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Geschützt vor den Einflüssen und Blicken der Außenwelt, liegt Valeria da. Ein Land wie kein zweites, mit immergrünen Wiesen und nie versiegendem Wasser. Und du bist mittendrin. Ein imposanter grauer Hengst schreitet an dir vorbei, zwinkert die zu und fragt dich, ob du denn schon dieselbe Verbundenheit verspürst wie sie alle, die sie in diesem Land leben. Du atmest tief die frische Luft ein, lächelst und nickst. "Ja.", ist deine schlichte Antwort, die mit einem breiten Grinsen seinerseits kommentiert wird.
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Dazu kommt, dass du deinen Charakter mit der Hilfe unseres kreativen Teams selbst gestalten kannst, denn auf Wünsche gehen wir natürlich sehr gerne ein! Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!
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Herzlich Willkommen im Pass Into Oblivion, wenn du ein Teil von unserer kleinen aber feinen Community werden möchtest, schau einfach auf unserem Discord-Server vorbei und quatsch eine Runde mit uns! Wir beißen nicht :P

PiO's Discord-Server
Rollenspiel
IV. KRIEG BLEIBT IMMER GLEICH
18. Tag des Sommers - Mittags - Valeria
Neuigkeiten
Die Zukunft von PiO - 20.11.2021
Nebenspiel
Der aktuelle Nebenspielzeitraum umfasst den 11. - 17. Tag des Sommers in Valeria wie auch Silas Reich. Die Temperaturen liegen zwischen 20°C und 25°C am Tag, während es in der Nacht konstant 18°C ist. Keine Wolke ist zu sehen.
Das Team
Natsch - Darky
Alina - Viki


Themabewertung:
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the brightest light
15. Sommer 82, Tagsüber | Die Steppe | Nero Valerius, Kýra Aegidius, Anchor Aegidius, Gabriel Noctis, Asariel Achilléas, Álvaro, Desmond Aegidius, Ezrael Achilléas, Spartacus Licinius, Obsidian, Koraés Achilléas, Rhuen, Romana, Liméa Kléus, Artemis Miles, Aaragon Miles, Atlas, Ares Licinius, Aiko Kléus

