Gelangweilt verharrte er am Rande ihres Familienreviers. Selbst diese milden Grade quälten ihn bereits und so hatte er es sich an einem der hohen Bäume zunächst bequem gemacht. Ein Bein entlastend, lehnte er also an dem rauen Stamm. Das Haupt leicht schräg, die Augen abwesend in die Ferne gewandt, blickte er erst nach wiederholter Ermahnung in die Richtung seiner Sippe.
"Habt ihrs endlich?" Nicht, dass er sich so sehr auf das große Ereignis, das Spektakel des Jahres freute. Allerdings wusste er besseres mit seiner Zeit anzufangen als dabei zuzusehen, wie man seiner Schwester und Cousine tote Blumen ins Haar steckte. Grunzend löste er sich von seinem Platz und marschierte in Richtung der dunkleren der beiden.
Es war ungewohnt, die Kriegerin wieder so häufig anzutreffen. Seit sie ihren Weg zurück zur Herde gefunden hatte, waren sie nicht oft in Konversation gewesen. Allerdings war da ohnehin eine gewisse Verstandenheit, die keiner Worte bedarf. Also stellte er sich direkt vor Khione und blickte argwöhnisch auf das Kunstwerk in dem seidenen Langhaar. "Du siehst lächerlich aus." Oh, er wusste, wie sehr sein Vater darauf bestand, alle Damen des Hauses zu präsentieren. Ob als Braut auf den Markt den Haien zum Fraß vorgeworfen oder schlichtweg als Trophäe des Hauses. Als Symbol des hervorragenden Erbgutes. Aber das hier?
"Das ist absurd. Sie ist ein Krieger. Muss die Scheiße wirklich sein? Nehmt ihr den Dreck aus den Haaren."
"Mein Herr. Euer Vater und Onkel..." Noch bevor die Magd enden konnte, rollte er mit den Augen und wandte sich von ihnen ab.
Wo zur Hölle war der Rest seiner Familie? Kaum wollte er sich nach ihnen erkundigen, grölte Dracerion selbst bereits mit seiner rollenden Stimme, brüchig und kratzend, ihnen entgegen. Sie seien ohnehin zu spät.
Gott. Er konnte sich nichts schlimmeres vorstellen als das hier. Musste er sich wieder mit einer der ledigen Töchter zeigen? Vielleicht würde er diesmal Gaia zum Tanz auffordern. Als Spektakel vor dem Ableben der alten Generation. Ihm gefiel der Gedanke. Fast symbolisch. Vielleicht würde er ihn in die Tat umsetzen. Immerhin hatte ihre Enkelin endlich einen Gatten gefunden, nach ihrem letzten Auftritt mit Karthago. Eindeutig musste er dazu beigetragen haben.
Karthago der Glücksbringer.
"Sollen wir endlich, Khione?" drängte er an die schwarze Drachenwelpin, um ihr eine Reaktion zu entlocken. Er würde nicht weiter auf den Rest warten und begann seinen Weg in Richtung der Steppe.
"Habt ihrs endlich?" Nicht, dass er sich so sehr auf das große Ereignis, das Spektakel des Jahres freute. Allerdings wusste er besseres mit seiner Zeit anzufangen als dabei zuzusehen, wie man seiner Schwester und Cousine tote Blumen ins Haar steckte. Grunzend löste er sich von seinem Platz und marschierte in Richtung der dunkleren der beiden.
Es war ungewohnt, die Kriegerin wieder so häufig anzutreffen. Seit sie ihren Weg zurück zur Herde gefunden hatte, waren sie nicht oft in Konversation gewesen. Allerdings war da ohnehin eine gewisse Verstandenheit, die keiner Worte bedarf. Also stellte er sich direkt vor Khione und blickte argwöhnisch auf das Kunstwerk in dem seidenen Langhaar. "Du siehst lächerlich aus." Oh, er wusste, wie sehr sein Vater darauf bestand, alle Damen des Hauses zu präsentieren. Ob als Braut auf den Markt den Haien zum Fraß vorgeworfen oder schlichtweg als Trophäe des Hauses. Als Symbol des hervorragenden Erbgutes. Aber das hier?
"Das ist absurd. Sie ist ein Krieger. Muss die Scheiße wirklich sein? Nehmt ihr den Dreck aus den Haaren."
"Mein Herr. Euer Vater und Onkel..." Noch bevor die Magd enden konnte, rollte er mit den Augen und wandte sich von ihnen ab.
Wo zur Hölle war der Rest seiner Familie? Kaum wollte er sich nach ihnen erkundigen, grölte Dracerion selbst bereits mit seiner rollenden Stimme, brüchig und kratzend, ihnen entgegen. Sie seien ohnehin zu spät.
Gott. Er konnte sich nichts schlimmeres vorstellen als das hier. Musste er sich wieder mit einer der ledigen Töchter zeigen? Vielleicht würde er diesmal Gaia zum Tanz auffordern. Als Spektakel vor dem Ableben der alten Generation. Ihm gefiel der Gedanke. Fast symbolisch. Vielleicht würde er ihn in die Tat umsetzen. Immerhin hatte ihre Enkelin endlich einen Gatten gefunden, nach ihrem letzten Auftritt mit Karthago. Eindeutig musste er dazu beigetragen haben.
Karthago der Glücksbringer.
"Sollen wir endlich, Khione?" drängte er an die schwarze Drachenwelpin, um ihr eine Reaktion zu entlocken. Er würde nicht weiter auf den Rest warten und begann seinen Weg in Richtung der Steppe.



