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Danae
#1
 

DANAE Valerius


 
© DARKY

19 JAHRE » VOLK » STUTE » Darky

DANTE x DEIDRE
(wenn angemeldet verlinken)

 
 

ÜBER DEN CHARAKTER



Stolz und ohne zweifel wunderschön. Erblickt man die ältere Stute unter dem Volke, wird einem wohlig um das Herz. Denn trotz dass der edle Kopf empor steht, spürt man ihr Mitgefühl und die tiefe Verbundenheit. Ein bezauberndes Wesen, voller Eleganz und Einsicht. Einer Wüstenrose gleich, die selbst in den trockensten Zeiten ihre Blühten leben einhaucht. So auch Danae, denn obgleich sie eins die Königin war, heute im Volke weilt, hält sie den Kopf stolz empor.

Keiner wird sie brechen, keiner wird sie beugen können. Eine Mutter, so stark und wild, so ungezügelt und doch bereits so alt und reif.
Gebrochen und doch zusammen geflickt.
Immer wieder holen die dunklen Schatten sie ein um die einfühlsame und gerechte Stute in den Alptraum der depressionen zu stürzen. Doch obgleich es tiefschwarze Nacht um sie herum ist, strahlt das Licht ihres Herzens weiter.
Golden, wie das Fell ihres jüngsten Sohnes. Er mag der Ursprung ihres tiefen Sturzes sein, doch gleichsam eine Befreiung des großen Schmerzes, der Einsamkeit und der Finsternis.

Die Fuchsfarbene gefallene hat, trotz ihrer eigenen Probleme, immer ein offenes Ohr für die Probleme des Volkes. In der Zeit als Königen mag sie zwar vom Adel geblendet wurden sein, doch hat sie nie die Wurzeln ihres Lebes vergessen. Denn eins, vor langer Zeit war sie hier geboren, im Volk. Nun sollte sie wohl auch im Volke sterben – irgendwann. Nicht bevor Obsidian nicht groß und zum Hengst geworden war. Ihr Herzblatt, ihr ein und alles in einer dunklen, kalten Welt.

Eine wunderschöne, mit Dornen bestickte Wüstenrose die zu neuem Glanz erwacht in einer zerklüfteten, trockenen Welt. Doch sie ist stark, sie lässt sich nicht unter kriegen, lässt ihr Haupt nicht hängen. Das Feuer, es besteht noch, der Funke will nur wieder entfacht werden.

Mütterlich | Einfühlsam | Mitgefühl | Gerecht | Aufopferungsvoll | depressiv | stolz | gebrochen

 

VERGANGENHEIT (optional)