#91
"Vielleicht später, in Ordnung?"
Er hatte nicht das Bedürfnis, dem Hünen zu folgen und womöglich ebenfalls Bekanntschaft mit dem von Piniennadeln übersäten Boden zu schließen.
Dieser grenzenlose Optimismus, diese leicht zu entfachende Begeisterung. Obsidian kam nicht umhin, diese infantile Naivität zu bewundern und sich gleichzeitig die Frage zu stellen, ob er selbst zu einem ebensolchen Verhalten in der Lage gewesen wäre, hätten die Götter ihn unter einem anderen Stern zur Welt kommen lassen. 
'Vielleicht.' murmelte die Stimme in ihm.
'Vielleicht bist du aber auch schlicht und einfach vom Grunde auf verkorkst.'
Er spürte den Stich nicht einmal, den dieser Gedanke durch seine Innereien hätte jagen sollen. Dies war wohl eine Tatsache, mit der er sich bereits seit langem abgefunden hatte. Anders verhielt es sich mit jenem Wort, welches Liméa wenige Augenblicke später aussprach. Wenngleich es von ihrer Seite nicht mehr war, als kindliche Neugierde, so hatte sich das Wort 'Bastard' in Obsidians Kopf zu einem Quell negativer Emotionen entwickelt und es fiel ihm schwer, die Gefühlsbewegung niederzuringen, die sich in ihm regen wollte.
"Ein... Bastard."
Die Silben fühlten sich an wie Fremdkörper, die über seine Zunge rollten und Obsidian hielt einen kurzen Moment inne, sie würzige Luft des Waldes einatmend um wieder Herr über seine Empfindungen zu werden.
Es ist ein Wort. Nur ein Wort, verdammt.
'Jaa... und vor allem ist es das Wort, das dich am Besten beschreibt, mein Freund. Man sollte meinen, du hättest mittlerweile Freundschaft damit geschlossen.'
"Ich weiß nicht, ob ich der Richtige bin, um dir das zu erklären..."
hob er an, doch der Ausdruck auf dem kindlichen Gesicht, ließ ihn in seiner Abweisung inne halten.
Der Goldene schloss die blauen Augen einen kurzen Moment.
"Ein Bastard... ist ein Kind, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind. Es ist ein F..."
Fehler hatte er sagen wollen, bremste sich jedoch.
"... ein verzwicktes Thema."
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#92
Krampfhaft hielt Spartacus die Lippen zusammengepresst. Er konnte seinen Onkel unmöglich fragen, ob er sich nicht auf den bevorstehenden Kampf freuen würde. Oh nein, es ging um so viel mehr, als nur sich gegenseitig die Köpfe einzudreschen und dem Adrenalin nachzuspüren. Es ging um ihr Zuhause, um Annaeus Zuhause… Valeria hat ihn verraten! Der Schmerz in seinem Kopf kam so plötzlich, sodass der junge Licinius gar nach Luft schnappen musste. Die Narbe juckte das verdrängte Gespräch mit dem Grauen, kämpfte sich mit einer brachialen Gewalt wieder zurück in Spartacus Hirnwindungen und setzte sich dort fest. „Sie werden alles tun, um dich gut zu stimmen.“ Ein Lächeln erklomm die dunklen Lippen, doch es wirkte so schief und rutschte dem Prinzen im selben Augenblick wieder aus dem Gesicht heraus. Ihm ging es verflucht nochmal gut sah man das denn nicht?! „Anspannung?“ murmelte der Dunkle und sah in jene Richtung der anderen Pferde, „sie wirken eher friedlich,“ wohl eher wie Lämmer, die nur darauf warteten, zur Schlachtbank geführt zu werden. Spartacus holte Luft, stieß leise den Atem aus, „aber es könnten auch unsere letzten Stunden sein…“ Der Dunkelfuchs ließ seine Worte so stehen und wandte wieder den Blick ab, richtete seine Iriden wieder auf seinen Onkel. Er hatte nicht nur sein Leben oder seine Heimat zu verlieren, sondern auch Tuana. Tuana Licinius. Und jetzt hockte ihr stolzer Familienname irgendwo hinter dem Gebirge.

Innerlich schüttelte Spartacus den Kopf, als er versuchte eine gewisse Ruhe in seine Gedanken einkehrten zu lassen. Morgen war Morgen. Nun waren sie im Hier und Jetzt, wo es gerade interessant werden konnte. Spartacus legte seine volle Aufmerksamkeit auf seinen Onkel, erwartete irgendetwas von ihm zu hören, das brauchbar wäre. Der junge Licinius wollte sich beweisen, und dafür galt es ganz genau hinzuhören, ob Artes irgendetwas brisantes erzählen würde. Abwarten. Seine Mundwinkel sackten prompt nach unten und er unterdrückte ein frustriertes Schnauben. Entweder wusste er wirklich nichts oder er wollte es ihm absichtlich nicht erzählen. Spartacus tippte auf Letzteres. Natürlich war ihre Flexibilität von Vorteil, aber „gehen wir damit nicht ein zu großes Risiko ein?“ Natürlich taten sie das, er war ja nicht auf den Kopf gefallen, aber trotz allem wollte er diese Antwort von seinem feuerroten Onkel hören, der mindestens dreimal so viel Temperament und Hitzköpfigkeit wie alle anderen Soldaten besaß. Das andere Risiko, die geraubten Stuten, drohten sie mit diesem abwarten sicherlich zu verlieren, zumindest wenn Silas Erstschlag erfolgreich sein sollte. Oh Spartacus hasste es jetzt schon, wenn er jemand hinterherhing und dieser ihm immer zwei Schritte voraus sein würde.

