Vor 1 Stunde
Mit einem dankbaren Lächeln sah Sayyirah zu der älteren Stute, mit der sie sich über die letzten Monate angefreundet hatte, während diese eine kleine Blüte zwischen den seidigen Strähnen ihrer dunklen Mähne feststeckte. Nur eine, um nicht die Aufmerksamkeit der Braut oder anderer Adeliger auf sich zu ziehen. Doch im Herzen war sie ein Mädchen, das Blumenschmuck liebte und sich am liebsten über und über damit geschmückt hätte.
So aber fühlte sie sich hübsch und war trotzdem unauffällig genug, um als Gast dem großen Geschehen beiwohnen zu können. "Ich danke dir, meine Liebe", lächelnd sah sie noch einmal zu ihrer Freundin, der sie selbst zuvor geholfen hatte. Nun aber wurde es langsam Zeit, sich auf den Weg zur Steppe zu machen.
Sie hegte die Hoffnung, noch einen ungestörten Moment mit Atlas teilen zu können, ohne dass der ganze Trubel um seinen Vater und dessen königliche Hochzeit anfing. Die Rappstute wusste zu gut, wie sehr es Atlas missfiel, dem ganzen beiwohnen zu müssen. Immerhin hatte er sich bei der Verlobungsfeier von Penthesilea und Neptun schon beim See einteilen lassen, um keine oberflächlichen Gespräche mit anderen führen zu müssen.
Dieses Mal würde er dem aber nicht auskönnen und die Rappstute hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ihm diesen Tag so angenehm wie möglich zu bereiten. Schließlich kannte sie ihn doch schon gut genug und wusste, dass er auch jetzt nur am Rande der Steppe zu finden war. Weswegen es ihr auch nicht schwer fiel, den großen Rotbraunen zu entdecken, dem ihr Herz inzwischen gehörte. Denn ihre Gefühle hatte sie sich inzwischen eingestehen müssen, nachdem sie auch nachts regelmäßig von seinem Gesicht und seinen Berührungen träumte.
Mit einem sanften Lächeln näherte sich Sayyirah dem stattlichen Hengst von der Seite, schon früh mit einem Schnauben auf sich aufmerksam machend.
Wäre er Ezrael oder einer ihrer anderen Freunde, würde sie sich wohl von hinten anschleichen und spielerisch in die Kruppe knabbern. Aber sie wusste, dass es bei Atlas nur zur automatisierten Reaktion eines guten Soldaten führen würde.
"Hi", lächelnd hob sie ihm ihre Nüstern zur Begrüßung entgegen. "Schau, ich hab mich doch dazu entschieden, etwas Schmuck zu tragen", kurz drehte sie ihren Hals, um ihm die weinrote Blüte zu zeigen.
Ihr Blick schweifte kurz über die bereits versammelten Gäste, ehe sie wieder zu Atlas empor sah. "Nun, wie nervtötend ist es bisher?", ein Schmunzeln konnte sie sich nun doch nicht verkneifen.
So aber fühlte sie sich hübsch und war trotzdem unauffällig genug, um als Gast dem großen Geschehen beiwohnen zu können. "Ich danke dir, meine Liebe", lächelnd sah sie noch einmal zu ihrer Freundin, der sie selbst zuvor geholfen hatte. Nun aber wurde es langsam Zeit, sich auf den Weg zur Steppe zu machen.
Sie hegte die Hoffnung, noch einen ungestörten Moment mit Atlas teilen zu können, ohne dass der ganze Trubel um seinen Vater und dessen königliche Hochzeit anfing. Die Rappstute wusste zu gut, wie sehr es Atlas missfiel, dem ganzen beiwohnen zu müssen. Immerhin hatte er sich bei der Verlobungsfeier von Penthesilea und Neptun schon beim See einteilen lassen, um keine oberflächlichen Gespräche mit anderen führen zu müssen.
Dieses Mal würde er dem aber nicht auskönnen und die Rappstute hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ihm diesen Tag so angenehm wie möglich zu bereiten. Schließlich kannte sie ihn doch schon gut genug und wusste, dass er auch jetzt nur am Rande der Steppe zu finden war. Weswegen es ihr auch nicht schwer fiel, den großen Rotbraunen zu entdecken, dem ihr Herz inzwischen gehörte. Denn ihre Gefühle hatte sie sich inzwischen eingestehen müssen, nachdem sie auch nachts regelmäßig von seinem Gesicht und seinen Berührungen träumte.
Mit einem sanften Lächeln näherte sich Sayyirah dem stattlichen Hengst von der Seite, schon früh mit einem Schnauben auf sich aufmerksam machend.
Wäre er Ezrael oder einer ihrer anderen Freunde, würde sie sich wohl von hinten anschleichen und spielerisch in die Kruppe knabbern. Aber sie wusste, dass es bei Atlas nur zur automatisierten Reaktion eines guten Soldaten führen würde.
"Hi", lächelnd hob sie ihm ihre Nüstern zur Begrüßung entgegen. "Schau, ich hab mich doch dazu entschieden, etwas Schmuck zu tragen", kurz drehte sie ihren Hals, um ihm die weinrote Blüte zu zeigen.
Ihr Blick schweifte kurz über die bereits versammelten Gäste, ehe sie wieder zu Atlas empor sah. "Nun, wie nervtötend ist es bisher?", ein Schmunzeln konnte sie sich nun doch nicht verkneifen.



