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Die Legenden von Valeria, einst ein strahlendes Reich voller Pracht und Macht, sind nun nicht mehr als flüsternde Erinnerungen im Wind der Vergangenheit. Ein feuriger Zorn aus den Tiefen der Erde hat es verschlungen, ein Inferno, das Leben und Träume gleichermaßen zu Asche verbrannte. Du bist durch ein gnadenloses Land gezogen, warst ein Wanderer ohne Heimat, getrieben von der verzweifelten Suche nach einem neuen Morgen.


Die Schwachen zerbrachen auf diesem Weg, manche folgten dem Ruf der Verzweiflung und wendeten sich vom König ab.

Doch es gibt jene, deren Herzen ein unbezwingbares Feuer tragen – eine Hoffnung, die selbst die finsterste Nacht nicht ersticken kann. Bist du einer von ihnen? Oder haben die Schatten bereits Besitz von deiner Seele ergriffen?
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Wir schreiben in einem plotbasierenden System und sind immer bemüht die Charaktere so tief wie möglich in die Geschichte zu integrieren und einen möglichst breiten Anschluss zu bieten. Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!

Aktuelle Neuigkeiten


Der neue Plot
29.05.2026

Der weitere Verlauf
03.05.2026

Februar-Neuigkeiten
11.02.2025

Das Team


Aktueller Zeitraum



1. Tag des Winters bis zum
30. Tag des Spätwinters


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II. Unter dem Schleier der Pflicht
5. Spätherbst 83, Ganzer Tag | Steppe | Schicksalsschlag, Nero Valerius, Gaia Acillius, Ceres Aegidius, Vesta Valerius, Nyke Astoria, Briony, Damhnait, Karthago Dracas
#6
Gleichwohl der Anlass dieser Zusammenkunft ein so freudiges Ereignis war, war das Herz der jungen Astoria schwer. Der Schmerz über den Verlust ihrer Mutter war noch immer frisch, er hatte sich durch ihr Bewusstsein gefressen und tauchte jeden Gedanken in ein melancholisches Blau, welches sie von sich selbst nicht gewohnt war. Heute hier zu stehen, an der Seite ihrer Schwester und ihres Vaters, die beide den selben Verlust wie sie selbst zu tragen hatten, kam ihr seltsam unreal vor. Vor allem, da Lucius und Eris ihn weitaus besser zu verkraften schienen als sie. Nicht dass sie nicht auch von Trauer erfüllt waren - im Gegenteil. Sie vermochten es nur besser auszuhalten. Nyke hob die Lider und warf einen vorsichtigen Blick hinauf in das Gesicht ihres Vaters. Dass seine Züge in den letzten Wochen an Härte gewonnen hatten, war ihr nicht entgangen. Ebenso wenig, dass die klugen Augen ihrer Schwester an Glanz eingebüßt hatten. Und genau das war es, was diese ganze Situation für sie so unerträglich machte. Der Schmerz ihrer Familie. Er summierte sich auf ihren Schultern. Und dennoch - hätte sie es gekonnt, sie hätte ihn vollkommen auf sich genommen, wenn dafür Eris und ihr Vater mit Leichtigkeit gesegnet worden wären.
Nyke unterdrückte ein Seufzen und löste den Blick von Lucius. Eigentlich hatte sie ihn in die Ferne schweifen lassen wollen, hin zu einem unbestimmten Punkt in dem er sich verlieren konnte bis ihre Augen schmerzten. Doch bevor sie dazu in der Lage war, streifte ein bekannter Geruch ihre Nüstern und veranlasste Nyke dazu, den Kopf unwillkürlich in jene Richtung zu drehen, aus welcher er zu ihr herangetragen worden war. 
Und ehe sie sich versah, hatte ihr Körper sich bereits in Bewegung gesetzt, einem unerklärlichen Impuls folgend.
"Ich bin gleich wieder zurück." Sie spürte den Blick ihres Vaters auf sich und es verwunderte sie selbst, dass er sie gehen ließ, ohne eine weitere Erklärung zu verlangen. Tatsächlich hegte Lucius schlicht die Hoffnung, dass seine Tochter für einen Moment aus ihrer Schwermütigkeit herausfand und ließ sie aus diesem Grunde ziehen.  Auch wenn es ihm nicht gänzlich behagte, dass es Aaron war, welchen sie anzusteuern schien.

"Hallo Aaron." Sie war in kurzer Entfernung zu ihm stehen geblieben, ein zartes Lächeln auf den Lippen, das jedoch von dem Ausdruck in ihren Augen Lügen gestraft wurde. Wie merkwürdig sich ihre Mundwinkel anfühlten. Spröde. Als hätten sie verlernt, wie was war, zu lachen. Erschreckend, wie schnell solche Dinge, die man tagtäglich tat, einem plötzlich fremdartig erschienen.
"Schön, dich zu sehen.", sprach sie schnell weiter um den Gedanken daran abzuschütteln. "Heute... ohne Verkleidung."

Lucius & Eris, dann Aaron

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II. Unter dem Schleier der Pflicht - von Team - Gestern, 09:59 AM
RE: II. Unter dem Schleier der Pflicht - von Miri - Gestern, 09:46 PM

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