Das Bernstein fixierte wieder die jadefarbenen Iriden des Kriegers. Intensiviert klang ja wirklich zauberhaft. Man hatte sie durch den Dreck robben und Erde fressen lassen. Das war ja wohl das höchste der Gefühle. Spartacus Gedanken stoppten. Seine Stärken? "Ich bin mutig!" Platzte es sofort aus ihm heraus, wohl etwas zu plötzlich, sodass er sich sofort dafür schallte, wie ein kleines Kind geklungen zu haben. Es biss sich auf die Innenseite seiner Wange: Todesmutig, hitzköpfig, ungehorsam waren wohl passendere Worte. Zu stolz, wie sein königlicher Onkel gesagt hatte. Spartacus seufzte entnervt aus. Sogar Anchors Moralpredigt hatte er noch gut in den Ohren...aber Stärken? Hatte man ihn schon jemals offensichtlich gelobt? Nachdenklich zog der Dunkelfuchs die Augenbrauen zusammen und überlegte. Natürlich könnte er jetzt vieles aufzählen, wie er sich selbst sah, aber nein, er musste ja auf dem Boden der Tatsachen bleiben, und diese verbale Schelle machte ihm Anchor jedes Mal deutlich, wenn er ihn bis zum Umfallen umherscheuchte. "Ich sehe meine Stärken in meiner Schnelligkeit und Wendigkeit." Spartacus wandte nur kurz den Blick auf die versammelte Herde, "Nero hat behauptet, ich würde eines Tages einen guten Strategen abgeben." Und was hätte wohl sein Vater über ihn gesagt? Irritiert zuckte Spartacus zusammen, diesen Gedanken keinesfalls zulassen wollend und diesen schnell wieder von sich schieben. "Ich mag noch nicht den gestählten Körper eines Soldaten besitzen, aber ich bin durchaus sehr robust.“ Das war ihm spätestens nach der zweiten Trainingseinheit mit Anchor bewusst geworden. Diesem Sklaventreiber! „Es wird reichen, einen Gegner lange genug in Schach zu halten.“ Bevor er abkratzen würde, nicht wahr? He.
„Und was sind deine Stärken?“ Stellte er die Gegenfrage. Vielleicht konnte er sich mündlich etwas vom Kampfstil seines Onkels abkupfern.
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Und weg war die kleine wieder. Hach, was für ein herrliches Gefühl, Fohlen in ihrem Umkreis zu haben. Erfrischend, lebendig. Artemis lachte leise auf als sich die kleine Schnute auf machte, zu einem Goldjungen, der vielleicht gerade mal ein Jahr älter war als die kleine.
“Ach nein, gar nicht! Ich freu mich, zu sehen, wie viele junge Pferde das licht der Welt erblickt haben. Was gibt es schöneres als ihre lebendigen Geister umher springen zu sehen?“ lachte Temi herzlich auf und blickte dann Asariel an. Die hübsche ältere sprach über Hengstfohlen und dass die kleine Limea hoffentlich unbeschwerter aufwachsen würde. Langsam starb das Lächeln auf ihren Lippen. Warum? Was war passiert, dass die Jährlinge dies nicht konnten?
Das nicht Ezrael sondern Anchor Kyras Ehemann wurde, überging die Araberstute geflissentlich. Interessierte sie auch nicht so sonderlich.

