06-16-2026, 01:47 PM
Khione Dracas war das, was er nicht war. So kühl stand sie da. Keine Regung obgleich seiner impulsiven, harschen Handlung, die Blume aus ihrem Langhaar in ihren Tod zu reißen. Sie schien nicht ein kleines Bisschen beeindruckt von der Handlung. Vielleicht leistete sein Onkel doch ganze Arbeit bei der Erziehung seines Lendensprosses.
Galle kroch ihm die Kehle hoch.
Zum ersten Mal aber schien ihm, dass er Khione sah. Vielleicht, weil es das erste Mal war, dass er sie überhaupt ansah. Wirklich ansah. Und er wusste nicht, was er von dem halten sollte, was sich ihm darstellte.
Wie aufmüpfig und hochnäsig sie ihm vorkam, obgleich ihr Gesicht so glatt in seinen Zügen lag. Sie war schön. So wie Hestia schön war. Doch konnte er sich seiner nächsten Bemerkung nicht entziehen.
"Was denn? Meldest du deinen Schoß direkt freiwillig?" Es war in der Tat keine schlechte Überlegung. Immerhin wären sie nicht das erste Paar aus Cousin und Cousine, das Valeria mit seinem Grauen beglücken würde. Wer wusste schon, wie nah sich dieses Völklein in Wahrheit doch stand.
"Ich hätte nicht gedacht, dass du dich von den Umständen hier-" er deutete entnervt auf das rege Treiben um sie herum, bevor er fortfuhr, "in romantische Vorstellungen verwickeln lässt. Wie nett. War da nicht aber dieser Astoria-Bursche, dem du nahe stehst? Ich hörte Dinge." Ein provokantes Grinsen hob seine Lippen in eine Grimasse. Es war ihm völlig gleich, mit wem sich die Schwarze abgab. Aber sie hatte wohl einen Punkt. Was würde er nun gedenken zu tun? Nicht mehr lange und die Kontrolle über das Haus Dracas lag in seinen Händen. Und er wusste genau, wie viel Missgunst aus seinen eigenen Reihen hinter verschlossenen Türen bereits aufschrie. Es könnte ihm egal sein.
Wären da nicht all die Möglichkeiten, die sich in ihrem Aufgebaren nicht verstummen ließen.
Für einen weiteren Moment suchte er in ihrem Blick nach einer Antwort. Irgendetwas, das sie verraten könnte. "Ich frage mich. Jetzt, da ich bald sein kann wer ich will, wer bin ich dann." Vielleicht wackelte die Stimme eines traurigen Sohnes in seiner Aussage. Es war ihm gleich. "Und wer wirst du sein, wenn ich mich entschieden habe?"
Galle kroch ihm die Kehle hoch.
Zum ersten Mal aber schien ihm, dass er Khione sah. Vielleicht, weil es das erste Mal war, dass er sie überhaupt ansah. Wirklich ansah. Und er wusste nicht, was er von dem halten sollte, was sich ihm darstellte.
Wie aufmüpfig und hochnäsig sie ihm vorkam, obgleich ihr Gesicht so glatt in seinen Zügen lag. Sie war schön. So wie Hestia schön war. Doch konnte er sich seiner nächsten Bemerkung nicht entziehen.
"Was denn? Meldest du deinen Schoß direkt freiwillig?" Es war in der Tat keine schlechte Überlegung. Immerhin wären sie nicht das erste Paar aus Cousin und Cousine, das Valeria mit seinem Grauen beglücken würde. Wer wusste schon, wie nah sich dieses Völklein in Wahrheit doch stand.
"Ich hätte nicht gedacht, dass du dich von den Umständen hier-" er deutete entnervt auf das rege Treiben um sie herum, bevor er fortfuhr, "in romantische Vorstellungen verwickeln lässt. Wie nett. War da nicht aber dieser Astoria-Bursche, dem du nahe stehst? Ich hörte Dinge." Ein provokantes Grinsen hob seine Lippen in eine Grimasse. Es war ihm völlig gleich, mit wem sich die Schwarze abgab. Aber sie hatte wohl einen Punkt. Was würde er nun gedenken zu tun? Nicht mehr lange und die Kontrolle über das Haus Dracas lag in seinen Händen. Und er wusste genau, wie viel Missgunst aus seinen eigenen Reihen hinter verschlossenen Türen bereits aufschrie. Es könnte ihm egal sein.
Wären da nicht all die Möglichkeiten, die sich in ihrem Aufgebaren nicht verstummen ließen.
Für einen weiteren Moment suchte er in ihrem Blick nach einer Antwort. Irgendetwas, das sie verraten könnte. "Ich frage mich. Jetzt, da ich bald sein kann wer ich will, wer bin ich dann." Vielleicht wackelte die Stimme eines traurigen Sohnes in seiner Aussage. Es war ihm gleich. "Und wer wirst du sein, wenn ich mich entschieden habe?"



