Vor 8 Stunden
Gaia stellte mit einer gewissen Zufriedenheit fest, dass ihre mollige Nichte endlich keine Widerworte mehr gab und allem Anschein nach erkannt hatte, wo ihr Stand und vor allem, was ihr Zweck sei. Die erfahrene Matriarchin glaubte nicht daran, dass in Desmonds verdorbenen Kopf etwas anderes steckte als Watte und einzig sein Name war es, der ihn wertvoll für eine Vermählung mit ihrer Nichte gemacht hatte. Und auch nur mit Ceres, Vesta wäre zu schade für den Leibgardisten gewesen.
So musterte Gaia die andere Fuchsstute noch einen Moment nachdenklich, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die zukünftige Königin richtete, die nun endlich eine Magd dazu rief. “Tritt zur Seite, Ceres.”, schallte Gaia ihre Nichte und schnickte mit dem Kopf in ihre Richtung, ehe sie zufrieden beobachtete, wie die Magd Ceres’ Arbeit vollendete. Konnte dann ja nicht so schwer gewesen sein.
Mit einer ebensolchen Zufriedenheit erfüllte sie die Tatsache, dass Vesta sich keine Gedanken mehr um das gemeine Volk zu machen schien. Zu denken und sich Sorgen zu machen, oblag ihr schließlich auch nicht. Das war die Aufgabe des Königs und nicht eines närrischen Mädchens, dass die verlernt hatte zu träumen. So nickte Gaia nur schwach, als Ceres Vesta an ihre Aufgaben erinnerte - auch wenn Ceres selbst von dem, was sie da von sich gab, keine Ahnung hatte - und schob das Thema gedanklich damit auf die Seite.
“Es ist sehr löblich, dass du nicht zu spät sein möchtest. Aber du kommst als letztes zum Fest, das Volk…” oder auch der Pöbel “muss sich erst vollzählig einfinden. Und die Sonne steht auch noch nicht an ihrem höchsten Punkt.”, erklärte Gaia mit aufgesetzter Geduld und sah sich dann noch einmal nach ihrem Sohn um. Der stand immer noch am anderen Ende des See’s und unterhielt sich mit Juno. Als sich ihre Blicke trafen, setzte sich der große Hengst in Bewegung und kam in ihre Richtung - in einem Müßiggang, der Gaia fast zur Weißglut trieb.. “Euer Vater trifft hier in ein paar Minuten ein.”, damit Tiberius seine Tochter übergeben konnte. Wenn es nach Gaia ginge, würde sie als Familienoberhaupt diese Rolle einnehmen, aber man brach nicht mit Traditionen.
“Ceres, bleib bei deiner Schwester. Ich gehe schon einmal zur Steppe und schaue, ob die Bediensteten auch alles erledigt haben.”, denen musste man nämlich auch andauernd hinterher räumen und sie auf alle möglichen Kleinigkeiten aufmerksam machen. Die erfahrene Stute ließ ihren Blick noch einen Moment über die beiden jungen Damen gleiten, eher kontrollierend als wohlwollend, ehe sie sich abwandte und in einem bestimmten aber erhabenen Tempo in Richtung der Steppe entschwand.
So musterte Gaia die andere Fuchsstute noch einen Moment nachdenklich, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die zukünftige Königin richtete, die nun endlich eine Magd dazu rief. “Tritt zur Seite, Ceres.”, schallte Gaia ihre Nichte und schnickte mit dem Kopf in ihre Richtung, ehe sie zufrieden beobachtete, wie die Magd Ceres’ Arbeit vollendete. Konnte dann ja nicht so schwer gewesen sein.
Mit einer ebensolchen Zufriedenheit erfüllte sie die Tatsache, dass Vesta sich keine Gedanken mehr um das gemeine Volk zu machen schien. Zu denken und sich Sorgen zu machen, oblag ihr schließlich auch nicht. Das war die Aufgabe des Königs und nicht eines närrischen Mädchens, dass die verlernt hatte zu träumen. So nickte Gaia nur schwach, als Ceres Vesta an ihre Aufgaben erinnerte - auch wenn Ceres selbst von dem, was sie da von sich gab, keine Ahnung hatte - und schob das Thema gedanklich damit auf die Seite.
“Es ist sehr löblich, dass du nicht zu spät sein möchtest. Aber du kommst als letztes zum Fest, das Volk…” oder auch der Pöbel “muss sich erst vollzählig einfinden. Und die Sonne steht auch noch nicht an ihrem höchsten Punkt.”, erklärte Gaia mit aufgesetzter Geduld und sah sich dann noch einmal nach ihrem Sohn um. Der stand immer noch am anderen Ende des See’s und unterhielt sich mit Juno. Als sich ihre Blicke trafen, setzte sich der große Hengst in Bewegung und kam in ihre Richtung - in einem Müßiggang, der Gaia fast zur Weißglut trieb.. “Euer Vater trifft hier in ein paar Minuten ein.”, damit Tiberius seine Tochter übergeben konnte. Wenn es nach Gaia ginge, würde sie als Familienoberhaupt diese Rolle einnehmen, aber man brach nicht mit Traditionen.
“Ceres, bleib bei deiner Schwester. Ich gehe schon einmal zur Steppe und schaue, ob die Bediensteten auch alles erledigt haben.”, denen musste man nämlich auch andauernd hinterher räumen und sie auf alle möglichen Kleinigkeiten aufmerksam machen. Die erfahrene Stute ließ ihren Blick noch einen Moment über die beiden jungen Damen gleiten, eher kontrollierend als wohlwollend, ehe sie sich abwandte und in einem bestimmten aber erhabenen Tempo in Richtung der Steppe entschwand.