“Was ist denn passiert, dass die Jährlinge hier kein Unbeschwertes erstes Jahr erleben konnten?“ fragte sie nun, blickte kurz hinter die Stuten zu dem kleinsten und dem Goldenen, dann zu dem Licinius, der gerade ein weiteren Jährling an seiner Seite hatte. Schmerzen in ihrem Herzen ignorierend, konzentrierte sie sich wieder auf die beiden Stuten vor ihr. Immer noch keine Briseis im Visier zu haben und diese kleinen Botschaften vor sich zu haben, tat ihrem Bauch nicht gut, der sich anfühlte, als würden kleine Ameisen darin wütend.
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#94
Auch wenn Spartacus nicht sein eigener Sohn war, so konnte Ares in diesem Moment doch das Gefühl von Stolz nicht leugnen, welches sich bei den Worten des Jünglings in ihm bildete. Sicher, es war bedenklich, dass er so viel Wert auf seine Stärken legte und sich nicht im Geringsten schämte, diese in schillernden Farben auszumalen, doch Ares schob es auf die jugendliche Leichtfertigkeit... jene gepaart mit dem Blut der Licinius war eine recht explosive Mischung. Er selbst war ein paradegleiches Beispiel.
"Ja, gehen wir. Aber angesichts der Großmacht, über die Silas Berichten zufolge verfügt, ist Flexibilität unsere einzige Chance."
Sein Blick löste sich von seinem Neffen und glitt hin zu den nördlichen Ausläufern des Gebirges.
"Tamaron sagte, er würde vom Norden her in das Tal hereinbrechen. Dieser Punkt ist es, auf den wir theoretisch unsere Kräfte konzentrieren müssen."
Er hielt kurz inne, seine Augen verengten sich. Später würden sich die Truppenleiter treffen um die genauen Aufstellungen zu besprechen; wenn es nach Ares ging, so blieben ihnen zwei Möglichkeiten. Zwei Möglichkeiten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Entweder sie hielten die Kampfmacht direkt an dem Punkt im Nordgebirge auf, viele Zugänge gab es von dort aus nicht. So hätten sie die Möglichkeit, immer kleine Gruppen von Gegnern zu erledigen, da durch die Gegebenheiten des Geländes nicht große Mengen auf einmal hinein strömen konnten. Oder aber sie versprengten sich im gesamten Tal und zwangen auf diese Weise das Heer dazu, sich mehreren Fronten zuzuwenden, was auf Dauer ebenfalls zermürbend sein würde.
So oder so... beides war risikoreich und würde - allem Optimismus zum Trotz - etliche Opfer fordern.
"Einen guten Strategen also?"
Ares nickte. Wenn der Junge seinen Tatendrang in die Richtigen Bahnen lenken konnte, würde er das. So wie Annaeus.
Annaeus. Ein schmerzhafter Stich fuhr durch die Brust des Roten. Der Tot seines Bruders schmerzte noch immer - und würde es wohl auf ewig tun.
"Meine Stärken..."
er räusperte sich, schob den Gedanken an Annaeus zurück in sein Gedächtnis und konzentrierte seine Aufmerksamkeit auf den Hengst, der ihn mit interessiertem Blick musterte. So direkt hatte ihn schon seit Ewigkeiten niemand mehr danach gefragt.
"Ich bin ausdauernd. Kann auf die Schwächen meiner Gegner achten und weiß, sie zu nutzen. Und ich bin verbissen; vorbei ist es erst, wenn ein Herz aufhört zu schlagen."
Und wenn es meins sein muss.
"Spartacus."
Der Blick aus seinen Augen wurde ein wenig sachlicher. Ernster.
"Ich weiß, du bist bereit, alles für Valeria zu geben. Aber sieh' zu, dass es nicht dein Leben sein wird. Valeria braucht dich. Braucht euch. Die Zukunft liegt auf euren Schultern. Auf den Schultern der Jugend."
Die Muskulatur unter seinem roten Fell spannte sich.
 "Wir haben unsere Chance gehabt... und sie verbaut. Wenn das hier... vorbei ist... müsst ihr das besser machen."
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#95
Großmacht, pfah! Sie waren dezimiert und Nero würde sicherlich nicht jeden Soldaten an die vorderste Front schicken, aber reichte Kampfeswillen nicht allein aus, um zu siegen. Überlegend zuckte der Dunkelfuchs schließlich mit den Schultern, "wie groß...wird Silas Armee sein?" Wenn die Schwächeren sofort kuschen sollten, sicherlich nicht zu unterschätzen. Für Spartacus kam ihre sogennante Flexibilität zwar einer Flucht gleich  aber der Dunkelfuchs würde sich davor hüten jenes laut auszusprechen. Er hoffte einfach, dass die Älteren einen Plan hätten, eine geniale Strategie... die nicht miteinschloss, dass sie Echo oder irgendjemand sonst aufgeben mussten.
Im Norden. Also war es nicht abwegig  dass Silas den gleichen Weg kommen würde, wie zuvor seine Anhänger. Der Funken an Freude konnte gar nicht aufglimmen, da Spartacus wusste, dass es Alvaro niemals riskieren würde die Rekruten genau dort hinzuschicken. "Dann habt ihr noch keine Strategie?" Der Dunkelfuchs glaubte sogar, dass sie sich noch nicht einmal besprochen hatten. "Was ist mit uns Rekruten?" Fragte der Dunkelfuchs deshalb nach, in der Hoffnung, dass Ares für sie alle ein gutes Wort würde einlegen können. Aber wenn er ehrlich war, so glaubte er kaum, dass sich Alvaro würde umstimmen lassen, wenn er einmal eine Entscheidung getroffen hatte. "Wir haben nicht umsonst so hart trainiert," schnaubte er aus und sein Blick griff nach dem seines Onkels, "nur um bei den Stuten und den anderen zu verre-, zu bleiben!" Spartacus presste die Zähne zusammen, die Unverständnis und Frustration erfolgreich in sich niederringend. Er stieß den Atem aus, "ein guter Stratege muss Risiken eingehen," murrte er aus und sah wieder zu der Herde. Es wäre wirklich tragisch sollte sie von ihrem ersten richtigen Krieg so gar nichts mitbekommen.

