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Die Geschichten die du einst über das Reich Valeria hörtest gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Es wurde bei einem Vulkanausbruch zerstört und nun befindest du dich auf einer unerbittlichen Reise auf der Suche nach einer neuen Heimat. Viele werden diesen Marsch nicht überleben, manche werden sich von dem König abwenden doch wieder andere tragen den unzerstörbaren Keim der Hoffnung in ihren Herzen. Gehörst auch du zu jenen Geschöpfen? Oder schlägt die Dunkelheit bereits Wurzeln in deiner Seele?
Das Pass Into Oblivion ist ein textbasiertes Rollenspiel in welchem du in die Rolle eines Pferdes schlüpfst. Dazu kommt, dass du deinen Charakter mit der Hilfe unseres kreativen Teams selbst gestalten kannst, denn auf Wünsche gehen wir natürlich sehr gerne ein! Schau dafür gerne einmal auf unserem Discord-Server vorbei!
NEUIGKEITEN
Alle aktuellen Neuigkeiten findet ihr hier.

01.10.2023 - Der neue Zeitraum [...]
29.09.2023 - Die ersten Quests
29.09.2023 - Die neue Umgebung
26.09.2023 - Zwischen I. Sterbende Welt und [...]
22.09.2023 - Abschluss des Kapitels I. Sterbende Welt
DIE HELFENDEN HÄNDE


ROLLENSPIELINFORMATIONEN
Die Pferde der Valerius-Monarchie haben das Jahr 82. n. Buce. hinter sich gelassen. Neben großen Verlusten, haben sie jedoch auch einen riesigen Gewinn gemacht. Eine neue Heimat. Ein noch namenloses Tal, auf einer wilden Insel mitten auf dem Meer, um dessen Geschichten viele Geheimnisse ranken.

Wir befinden uns in dem Zeitraum vom 25. Tag des Spätfrühlings bis zum 30. Tag des Sommers 83. n. Buce. Die Königin der Valerius ist seit mehreren Wochen verschwunden und es gibt keine Spuren ob ihres Verbleibs.

Die Mitglieder der Monarchie erkunden mittlerweile systematisch das fremde Tal, doch nicht nur um eventuelle Hinweise auf den Verbleib ihrer Königin zu finden. Die Tage sind mild bis warm und nur noch an vereinzelten Tagen regnet es.

Stand: 29.09.2023

Chronik
#11

Ende I. Sterbende Welt



Während die Herde sich auf der großen, grünen Steppe erholen konnte, rollten schon neue Gewitterwolken auf die Mitglieder der Monarchie zu. 
Das Gebiet welches sie durchquerten, grenzte an den Territorien der Templer, wie auch der wilden und anarchisch lebenden Ponys. Nach nun mehr vier Tagen, die die Herde auf der Steppe verbrachte, näherten sich ihnen zwei Mitglieder der jeweiligen Reiche. Ihr Auftrag? Dem König der Valerius eine klare Botschaft überbringen. Sie waren auf dem neutralen Gebiet zwischen den beiden Reichen nicht willkommen und sollten sie innerhalb von drei Tagen nicht weitergezogen sein, so würde das Widersetzen der Valerius schwerwiegende Folgen für alle in der Monarchie lebenden Pferde haben. 
 
So blieb den schwarzen König nichts anderes übrig als nach dem Wohl seines angeschlagenen Volkes zu handeln und weiterzuziehen. Ohnehin mussten sie das Meer erreichen und den Moment abpassen, in dem die sonderbaren Gezeiten ihnen den Weg in das neue Land offenbaren würden. 

Die Stuten, die ein Leben unter ihrem Herzen trugen, konnten gegen Ende des Herbstes diesen Zustand auch nicht mehr verbergen. Geschwächte, rundliche Körper hoben sich klar von dem abgekämpften Rest ab. Anfang des Winters erreichten die Pferde das Meer. 

