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		<title><![CDATA[PASS INTO OBLIVION 2.0 - II. EINE NEUE HOFFNUNG]]></title>
		<link>https://into-oblivion.de/</link>
		<description><![CDATA[PASS INTO OBLIVION 2.0 - https://into-oblivion.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 01:09:59 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[II. Unter dem Schleier der Pflicht]]></title>
			<link>https://into-oblivion.de/thread-1002.html</link>
			<pubDate>Fri, 29 May 2026 09:59:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://into-oblivion.de/member.php?action=profile&uid=142">Team</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://into-oblivion.de/thread-1002.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">II. Unter dem Schleier der Pflicht</span></span></div>
<br />
Für die Familie Acillius läuft es in diesem Jahr ausgesprochen gut. Bereits im Herbst fand die Vermählung von Ceres und Desmond statt und nun, an diesem Tag, wurde die älteste Tochter <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vesta</span> mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nero Valerius</span> verheiratet. Der Adel ist aufgeregt. Eine neue Königin. Eine <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">würdige</span> Königin. Altes Blut, das mit ebenso altem Blut verbunden wurde. Heilig nennen die einen diese Verbindung - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nötig</span>, sagen die anderen. Das normale Volk ist Zwiegespalten, während manche sich nicht für die Herkunft der Königin interessieren, zweifeln andere an der Echtheit dieser Verbindung. <br />
Doch wie echt war die Liebe im Königshaus jemals? Aurelian und Danae hatten vielleicht einen neuen Standard gesetzt und auch Nero, als er sich für Echo entschied. Doch die Tradition war stets eine andere gewesen. Die Enttäuschung über das Verschwinden der Königin war groß - zumindest unter den Pferden des gemeinen Volkes. Der Adel behauptet mittlerweile, dass er es hätte prophezeien können.<br />
Also macht es in vielen - aber nicht allen - Augen Sinn, wieder zur gewohnten Tradition zurückzukehren. Weg von der Heirat aus Liebe hin zu der Heirat aus logischen Gründen. Für das reine Blut, das erhalten werden musste.<br />
<br />
Wie stolz wäre wohl Gavríil auf diese Entwicklung? <br />
<br />
Wir schreiben den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">05. Tag des Spätherbstes</span>. Bereits am Morgen gab es vereinzelte Schauer, aber am <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vormittag</span> zeigt sich das Wetter stabil. Die Sonne hat an Wärme verloren, aber es ist nicht unangenehm. Die Temperatur liegt bei <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17°C</span>, vereinzelt tröpfelt es aus dem sanften Wolkenschleier, durch den die Sonne dringt. <br />
Am Mittag soll die Hochzeit stattfinden, wenn die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht hat. Langsam findet sich das Volk der Monarchie auf der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steppe</span> ein, während die Familie der Braut noch mit ihr am <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">See</span> die letzten Vorbereitungen trifft. Der weiße Hirsch steht Seite an Seite mit einer braunen Hirschkuh am toten Baum und beobachtet das Spektakel aus der Ferne. Vielleicht ein gutes Omen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">II. Unter dem Schleier der Pflicht</span></span></div>
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Für die Familie Acillius läuft es in diesem Jahr ausgesprochen gut. Bereits im Herbst fand die Vermählung von Ceres und Desmond statt und nun, an diesem Tag, wurde die älteste Tochter <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vesta</span> mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nero Valerius</span> verheiratet. Der Adel ist aufgeregt. Eine neue Königin. Eine <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">würdige</span> Königin. Altes Blut, das mit ebenso altem Blut verbunden wurde. Heilig nennen die einen diese Verbindung - <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">nötig</span>, sagen die anderen. Das normale Volk ist Zwiegespalten, während manche sich nicht für die Herkunft der Königin interessieren, zweifeln andere an der Echtheit dieser Verbindung. <br />
Doch wie echt war die Liebe im Königshaus jemals? Aurelian und Danae hatten vielleicht einen neuen Standard gesetzt und auch Nero, als er sich für Echo entschied. Doch die Tradition war stets eine andere gewesen. Die Enttäuschung über das Verschwinden der Königin war groß - zumindest unter den Pferden des gemeinen Volkes. Der Adel behauptet mittlerweile, dass er es hätte prophezeien können.<br />
Also macht es in vielen - aber nicht allen - Augen Sinn, wieder zur gewohnten Tradition zurückzukehren. Weg von der Heirat aus Liebe hin zu der Heirat aus logischen Gründen. Für das reine Blut, das erhalten werden musste.<br />
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Wie stolz wäre wohl Gavríil auf diese Entwicklung? <br />
<br />