Er hörte aufmerksam zu, kam aber nicht umhin die Verbissenheit seines Onkels zu bewundern. So sprach ein wahrer Soldat. Selbst dann noch kämpfend, wenn es sein Leben fordern würde. Der Dunkelfuchs schob den Gedanken sehr weit von sich, obwohl es ihm durchaus bewusst war, dass Ares oder Nero oder... jemand der ihm wichtig war, und davon gab es wenige, wenn derjenige nicht mehr lebendig vor ihm stehen würde, würde er wieder allein sein. Noch einsamer als zuvor.
Langsam holte der Licinius Luft und sah wieder zu dem Roten, der nun einen ziemlich ernsten Tonfall angeschlagen hatte, den Spartacus von ihm nicht gewohnt war.

Gerade wollte der Dunkelfuchs den Mund aufmachen, um zu protestieren, schloss ihn aber wieder. Er konnte mit seinem Leben anstellen was er wollte... Aber die Zukunft war so ungewiss und so richtig wusste Spartacus noch nicht, was er tun sollte, hätte er seine Ziele erreicht. Sicherlich, es galt neue zu finden, aber welche wären das? Hm, er würde sehen, jedenfalls bereitete ihm der Gedanke die nächsten 20 Jahre  Rhuens Gesicht immer noch sehen zu müssen, unglaubliche Kopfschmerzen. Bei Ares Worte schloss er für einen Augenblick die Lider, der Rote legte das Schicksal Valerias gerade in die Hände der Jugend. Außgerechnet zu dieser Portion von Grünschnäbeln. Spartacus seufzte, fand zum ersten Mal keine Worte dafür.

Verbaut? Jetzt wurde er hellhörig, aber es waren doch nicht alle Erwachsenen Schuld. Nur, dummerweise wurden sie da in den Konflikt mit hineingezogen.
Der Dunkelfuchs nickte, während der Gedankenstrom in seinem Kopf langsam abflaute und er sich an einigen wenigen Worten von Ares festhielt. Er sollte am Leben bleiben.

"Ich habe... versprochen am Leben zu bleiben." Spartacus wandte den Blick wieder zu der Herde, auch wenn er Ares nicht sagte, wem er es im Stillen versprochen hatte, so suchten seine Augen wie automatisch nach einer ganz bestimmten Person. Aber Annaeus würde unter ihnen nicht sein. Er würde es nie mehr sein. Die Kiefermuskeln des Rekruten spannten sich für einen Augenblick an, ehe er seinen Blick losreißen muste, um wieder Ares anzusehen. "Also werde ich überleben," nur noch etwas länger, sagte der Dunkelfuchs mit ruhiger Stimme. "Ich hoffe sehr, dass wir beide überleben werden, Ares."
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