15. Tag des Winters 82. n. Buce.



Spät stieg die Sonne an diesem Morgen den Horizont empor. Ihr Licht war rot, schwer und eine gewisse Traurigkeit lag über den endlos wirkenden Strand. Das Wimmern und Flehen, die Schreie und Schmerzen hatten ein jähes Ende genommen als Kýras Körper aufgab und ihr Geist sich von eben jenem löste. Schon während der Trächtigkeit hatte man erkennen können, dass der Körper der Prinzessin dem kommenden Ereignis nicht gewachsen war. Sie hatte stark abgenommen und ihr Fell hatte all seinen Glanz eingebüßt. Selbst die seltenen Kräuter ihrer neuen Freunde, hatten keine Wirkung gezeigt. Penthesilea hatte den Tod gesehen, der an Kýras Seite wandelte und sie war sich sicher, dass auch die anderen es gesehen hatten. Mitleidig, traurig und besorgt waren die Blicke gewesen, die stets auf Anchor Aegidius und Kýra Aegidius geruht hatten. Sie hatten es gewusst. Alle. Nicht zuletzt auch Nero, der es befürchtet aber nicht wahrhaben wollte. Er hatte nicht nur Celestial verloren, nun auch noch Kýra. Damit schrumpfte die Familie der Valerius um drei Mitglieder - denn seine Schwester hatte Zwillinge ausgetragen, die jedoch schon tot auf die Welt kamen. 

Weiter östlich in dem Königreich Thar - wurde ein gesundes Hengstfohlen geboren. Seine blassgoldenen Augen, waren denen seines Vaters so ähnlich... 

Und damit schloss das Jahr 82 n. Buce. für die Mitglieder der Monarchie. Wie auch schon das Jahr zuvor, hatten sie viele Schicksalsschläge zu verkraften. Gab es überhaupt etwas positives? Die Vermählung Nero's mit Echo, Tuana und Ares und auch Kýra und Anchor. Aurelians Rückkehr. Doch all jene Ereignisse von dem alles verzehrenden Krieg mit Silas, dem Mord an Aurelian und dem Tod von Kýra überschattet. 

Wie kann man nach solch einem Jahr noch Hoffnung in sich tragen?
Und ist es das Ende der Valerius?
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#12

21. Tag des Spätwinters



Seit Kýras Tod waren bereits ein paar Wochen vergangen und die Herde ruhte an der Küste eines unbekannten Meeres, den Legenden fremder Pferde gefolgt. Worauf sie warteten? Das wussten sie nicht genau. Das was sie wussten war, dass sie nicht mehr viel Zeit hatten. Ihre Gruppe war stetig geschrumpft. Die einen waren der Meinung, dass Nero den Verstand verloren habe, wieder andere wollten an diesem Ort nicht auf ihren Tod warten und ja, manche hatten auch schlicht ihren Glauben verloren. Keinem von ihnen trug Nero es nach und so kam es, dass Cara nach einem letzten Gespräch zusammen mit ein paar anderen die Herde verließ. Darunter Aiko, Liméa, Aaragon Miles, Daphne, Ecair, Bryna und Etáin. Es schmerzte Nero, dass es ausgerechnet Cara gewesen war, die sein Gefolge verließ - doch er hielt sie nicht auf. Sie musste ihren Weg gehen und er den seinen. Der schwarze König war sich sicher, dass sie gut auf die Pferde Acht geben würde, die ihr Leben in ihre Hufe legten.

In der Nacht vom 21. auf den 22. Tag des Spätwinters, klarte der seit Tagen verhangene Himmel über den Köpfen der Pferde auf. Mittlerweile zählte die Herde nur noch knapp 50 Pferde und unter jenen, bereitete sich eine ungewöhnliche Unruhe aus. "Das Meer geht zurück!", flüsterte Penthesilea zu ihrer Mutter, die jedoch all ihren einstigen Glanz mit dem Verlust ihres zweiten Gefährten eingebüßt hatte. Asariel rappelte sich auf und schüttelte den Sand aus ihrem karamellfarbenen Fell. 
Nicht nur sie, auch Tuana - die mittlerweile mit dem zusätzlichen Gewicht ihres Fohlens zu kämpfen hatte - spitzte die Ohren und blickte hoffnungsvoll in Ares' Richtung. Wenn es nach dem roten Hengst gegangen wäre, wären er und seine Gefährtin mit Cara in eine andere, wahrscheinlich bessere, Zukunft gegangen. Doch seine einnehmende Partnerin hatte ihn überzeugen können zu bleiben. Der in sich gekehrte Blick der Königin ruhte auf dem Horizont, während Nero ihr liebevoll über den eleganten Hals strich. 