Wir schreiben den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">05. Tag des Spätherbstes</span>. Bereits am Morgen gab es vereinzelte Schauer, aber am <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vormittag</span> zeigt sich das Wetter stabil. Die Sonne hat an Wärme verloren, aber es ist nicht unangenehm. Die Temperatur liegt bei <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">17°C</span>, vereinzelt tröpfelt es aus dem sanften Wolkenschleier, durch den die Sonne dringt. <br />
Am Mittag soll die Hochzeit stattfinden, wenn die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht hat. Langsam findet sich das Volk der Monarchie auf der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steppe</span> ein, während die Familie der Braut noch mit ihr am <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">See</span> die letzten Vorbereitungen trifft. Der weiße Hirsch steht Seite an Seite mit einer braunen Hirschkuh am toten Baum und beobachtet das Spektakel aus der Ferne. Vielleicht ein gutes Omen?]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[I. Auf alte Zeiten]]></title>
			<link>https://into-oblivion.de/thread-924.html</link>
			<pubDate>Wed, 29 May 2024 11:17:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://into-oblivion.de/member.php?action=profile&uid=142">Team</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://into-oblivion.de/thread-924.html</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">I. Auf alte Zeiten</span></span></div>
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<div class="lia_post_bl" style=" margin: 0 auto;width: 460px;text-align: justify; text-indent: 50px; line-height: 1.2rem;"> Wie kann man nach all dem Krieg und Vernichtung, dem Verlust und manch einer Niederlage nur wieder zur Normalität zurückfinden? Wird man das jemals können? Die Zukunft ist ein abstraktes Konstrukt, doch es ist an allen diesem Konstrukt ein passables Fundament zu verpassen. Darauf zu achten, dass sie eintreten wird, weitermachen, wo manche versagt haben. So ist es der Klerus, der sich wieder nach all der Schande aus der Asche erhebt und sich wieder Stück für Stück in den Fokus der Valerius schiebt. Sanft, unaufdringlich - als würden sie auf einem schmalen Grat wandern, der jederzeit einzustürzen droht. Und das tun sie auch, das wissen sie. <br />
Nach der Bekanntgabe von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Penthesileas</span> Verlobung mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neptun Acillius</span>, schlug der Klerus eine illustre Veranstaltung vor um den Adel zu stärken und das Volk zu unterhalten. Was lässt einen besser vergessen, dass vor wenigen Monaten Krieg herrschte, man einen Großteil seiner Familie verloren hat und beinahe selbst den Tod fand? Wieso den Alltag nicht ein wenig vergessen und neue und alte Bekanntschaften pflegen? Der König stimmte der Veranstaltung zu, stellt es jedoch jedem frei, ob er daran teilnehmen möchte. <br />
<br />
Wir schreiben den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">15. Tag des Herbstes</span> und die Pferde finden sich schon ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">späten Nachmittag</span> zusammen. Die Temperaturen liegen noch bei angenehmen 20°C und der Himmel ist wolkenlos. Es wirkt fast sommerlich. Treffpunkt ist eine große Lichtung im angrenzenden Wald. Die jüngsten Fohlen werden von der großen Mutter am See beaufsichtigt.  </div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">I. Auf alte Zeiten</span></span></div>
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<div class="lia_post_bl" style=" margin: 0 auto;width: 460px;text-align: justify; text-indent: 50px; line-height: 1.2rem;"> Wie kann man nach all dem Krieg und Vernichtung, dem Verlust und manch einer Niederlage nur wieder zur Normalität zurückfinden? Wird man das jemals können? Die Zukunft ist ein abstraktes Konstrukt, doch es ist an allen diesem Konstrukt ein passables Fundament zu verpassen. Darauf zu achten, dass sie eintreten wird, weitermachen, wo manche versagt haben. So ist es der Klerus, der sich wieder nach all der Schande aus der Asche erhebt und sich wieder Stück für Stück in den Fokus der Valerius schiebt. Sanft, unaufdringlich - als würden sie auf einem schmalen Grat wandern, der jederzeit einzustürzen droht. Und das tun sie auch, das wissen sie. <br />
Nach der Bekanntgabe von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Penthesileas</span> Verlobung mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neptun Acillius</span>, schlug der Klerus eine illustre Veranstaltung vor um den Adel zu stärken und das Volk zu unterhalten. Was lässt einen besser vergessen, dass vor wenigen Monaten Krieg herrschte, man einen Großteil seiner Familie verloren hat und beinahe selbst den Tod fand? Wieso den Alltag nicht ein wenig vergessen und neue und alte Bekanntschaften pflegen? Der König stimmte der Veranstaltung zu, stellt es jedoch jedem frei, ob er daran teilnehmen möchte. <br />
<br />
Wir schreiben den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">15. Tag des Herbstes</span> und die Pferde finden sich schon ab dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">späten Nachmittag</span> zusammen. Die Temperaturen liegen noch bei angenehmen 20°C und der Himmel ist wolkenlos. Es wirkt fast sommerlich. Treffpunkt ist eine große Lichtung im angrenzenden Wald. Die jüngsten Fohlen werden von der großen Mutter am See beaufsichtigt.  </div>]]></content:encoded>
		</item>
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