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Geschützt vor den Einflüssen und Blicken der Außenwelt, liegt Valeria da. Ein Land wie kein zweites, mit immergrünen Wiesen und nie versiegendem Wasser. Und du bist mittendrin. Ein imposanter grauer Hengst schreitet an dir vorbei, zwinkert die zu und fragt dich, ob du denn schon dieselbe Verbundenheit verspürst wie sie alle, die sie in diesem Land leben. Du atmest tief die frische Luft ein, lächelst und nickst. "Ja.", ist deine schlichte Antwort, die mit einem breiten Grinsen seinerseits kommentiert wird.
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Dazu kommt, dass du deinen Charakter mit der Hilfe unseres kreativen Teams selbst gestalten kannst, denn auf Wünsche gehen wir natürlich sehr gerne ein! Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!
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Rollenspiel
IV. KRIEG BLEIBT IMMER GLEICH
18. Tag des Sommers - Mittags - Valeria
Neuigkeiten
Die Zukunft von PiO - 20.11.2021
Nebenspiel
Der aktuelle Nebenspielzeitraum umfasst den 11. - 17. Tag des Sommers in Valeria wie auch Silas Reich. Die Temperaturen liegen zwischen 20°C und 25°C am Tag, während es in der Nacht konstant 18°C ist. Keine Wolke ist zu sehen.
Das Team
Natsch - Darky
Alina - Viki


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of salt and wounds
1. Sommer 82, Früher Morgen | Außerhalb Valerias | Daphne, Yeshi

#1
frühes Frühjar '82
Gebirge außerhalb Valerias

Sie presste die Kiefer zusammen, versuchte, die Schmerzen unter einem verzerrten Lächeln zu verbergen. 
"Ich danke dir."
Der raue Fels unter ihr war kühl, fühlte sich jedoch auf ihrer erhitzten Haut an wie Eis. Schweiß hatte das schwarze Fell noch dunkler gefärbt, dabei war die Luft an diesem frühen Morgen nicht sonderlich warm. Der Frühling schickte seine ersten Boten in das Land, sanfte Ahnungen von keimenden Saaten und feuchten Böden, die endlich begannen, auch in den untersten Schichten zu tauen. Verheißungsvolle Düfte, angestachelt von den ersten spürbar warmen Sonnenstrahlen.
All das war wunderbar, doch hatte Daphne in diesem Moment keinen Sinn für diese Feinheiten. Ihre Konzentration lag darauf, die Tränen zurückzuhalten, die sich brennend heiß in den Winkeln ihrer Augen sammeln wollten. Sie hatte es übertrieben. 
Wieder einmal.
Und einzig und allein dem Weißen war es zu verdanken, dass sie noch unter den Lebenden weilte. Einem Fremden.
Wieder einmal.
Sie seufzte, schloss die Augen und zwang sich, dem Schmerz zum Trotz ihre Beine unter ihrem Körper zu sammeln. Noch immer gingen weder ihr Atem noch ihr Puls wirklich regelmäßig, doch konnte sie spüren, wie die Kräuter langsam ihre Wirkung entfalteten und eine Ruhe in ihr einkehrte, die nicht mehr mit dem Warten auf den Tod gleichzusetzen war.
Als sie ihre blauen Augen wieder öffnete, wandte sie ein wenig den Kopf zur Seite. Sie hatte nicht das Bedürfnis, ihre Wunden zu begutachten, wusste, wo jede Einzelne zu finden war, wenngleich im Grunde ihr gesamter Körper ein einziger Pol des Schmerzes zu sein schien. Ihr war die Torheit bewusst, mit welcher sie vorgegangen war, doch hatte Daphne keine andere Möglichkeit gesehen. Sie war dem Berglöwen nur mit Glück entkommen und hatte die Zeit nutzen müssen um möglichst großen Abstand zwischen sich und die Raubkatze zu bringen. Die Versorgung der Biss- und Kratzwunden hatte schlicht eine niedrigere Priorität eingenommen... bis einige sich offensichtlich entzündet und ihren Leib mit einem elenden Fieber so weit geschwächt hatten, dass sie zusammengebrochen war.
Hätte der Hengst sie nicht gefunden und ihre wunden versorgt... die Flucht wäre wohl umsonst gewesen.
"Wie lange war ich ohnmächtig?"
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#2
Er spürte den rauen, kalten Schiefer im Rücken. Betrachtete die Stute. Ihr schwarzes Fell glänzte schweißgetränkt und kurze Zeit hatte er nicht mehr daran geglaubt, dass sie durchkommen würde. Seit ein paar Minuten jedoch regte sie sich immer wieder ächzend.
"Ich danke dir."
Er hatte dösend die Augen geschlossen und sich einem Tagtraum hingegeben, völlig entspannt die Ohren zur Seite hängen lassen, die jetzt in ihre Richtung zuckten, jedoch regte sich ansonsten herzlich wenig an ihm.
“Ich würde liegen bleiben“, gab er zu bedenken und seine Stimme kratzte dabei rau über die wiederhallenden Felswände. Sie fragte weiter und seine Augen öffneten sich, mit einem wachen, aber wenig interessierten Ausdruck.
“Ein paar Stunden vielleicht…“ Was spielte das für eine Rolle? Sie war nicht wirklich ohnmächtig gewesen, aber sie hatte den Schlaf gebraucht, um sich zu regenerieren. Er war bei ihr geblieben, aus Gründen, die er sich selbst nicht erklären konnte. Vielleicht fühlte er sich einsam, nach Prakashs Tod. Vielleicht ein wenig orientierungslos. Wieder hatte er den Kompass in seinem Leben verloren und alles was ihn erwartete, war Einsamkeit. Es knackte, als er sich in Bewegung setzte. Der Winter hatte sich in seine alternden Knochen gefressen wie Rost in eine Gartenlaube und die Gelenke waren nicht mehr so geschmeidig wie früher. Oft setzte ihm sein Rücken zu, wenn die Muskelstränge sich verhärteten und die Knorpel schmerzhaft aufeinander rieben. Wenn es nass und kalt war, wurden die Schmerzen meist schlimmer. An solchen Tagen hatte er nach jenem Kraut gesucht, das jetzt die Wunden der Rappin bedeckte.
“Noa solltest du nicht reizen. Sie ist ständig auf der Jagd.“ Befremdlich, wie er von der Berglöwin sprach. Als wären sie schon ewig beste Freunde. Hier oben kannte man sich eben.
“Ständig hungrig, die Gute. Wie wir alle. Hier oben.“ Die sich abzeichnenden Rippen unter seinem matten Fell unterstrichen seine Worte auf grausame Art.
“Du bist Eine aus dem Tal? Da solltest du auch wieder hin. Lieber gestern als morgen.“
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