Und so setzte sich die Herde in Bewegung und passierte die schmale Passage die sich vor ihnen auftat. Der aufgeweichte Boden machte es ihnen schwer schnell voran zu kommen. Doch sie erreichten das neue Land - eine Insel - just in dem Moment als die Sonne aufging und das Wasser begann, bereits wieder ihre Fesseln zu umspülen. Wenige Stunden später ruhte hinter ihnen das unendlich wirkende Meer, als hätte es die Passage nie gegeben. 

25. Tag des Spätwinters


Hinter der Küste entdeckten sie einen Wald, der zwar von Schnee bedeckt war aber ausreichend Nahrung bot, so dass die Herde sich ein wenig ausruhen und ihre Kräfte sammeln konnte. Der Marsch gegen die Zeit hatte sie alle einiges an Kraft gekostet.
Nach drei Tagen näherte sich ihnen ein fremder Hengst, der von zwei anderen Pferden begleitet wurde. Ihre Gestalten waren riesenhaft, kräftig gebaut und mit einem dichten, langen Winterfell. Der kühle Blick des Rostfarbenen ruhte auf Nero, den er deutlich überragte. Das Gespräch zwischen dem schwarzen König und dem Herrscher der Nordlande war lang und außer den beiden nahm keiner daran Teil. 

20. Tag des Frühlings


Die ersten zarten Sonnenstrahlen küssten den letzten Schnee auf der weiten Steppe. "Nero..", flüsterte Echo mit einem verunsicherten Lächeln auf den Lippen, die die Zeichen ihres Körpers - aus einem alten Instinkt heraus - lesen konnte. Ihr Kind würde sich nun auf den Weg machen. Wie schon Tuana und Romana - die beide die Geburt ihrer Kinder gut überstanden hatten - würde sich ihr Leben nun um 180° wenden. Vorfreude aber auch Furcht ergriff den Verstand der hellen Königin. 

25. Tag des Frühlings


Und dann war sie fort. Als Nero am Morgen des 25. Frühlingstages die Augen aufschlug, bemerkte er den leeren Platz neben sich und seinem Sohn. 'Sicher ist sie nur kurz beim See', beruhigte eine innere Stimme seine sofort aufgekeimte Sorge. Echo hatte sich seit der Geburt von Garrus seltsam verhalten. Sie hatte sich emotional von ihm distanziert, ihren Sohn nicht angesehen, beinahe ignoriert - ganz gleich wie oft er sie ansprach oder ihre Aufmerksamkeit forderte. Sie hatte ihn nicht ansehen können.
Ezrael hatte von diesem Phänomen gesprochen und gehofft, dass sich das legen würde. Es gab immer wieder Stuten die ihre Fohlen abstießen, in eine Art Depression verfielen. Da half es nur ihnen Zeit zu geben und sie nicht zu bedrängen. 
Diesen Gedanken im Hinterkopf, erhob sich Nero und weckte seinen Sohn. "Komm, wir gehen Mal zum See...", erklärte der Rappe ihm und zusammen machten sie sich auf den Weg. Am See war die restliche Herde versammelt. "Ich habe Hunger...", nuschelte Garrus, der mittlerweile das Gefühl hatte, als wäre er nur eine Last für seine Mutter. Er hatte auch schon versucht, das zu essen was sein Vater aß, aber so ganz wollte das einfach nicht funktionieren. Romana kam auf ihren Bruder zu und begrüßte die beiden herzlich. "Echo ist weg...", Neros Stimme klang besorgt, Romana verstand und widmete sich Garrus. Er wurde satt. 

20. Tag des Spätfrühlings


Seit Wochen suchten die Mitglieder der Herde nach ihrer Königin - doch der Erfolg blieb aus. Nero reiste sogar vor der großen Schmelze noch in die Nordlande - wo noch immer tiefer Schnee lag - und bat den Herrscher des Reiches ein Auge aufzuhalten, falls eine zierliche weiße Stute ihren Weg kreuzte. Iron versprach es und stellte eine Handvoll seiner Soldaten für sie Suche ab.
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