Eine leise Genugtuung erfüllte Gaia seit dem Tag, an dem der König um Vesta angehalten hatte. Es war, als würde ein Plan, der schon immer existiert hatte, endlich aufgehen. Ihre Familie war - wieder - mit dem des Königshauses vereint. Der Schlick löste sich von dem reinen Blut und damit war der erste Schritt in eine glorreiche Zukunft getan. Es gab nicht viel, was Gaia im Moment störte. Nicht die Maßlosigkeit ihrer jüngsten Enkelin, die seit der Hochzeit mit Desmond Aegidius zugenommen zu haben schien, nicht die Unruhe, die sie aus Vesta’s Richtung spürte. Eigentlich gab es nur eines, was ihrem Ziel nun noch im Weg stand. Und das war Garrus. Der Sohn einer niederen Dirne, einer Hexe. Für Gaia war klar, dass der Junge verschwinden musste, damit das Königreich wieder aufblühen konnte. Damit ihr Erbe an die Macht kam und nicht dieser minderbemittelte Junge, der tagein, tagaus von Dingen sprach, für die ihr einfach das Verständnis fehlte. Silas hätte Echo am besten schon nach der Entführung getötet - dann wäre dieser schwächliche Schandfleck gar nicht erst auf die Welt gekommen.
Über den anderen Bastard konnte die alte Stute im Moment hingegen fast gutmütig hinweg blicken. Er würde nie anerkannt werden und so wie er aussah, hatte er daran auch kein Interesse. Natürlich hatte sie sich trotzdem auch dafür bereits einen Plan zurechtgelegt - anders als Gavríil verließ sie sich nicht auf ihre eigenen Vermutungen. Doch solange der Bastard für den Schutz der Monarchie sorgte, in dem er im Zweifel sein eigenes Leben opferte, war Gaia geneigt, ihn zu akzeptieren.
“Mach nicht so ein verkniffenes Gesicht.”, schnarrte die Acillius und reckte leicht das Kinn, während sie Vesta betrachtete. Ihre Enkeltochter war ohne Zweifel eine Schönheit - auf ihre Art. Vielleicht ein bisschen zu schlank, das Becken dürfte breiter sein für die zukünftigen Erben dieses Landes. Was Vesta zu wenig auf den Rippen hatte, hatte Ceres dafür zu viel. Kritisch glitt ihr Blick über ihre Enkelin, sagte jedoch nichts. “Sieh zu, dass du die losen Härchen noch geglättet bekommst.”, sagte sie in Ceres’ Richtung, die gerade dabei war, Vestas Mähne zu richten. Der Ton der alten Stute war dabei streng, beinahe etwas genervt, als würde sie mit einer Minderbemittelten sprechen.
“Ich erwarte von euch Perfektion heute.”, wie eigentlich an jedem Tag. “Auch von dir.”, dabei sah sie wieder zu Ceres, dem plumperen der beiden Mädchen. “Und ich hoffe, dass du das lose Mundwerk deines Gatten heute besser im Griff hast, als beim letzten Mal. Diese unsägliche Selbstüberschätzung von diesem… Tor.”, Ja, Gaia hielt nicht viel von Desmond. Wohl aber von seinem Namen. Trotz seines Fehlverhaltens war er eine ausreichend gute Partie für ihre weniger schöne Enkelin. Anchor wäre auch noch akzeptabel gewesen, obwohl… dessen verdorbener Samen schien den Tod der Prinzessin zu verantworten. Also lieber nicht. Und da die Aegidius sonst quasi nicht mehr existent waren, Acolo sollte schließlich eine Miles heiraten - um Himmels Willen - war Desmond eben das Beste, was zu kriegen war. Er war immerhin der Retter des Königs. “Brauchst du noch Informationen darüber, was nach der Hochzeit auf dich zukommt?”, Ceres hatte es schließlich auch schon erlebt und offensichtlich überstanden. Sie glaubte nicht, dass Nero ein grober Partner war. Vesta sollte daraus kein Drama machen.
Über den anderen Bastard konnte die alte Stute im Moment hingegen fast gutmütig hinweg blicken. Er würde nie anerkannt werden und so wie er aussah, hatte er daran auch kein Interesse. Natürlich hatte sie sich trotzdem auch dafür bereits einen Plan zurechtgelegt - anders als Gavríil verließ sie sich nicht auf ihre eigenen Vermutungen. Doch solange der Bastard für den Schutz der Monarchie sorgte, in dem er im Zweifel sein eigenes Leben opferte, war Gaia geneigt, ihn zu akzeptieren.
“Mach nicht so ein verkniffenes Gesicht.”, schnarrte die Acillius und reckte leicht das Kinn, während sie Vesta betrachtete. Ihre Enkeltochter war ohne Zweifel eine Schönheit - auf ihre Art. Vielleicht ein bisschen zu schlank, das Becken dürfte breiter sein für die zukünftigen Erben dieses Landes. Was Vesta zu wenig auf den Rippen hatte, hatte Ceres dafür zu viel. Kritisch glitt ihr Blick über ihre Enkelin, sagte jedoch nichts. “Sieh zu, dass du die losen Härchen noch geglättet bekommst.”, sagte sie in Ceres’ Richtung, die gerade dabei war, Vestas Mähne zu richten. Der Ton der alten Stute war dabei streng, beinahe etwas genervt, als würde sie mit einer Minderbemittelten sprechen.
“Ich erwarte von euch Perfektion heute.”, wie eigentlich an jedem Tag. “Auch von dir.”, dabei sah sie wieder zu Ceres, dem plumperen der beiden Mädchen. “Und ich hoffe, dass du das lose Mundwerk deines Gatten heute besser im Griff hast, als beim letzten Mal. Diese unsägliche Selbstüberschätzung von diesem… Tor.”, Ja, Gaia hielt nicht viel von Desmond. Wohl aber von seinem Namen. Trotz seines Fehlverhaltens war er eine ausreichend gute Partie für ihre weniger schöne Enkelin. Anchor wäre auch noch akzeptabel gewesen, obwohl… dessen verdorbener Samen schien den Tod der Prinzessin zu verantworten. Also lieber nicht. Und da die Aegidius sonst quasi nicht mehr existent waren, Acolo sollte schließlich eine Miles heiraten - um Himmels Willen - war Desmond eben das Beste, was zu kriegen war. Er war immerhin der Retter des Königs. “Brauchst du noch Informationen darüber, was nach der Hochzeit auf dich zukommt?”, Ceres hatte es schließlich auch schon erlebt und offensichtlich überstanden. Sie glaubte nicht, dass Nero ein grober Partner war. Vesta sollte daraus kein Drama machen.



