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Die Legenden von Valeria, einst ein strahlendes Reich voller Pracht und Macht, sind nun nicht mehr als flüsternde Erinnerungen im Wind der Vergangenheit. Ein feuriger Zorn aus den Tiefen der Erde hat es verschlungen, ein Inferno, das Leben und Träume gleichermaßen zu Asche verbrannte. Du bist durch ein gnadenloses Land gezogen, warst ein Wanderer ohne Heimat, getrieben von der verzweifelten Suche nach einem neuen Morgen.


Die Schwachen zerbrachen auf diesem Weg, manche folgten dem Ruf der Verzweiflung und wendeten sich vom König ab.

Doch es gibt jene, deren Herzen ein unbezwingbares Feuer tragen – eine Hoffnung, die selbst die finsterste Nacht nicht ersticken kann. Bist du einer von ihnen? Oder haben die Schatten bereits Besitz von deiner Seele ergriffen?
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Wir schreiben in einem plotbasierenden System und sind immer bemüht die Charaktere so tief wie möglich in die Geschichte zu integrieren und einen möglichst breiten Anschluss zu bieten. Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!

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Der neue Plot
29.05.2026

Der weitere Verlauf
03.05.2026

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11.02.2025

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II. Unter dem Schleier der Pflicht
5. Spätherbst 83, Ganzer Tag | Steppe | Schicksalsschlag, Nero Valerius, Gaia Acillius, Ceres Aegidius, Vesta Valerius, Nyke Astoria, Briony, Damhnait, Karthago Dracas
#7
Wie schrieb man ein Gedicht über einen Mann, den man nicht kannte? Man konnte sich nur an dem Offensichtlichen orientieren. An der Farbe des Fells, der Augen oder an der Art, wie die Muse sich bewegte.
Gold, Gold, Gold...
Gold wie die Sonne. Viel zu einfältig. Der Wüstensand passte nicht. Vielleicht Gras, kurz bevor der Sommer sich verabschiedete und das Grün mit letzter Kraft zu Gelb verfärbte? Nein, zu negativ behaftet. Vertrocknetes Gras schmeckte nicht, und ein Gedicht über Damhnait sollte nicht negativ sein.

Damhnait tanzte nie mit ihnen.
Er hielt sich von den Festen des Volkes fern, aber das Besondere war, dass er sich von allen fernhielt. Er gehörte weder zum Volk noch zum Adel, entweder über alles erhaben oder untergeordnet. Wie Wolken, entschied Briony. Vergänglich, leicht zu zerschlagen, formbar, gold und strahlend, wenn die Sonne sie beschien, vielfältig und überraschend, wenn sie es nicht tat. Die Metaphern hatte er, jetzt brauchte er nur noch....
Briony trat ohne Scheu an die Seite des Goldenen, blieb stehen und musterte ihn ungehobelt. Er war groß und stattlich, aber wenn man den Gerüchten Glauben schenkte eben auch gefährlich. Briony warf einen Blick zu dem Volkssprecher, der sich umringt sah von anderen Persönlichkeiten, die mit ihm sprachen und lachten. Sunlit war alt, in Brionys Zählung sogar uralt, und trotzdem strahlte er noch. 
Was hast du gefressen, um dich so an den Jungen zu messen? 
Kurz summte er einen Ton zu dem Gedanken. Vielleicht machte er daraus ein neues Wiegenlied.

Sie alle freuten sich auf die Hochzeit. Briony war sie grundlegend egal. Er würde das tun, was er immer tat: ein Lied vor jenen singen, die nichts von Kunst verstanden, tanzen, damit sowohl die Trägen als auch die Scheuen sich trauten, und ein gestohlenes Gedicht zur ewigen Liebe zum Besten geben, das die hohen Herrschaften seit Jahrhunderten schätzten — ungeachtet dessen, dass es von dem Liebeslied einer Dirne abgekupfert worden war.
Ruckartig sah Briony zu Damhnait. 
"Du bist hässlicher als dein Vater." 

Damhnait

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II. Unter dem Schleier der Pflicht - von Team - Gestern, 09:59 AM
RE: II. Unter dem Schleier der Pflicht - von Alina - Gestern, 11:38 PM

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