächelnd bemerkte sie, wie sich seine verspannte Muskulatur zu lockern schien, als er sie als ein bekanntes Gesicht entdeckte. Die angenehme Wärme, die sich in ihrem Körper ausbreitete, nach der Berührung ihrer Nüstern, hieß die Rappstute herzlich willkommen. Wo sie doch den Sommer viel lieber hatte als den bevorstehenden Winter. "Danke, ich fühl mich damit auch sehr hübsch. Dann komm ich mir nicht ganz so underdressed vor", schmunzelte sie. Jedes seiner Komplimente bekam einen besonderen Platz in ihrem Herzen, wohl wissend, dass es nichts Alltägliches bei ihm war. Für sie gab es fast nichts Schöneres zu wissen, als dass ihr Soldat über seinen Schatten sprang und nach schönen Worten für sie suchte.
Ein weiteres Mal flatterte es in ihrer Brust, seinem rauen Lachen lauschend, ehe sie mit einstimmte. "Das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Ich frage mich, wie man das den lieben langen Tag aushalten kann. Ezrael und ich hatten letztens auch sehr viel mehr Spaß, dem ganzen von außen zuzusehen oder zu tanzen...", für einen Moment versank sie in dem Tagtraum, mit Atlas tanzen zu dürfen. Sie verwarf diesen Gedanken sogleich wieder. Niemals würde sie ihn dazu überreden, ihr vor aller Augen des Adels den Hof zu machen.
Dennoch folgte ihr Blick für einen Moment zu dem grauen Soldaten, der in ein Gespräch mit einer äußerst hübschen Stute verwickelt war. "Nur gut, dass wir diesem Schauspiel nicht folgen müssen, sondern ganz für uns sein können", lächelte sie sanft zu ihrem Soldaten empor, ehe sie seine Ganaschen mit ihren Lippen berührte.
Zu unterhaltsam war jedoch ihr Gespräch mit Ezrael beim letzten großen Zusammentun gewesen, bei dem sie von ihm die interessantesten Geschichten erfahren hatte, gemeinsam mit dem gewissen Klatsch, ohne diesen zu ernst nehmen zu müssen. Sie wusste auch, dass, wenn sie dem Adel so nahe stünde, ihre Verbundenheit zu Atlas nie entstanden wäre. Doch ihre Lebenserfahrungen hatte sie auf ihre ganz eigene Art zusammenfinden lassen und sie würde um nichts in der Welt etwas daran ändern wollen.
Umso wichtiger war es ihr heute, gemeinsam mit Atlas diesen Tag zu verbringen, weil sie an seiner Seite stehen wollte. Egal wie es für Außenstehende wirken mochte. Denn ja, beruflich hatte sie immer wieder Kontakt zu Mitgliedern des Adels, wenn sie den Rat oder die Hilfe eines Heilers benötigten. Doch privat vermied sie es, dem Klatsch eben jener zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Wo sie doch wusste, dass Atlas als Bastard des Königs immer wieder in deren Geschichten auftauchte. Wobei die Rappstute es in gewisser Weise nachvollziehen konnte, war er doch wirklich eine Augenweide. Du bist in dieser Hinsicht nicht sehr parteiisch, Sayy-Sayy. Kopfschüttelnd versuchte sie, aus ihren Gedanken wieder aufzutauchen, nun wo sie bei Atlas angekommen war.
Lächelnd bemerkte sie, wie sich seine verspannte Muskulatur zu lockern schien, als er sie als ein bekanntes Gesicht entdeckte. Die angenehme Wärme, die sich in ihrem Körper ausbreitete, nach der Berührung ihrer Nüstern, hieß die Rappstute herzlich willkommen. Wo sie doch den Sommer viel lieber hatte als den bevorstehenden Winter. "Danke, ich fühl mich damit auch sehr hübsch. Dann komm ich mir nicht ganz so underdressed vor", schmunzelte sie. Jedes seiner Komplimente bekam einen besonderen Platz in ihrem Herzen, wohl wissend, dass es nichts Alltägliches bei ihm war. Für sie gab es fast nichts Schöneres zu wissen, als dass ihr Soldat über seinen Schatten sprang und nach schönen Worten für sie suchte.
Ein weiteres Mal flatterte es in ihrer Brust, seinem rauen Lachen lauschend, ehe sie mit einstimmte. "Das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Ich frage mich, wie man das den lieben langen Tag aushalten kann. Ezrael und ich hatten letztens auch sehr viel mehr Spaß, dem ganzen von außen zuzusehen oder zu tanzen...", für einen Moment versank sie in dem Tagtraum, mit Atlas tanzen zu dürfen. Sie verwarf diesen Gedanken sogleich wieder. Niemals würde sie ihn dazu überreden, ihr vor aller Augen des Adels den Hof zu machen.
Dennoch folgte ihr Blick für einen Moment zu dem grauen Soldaten, der in ein Gespräch mit einer äußerst hübschen Stute verwickelt war. "Nur gut, dass wir diesem Schauspiel nicht folgen müssen, sondern ganz für uns sein können", lächelte sie sanft zu ihrem Soldaten empor, ehe sie seine Ganaschen mit ihren Lippen berührte.