Danae Valerius wuchs gut behütet inmitten des Volkes der Valerius auf. Sie war ein wunderschönes, zartes Geschöpf und ihre Eltern erhielten vielerlei Bewunderung ein solch schönes Wesen zur Welt gebracht zu haben. Während die Seuche noch immer eine ständige Bedrohung blieb, behütete man sie wie einen Schatz, erzog sie zu einer sanftmütigen, anmutigen und recht stillen Schönheit, voller Würde und Glanz. Ihr wurden Manieren beigebracht, die sie streng zu befolgen hatte, doch musste ihre Mutter nie oft mit ihr schimpfen, denn Danae gab sich gerne fein. Sie beobachtete still und voller Sehnsucht das Königshaus wann immer sie dazu die Muße hatte, schwärmte für die Hochwohlgeborenen und ertappte sich zu oft dabei, wie sie davon tagträumte wie es wohl wäre eine Prinzessin zu sein. Schon bald wuchs sie von einem Fohlen zu einer jungen Lady heran, geriet hier und da in Schwierigkeiten, wenn sie erneut einem werbenden Hengst das kleine Herz brach und glaubte fest an die eine, wahre Liebe. Danae war nicht auf den Mund gefallen und äußerst klug, sodass jeglicher Versuch ihrer Eltern sie zu verheiraten scheiterte. Denn insgeheim und nur für sich schwärmte sie noch immer vom Königshaus, nicht mehr davon als Prinzessin geboren worden zu sein, sondern vom Prinzen selbst. Es brach ihr beinahe das Herz, dass dieser eine Hengst, der einzige, der sie interessierte, dass ausgerechnet dieser Eine unerreichbar fern war. Aurelian war all das, was sie sich immer von einem Gefährten gewünscht hatte. Er war gütig, seinem König treu und doch hatte er ein Feuer in den Augen, das sie nicht zu beschreiben vermochte. Schon bald kam die Zeit, da ihre Eltern sie immer mehr bedrängten zu heiraten und die junge Stute schließlich dazu trieben fortzulaufen. Nicht weit, um Himmels willen, sie würde nie das Königreich verlassen, doch weit genug, um nicht gefunden zu werden. Die Nacht brach heran und die zarte Schönheit verirrte sich, hatte doch ein schlechtes Gewissen ihren Eltern solche Sorgen zu bereiten und wollte zurückkehren, fand doch nur den Weg nicht. Schließlich war es der junge Aurelian, der sie draußen in der Nacht fand und sie sicher nach Hause führte. Die nächsten Tage fiel er ihr immer öfter auf, wie er versuchte möglichst unauffällig durch das Volk zu laufen und sie bildete sich ein, dass er sie beobachtete. Doch immer wenn sie hinsah, blickte er in eine andere Richtung oder begrüßte freundlich einen seiner Bürger. Ihre Mutter schimpfte mit ihr, wenn sie von diesen Geschehnissen berichtete. Caeus schied dahin, das Volk der Valerius trauerte und doch feierte es anschließend die Krönung ihres neuen Königs. Oh was freute sie der ungläubige Ausdruck im Gesicht ihrer guten, warmherzigen Mutter, als letztendlich Aurelian höchstselbst auf ihren Vater zukam und um ihre Hand anhielt! Ihre Liebe wuchs und gedeih prächtig über die Jahre und schon bald formte sich der Bauch der aus dem Volk erwählten Königin rund. Sie gebar Nero und wurde dafür gefeiert, dass sie dem Land einen Thronfolgen schenkte. Aurelian erzog ihn mit strenger Hand und bereitete ihn sorgsam auf seinen Posten vor. Zwei Jahre später gebar Danae ihre erste Tochter, Celestial wurde sie getauft und sie sorgte für Aufruhr in der Familie, war ihr Fell doch gescheckt und so anders als all die Anderen. Doch der Tumult legte sich schnell, als klar wurde, dass sie nur Aurelians Tochter sein konnte Ihre Sturheit und ebenso ihre Güte konnten nur sein Werk sein. Kurz nachdem Danae ihr drittes Fohlen, Kýra, gebar, brach die Welt um sie herum zusammen. Aurelian verschwand spurlos, ohne ein Wort des Abschieds und unauffindbar. Niemand hatte gesehen wohin er gegangen ist, niemandem hatte er es anvertraut und niemand fand je seine Leiche, sollte er tot sein. Seit Beginn an sah Danae das Feuer in den Augen ihrer Tochter und obwohl sie alles daran setzte sie ebenso wohl zu erziehen wie Celestial, war Kýra anders, beinahe rebellisch. Sie besaß eben jenes Feuer, welches sie früher einmal so sehr an Aurelian bewundert hatte, jenes Feuer, das Aurelian vergessen ließ, dass ein König keine Bürgerliche heiraten durfte. Bis heute kann sie nicht ohne Schmerz in die Augen ihrer eigenen, wunderschönen Tochter blicken. Und so zogen die Jahre ins Land, Jahre voller Schmerz, Trauer, zerstörter Hoffnungen und doch Jahre voller Liebe, familiärer Geborgenheit und unsagbarem Stolz auf ihre Nachkommen.

