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Die Legenden von Valeria, einst ein strahlendes Reich voller Pracht und Macht, sind nun nicht mehr als flüsternde Erinnerungen im Wind der Vergangenheit. Ein feuriger Zorn aus den Tiefen der Erde hat es verschlungen, ein Inferno, das Leben und Träume gleichermaßen zu Asche verbrannte. Du bist durch ein gnadenloses Land gezogen, warst ein Wanderer ohne Heimat, getrieben von der verzweifelten Suche nach einem neuen Morgen.


Die Schwachen zerbrachen auf diesem Weg, manche folgten dem Ruf der Verzweiflung und wendeten sich vom König ab.

Doch es gibt jene, deren Herzen ein unbezwingbares Feuer tragen – eine Hoffnung, die selbst die finsterste Nacht nicht ersticken kann. Bist du einer von ihnen? Oder haben die Schatten bereits Besitz von deiner Seele ergriffen?
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Wir schreiben in einem plotbasierenden System und sind immer bemüht die Charaktere so tief wie möglich in die Geschichte zu integrieren und einen möglichst breiten Anschluss zu bieten. Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!

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03.05.2026

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II. Unter dem Schleier der Pflicht
5. Spätherbst 83, Ganzer Tag | Steppe | Schicksalsschlag, Nero Valerius, Gaia Acillius, Ceres Aegidius, Vesta Valerius, Nyke Astoria, Briony, Damhnait, Karthago Dracas
#8
Es war eine Farce. Das er hier war. Dass er sich dieses Spektakel ansah und dass er überhaupt noch die gleiche Luft wie sie atmete. Schon als sie aus Valeria geflohen waren, hätte auch er fliehen sollen. Hätte dieses Land und seine Bewohner weit hinter sich lassen und sein Leben auf einem anderen Stück Land fortführen sollen. Aber nein, er blieb. Und warum?

Die goldenen Augen des jungen Hengstes ruhten einen Moment auf seinem Vater, der natürlich umgeben war von jenen, die ihn liebten. Auch er hatte ihn einst geliebt, hatte sich in seinem Licht gesonnt und den Boden verehrt, auf den Sunlit gegangen war. Bis diese Liebe einem Gefühl gewichen war, dass irgendwo zwischen Hass und Ekel pendelte. Damhnait verurteilte sich selbst, hatte sich selbst schon Schmerz zugefügt, um zu läutern. Und jetzt stand er hier, sah den Volkssprecher und wollte brechen. Der Kloß, der sich in seinem Hals bildete, war nur schwer zu schlucken. Der Hass, der in seinem Herzen loderte, etwas, das das Gold seiner Augen weiter verdunkelte. 
Damhnait bemerkte den Jungen, der sich an seine Seite stellte, doch er ignorierte ihn. Er war nicht hier, um gepflegte Konversationen zu führen, er wollte nur Vesta zeigen, dass er Anwesend war. Dass er an sie dachte und seine Unterstützung ihr gewiss war. Auch wenn ein Teil von ihm nicht glaubte, dass das von Bedeutung für die dunkle Königin war. 

Briony zwang ihn trotzdem, den Blick von seinem Vater abzuwenden und ihn einen Moment anzustarren, die Worte, die der Tölpel sagte, vage wahrnehmend. “Ist das so?”, fragte der Goldjunge mit einem leichten Runzeln seiner hellen Stirn. “Du würdest dich wundern, wie hässlich er sein kann.”, er drehte seinen Kopf in einer vogelartigen Geste zur Seite und senkte ihn leicht, als könnte er den kleinen Hengst so besser sehen. “Wie komme ich nun zu dieser herzlichen Beleidigung?”, fragte er mit monotoner Stimme, während sich seine Augen in das fleckige Fell des Komikers bohrte. 

BRIONY - STEPPE

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Nachrichten in diesem Thema
II. Unter dem Schleier der Pflicht - von Team - Gestern, 09:59 AM
RE: II. Unter dem Schleier der Pflicht - von Natsch - Vor 3 Stunden

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