Vor 8 Stunden
Oh, er antwortete! Er antwortete!
Der goldene Leib riss endlich die Aufmerksamkeit von dem los, was ihn so vereinnahmte, und wandte sich ihm zu. Briony imitierte augenblicklich die Haltung seines Gegenübers, sank ein wenig in die Vorderbeine ein, bog den Hals in Richtung Boden und neigte das Köpfchen zur Seite. Er war ein verzogenes, übertriebenes Spiegelbild des Mannes vor sich.
"Du würdest dich wundern, wie hässlich er sein kann."
Briony grinste.
"Du hast ihn also kennengelernt?"
Wenn er auch hässlich sein konnte, war er zumindest echt. Briony hatte manchmal seine Zweifel gehabt, aber die hatte er auch bei der goldenen Kreatur vor sich. Manchmal wirkte es, als würde der Wind seinen Geist davontragen und nichts zurücklassen. Heute jedoch war er da. Präsent vor ihm, und Brionys breites Grinsen verwandelte sich in ein sachtes Lächeln. Das war ein Geschenk. Er wusste das zu schätzen.
"Wie kommst du darauf, dass es eine Beleidigung war?"
Er streckte die Beine durch, kam wieder hoch und reichte dem stattlichen Hengst dennoch gerade mal bis zu seiner Schulter. Briony schüttelte sich, erst den Kopf und die mehrfarbige Mähne, dann den gescheckten Leib.
"Er ist zu schön", antwortete er schlicht, bevor er in die Richtung von Aaidan Miles deutete, dessen helles Fell in der Sonne glitzerte. "Genau wie er." Sein Blick strich weiter über die Versammelten.
"Vesta Acillius", zählte er weiter auf, obwohl er sie noch nicht sehen konnte. "Aarin Miles", machte er weiter.
"Aruna und..." Sein Blick blieb an Selene Miles' haften, an den dunklen Schatten unter ihren Augen und an der leicht eingesunkenen Haltung. Briony schüttelte den Kopf. Nein, sie gehörte nicht dazu. Ihre Schönheit war zeitlos, nicht geboren aus Perfektion, sondern aus einer Natürlichkeit, über die Künstler in Zukunft Klagelieder schreiben würden.
"Naja, du weißt was ich meine."
Der goldene Leib riss endlich die Aufmerksamkeit von dem los, was ihn so vereinnahmte, und wandte sich ihm zu. Briony imitierte augenblicklich die Haltung seines Gegenübers, sank ein wenig in die Vorderbeine ein, bog den Hals in Richtung Boden und neigte das Köpfchen zur Seite. Er war ein verzogenes, übertriebenes Spiegelbild des Mannes vor sich.
"Du würdest dich wundern, wie hässlich er sein kann."
Briony grinste.
"Du hast ihn also kennengelernt?"
Wenn er auch hässlich sein konnte, war er zumindest echt. Briony hatte manchmal seine Zweifel gehabt, aber die hatte er auch bei der goldenen Kreatur vor sich. Manchmal wirkte es, als würde der Wind seinen Geist davontragen und nichts zurücklassen. Heute jedoch war er da. Präsent vor ihm, und Brionys breites Grinsen verwandelte sich in ein sachtes Lächeln. Das war ein Geschenk. Er wusste das zu schätzen.
"Wie kommst du darauf, dass es eine Beleidigung war?"
Er streckte die Beine durch, kam wieder hoch und reichte dem stattlichen Hengst dennoch gerade mal bis zu seiner Schulter. Briony schüttelte sich, erst den Kopf und die mehrfarbige Mähne, dann den gescheckten Leib.
"Er ist zu schön", antwortete er schlicht, bevor er in die Richtung von Aaidan Miles deutete, dessen helles Fell in der Sonne glitzerte. "Genau wie er." Sein Blick strich weiter über die Versammelten.
"Vesta Acillius", zählte er weiter auf, obwohl er sie noch nicht sehen konnte. "Aarin Miles", machte er weiter.
"Aruna und..." Sein Blick blieb an Selene Miles' haften, an den dunklen Schatten unter ihren Augen und an der leicht eingesunkenen Haltung. Briony schüttelte den Kopf. Nein, sie gehörte nicht dazu. Ihre Schönheit war zeitlos, nicht geboren aus Perfektion, sondern aus einer Natürlichkeit, über die Künstler in Zukunft Klagelieder schreiben würden.
"Naja, du weißt was ich meine."