81. JAHR NACH BUCE | FRÜHLING
Die Altkönigin hatte nach einem Gespräch mit dem Leibheiler Coby neuen Mut gefasst sich endlich von ihrem Gemahl zu verabschieden und sich vielleicht gar neu zu orientieren. Nachdem Achos sie in den Höhlen zusätzlich getröstet und aufgebaut hatte, traf sie in den Steppen, weit ab vom Volk, wo sie alleine und in Ruhe nachdenken wollte, durch Zufall ihren alten Kindheitsfreund Tao. Die Freude war groß ihn wiederzusehen, doch die Zeit bei den Menschen hatte ihn verändert, was Danae erst auffiel, als sie unerwartet rossig wurde. In ihrer Gefühlslage, ihrer Angst den Palomino wieder zu verlieren, ließ sie sich von ihm decken und kehrte mit rebellischen Gedanken zurück zur Herde, wollte um jeden Preis ihren Freund beschützen und vergas dabei den Verrat an ihrer Familie. Die Reue kehrte erst bei Ankunft der Beiden im Refugium ihres Sohnes mit aller Macht in ihre Seele ein, denn Nero bemerkte das intensive Gemisch ihrer Gerüche. Er bat sie zu einem Gespräch, allein. Am gleichen Abend gestand Danae ihm ihren Gesetzesbruch und Nero fällte sein Urteil: Die Aberkennung ihres Namen, ihres Titels und ihres Rangs. Fortan kein Teil der königlichen Familie mehr, kehrt die gebrochene Stute zum Volk zurück, unter dem zersplitterten Herzen ein Fohlen tragend.

Der Fall war tief und dunkel gewesen. Doch überall würde sich ein Licht wiederfinden, nur nicht zu jener Zeit, nicht für das Samenkorn, welches in finsterer Nacht einsam und verlassen war. Denn Tao, ihr bester Freund, der Vater ihres ungeborenen Kindes, der mit ihr an der Seite im Volk leben wollte, war verschwunden. Danae musste sich eingestehen, dass die Trauer um Aurelian, die Einsamkeit und die erdrückende Schwere zu viel den treuen Palomino war. Ihre Liebe zu dem blinden Hengst, der in ihrer Kindheit eine große Bedeutung innewohnte, hatte keine Changs gehabt. In der Dunkelheit war ihr dies nun ebenso gleichgültig. So dachte sie jedenfalls, denn Tao hatte das Land iret wegen verlassen. Seine Liebe zu ihr und auch die Trauer, die er der alten Königin mitgab, brachen ihn - ebenso wie sie. Für den Palomino war die einzige Schlussfolgerung, das Land zu verlassen und seine große Liebe nicht weiter in die Schatten zu stürzen. In ihren Augen welch ein Verrat an ihrem Herzen - noch schlimmer an ihrer Familie. Danaes sturz war tief und unaufhaltsam. Erst die Geburt ihres Sohnes Obsidian sollte diese Finsternis befreien. 
Jener Tag war wie ein Sturm für sie gewesen. Befreiend und fesselnd zugleich, denn nun blickte sie in das Anlitz, welches sie zu Fall brachte obgleich er der einzigste war, der Licht in ihr leres Leben bringen konnte. So raffte sie sich auf, richtete den Stolz gerade und hob abermals den Kopf. Empor gestiegen auf der Dürre, wuchsen ihre wunderschönen Blütenblätter von neuem.
Neue Hoffnung, neues Leben.

 

AUSSEHEN


 
RASSE: MIX ARABER x PRE
GEBÄUDETYP: SCHLANK & SCHMAL
MÄHNENFARBE: FUCHS (C38952)
FELLFARBE: FUCHS (D29459)
AUGENFARBE:  HELLBLAU (80DFF0)
BEHANG LÄNGE: MITTELLANG & STRÄHNIG
MARKINGS / BESONDERES: DUNKLES MAUL (787878)
 

BILDERGALERIE


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