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Bryna
#1

BRYNA


© DARKY

7 JAHRE » VOLK » STUTE » JANNI

ÁLVARO x BÍARA
(wenn angemeldet verlinken)

ÜBER DEN CHARAKTER


This girl is on fire
She's walking on fire
This girl is on fire
Looks like a girl, bu she's a flame

Vielleicht ist es das Schicksal oder auch die Natur, wer weiß dies schon, die über den Charakter eines Wesens entscheiden. Bei Bryna weiß man, es war definitiv die Kombination der Gene ihrer Eltern. Feuer und Feuer, die Gleichung ist einfach, denn es ergibt ein Inferno – ein Sturm aus Flammen. Ein Blick in Augen der Stute reicht aus, um das Feuer tief in ihrer Seele lodern zu sehen. Es zu spüren, zu fühlen. Bryna ist eine starke, selbstbewusste Stute, die weiß, was sie will. Schüchtern, zurückhaltend – keine Spur. Immer aufrecht durch das Leben, nie gebückt. Und, wenn sie trotzdem mal fällt - Kopf hoch, Krone richten und weiter geht’s im Leben. Nach vorne geht, nie einen Schritt zurücktritt. Dennoch, besitzt sie eine durchaus feminine Seite, welche zum Verlieben einlädt, aber sie selbst nicht großartig interessiert. Wenn Bryna einen Plan im Kopf hat, wird der auch mit Biegen und Brechen verwirklicht. Träume, die Träume bleiben, werden immer Träume bleiben, wenn man nicht erwacht. Carpe Diem. Lebe, und denke nicht an Morgen. Das Leben ist zu kurz, um sich nicht an den kleinen Dingen am Leben zu freuen. Bryna liebt das Leben mit allen Facetten, die man entdecken will. Ein Tag, den man ohne Lächeln beginnt, ist ein verlorener Tag. Man muss lernen im Regen zu tanzen, bis das Unwetter vorbei ist. Denn, hinter jedem Gewitter warten die warmen Strahlen der Sonne. Sie liebt ihr Leben, welches sie von ihren Eltern geschenkt bekommen hat. Sie würde das Leben nie verneinen, dafür ist sie zu optimistisch eingestimmt. Die Welt ist ihr Zuhause, auch, wenn die Heimat allein in der Mitte ihrer Familie ist.

Cause they can see the flame that's in her eyes
Watch her when she's lighting up the night

Die direkte Art, die Bryna ihren Artgenossen entgegen bringt, schmeckt nicht jedem. Kein Blatt der Welt passt vor ihrem Mund. Sie sagt, was sie denkt. Ganz einfach, nicht kompliziert. Warum lügen? Nur, weil die Wahrheit hart und schmerzhaft ist? Nein, ganz bestimmt nicht. Mit Lügen ist noch niemand weit in seinem Leben gekommen. Ihre Stimme, ihre Worte sind Stärken, die schon manchen zum Schweigen gebracht haben; schneller als gedacht. Die Stute ist ein schlagfertiges Wesen, kann sich nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten und ihrem Körper verteidigen. Eine Kämpfernatur, durch und durch. Schließlich hat sie vom Besten der Besten gelernt – ihrem Vater Álvaro.

Viele, haben versucht das Feuer zu bändigen, aber nie hat es jemand geschafft, selbst ihr Vater ist daran gescheitert. Aber, wenn man ehrlich ist, hat er es nie versucht, weil er seine Tochter liebt, wie sie ist – weil sie, wie er ist. Wer versucht hat das Feuer, welches Bryna ausstrahlt, unter Kontrolle zu bringen, hat sich stets an der Leidenschaft verbrannt.

selbstbewusst • schlagfertig • feminin • eloquent • weltgewandt • direkt

VERGANGENHEIT (Optional)


She got both feet on the ground
And she's burning it down

Von der Sekunde an, an dem das kleine, winzige Herz zu schlagen begann, war das Schicksal des Wesens besiegelt. Wild und Frei. Selbstbewusst und willensstark. Mutig und ohne Furcht. Man hat nur ein Leben, um die Welt zusehen und Spuren zu hinterlassen, die für die Ewigkeit geschaffen sind. Tief im Leib der Mutter, entschied die Natur des Wesens, wie es die Welt sehen, spüren und fühlen wollte. Mit allen Höhen und Tiefen, mit den guten und den schlechte Zeiten. Erinnerungen, Momente. Jeglicher Augenblick war und blieb einzigartig im Lauf der Zeit. Man kann sich erinnern, gedanklich zurück in diese Zeit versetzen, aber diesen Moment nie mehr wiederholen. Er war geschehen. Ein Teil der Vergangenheit geworden und für immer tief im Herzen verschlossen.

 
Mit dem ersten Wimpernschlag blickte das kleine Stutfohlen verschwommen in die liebevollen Augen ihrer kleinen Familie – ihre Mutter Bíara, ihr Vater Álvaro und ihr großer Bruder Artyr. Sanft spürte sie die warmen Nüstern ihrer Mutter an der Stirn, schloss die Augen und prägte sich den Geruch, welchen sie immer wieder erkennen würde, egal, wie lange die Zeit auch vergehen würde. Schnell stand Bryna auf ihren Hufen, rannte mit Artyr um die Wette und forderte ihren Vater spielerisch zum Kampf heraus, welcher stets nur den Kopf schütteln musste, aber mit einem Lächeln auf den Lippen. Das Fohlen wuchs wohl behütet in der Mitte ihrer Familie auf, im Schutze eines großen Königreiches. Jeden Tag gab es was zu entdecken, was sich sicherlich nicht vor der Neugierde von Bryna entziehen konnte. Wenn der Abend nahte, ein Tag voller Abendteuer ein schönes Ende fand, lauschte die Stute den Geschichten ihres Vaters, wie alle Fohlen. Mit leuchteten Augen hörten sie der sanften Stimme des Hengstes zu, wenn er von den Urahnen, Favory und Bucephalus sprach. Legenden und Geschichten, von denen man träumen konnte.
Bryna wuchs zu einer starken und selbstbewussten Stute heran, entwickelte sich körperlich und geistig vollkommen aus. Die Flamme, welche in ihrer Brust loderte, war nicht erloschen, sondern zu einem prächtigen Feuer herangewachsen. In ihrer Brust schlug das Herz eines Kämpfers, der seine Grenze nur allzu gerne austesten wollte. So forderte Bryna stets die jungen Hengste in ihrem Alter heraus, während das eigene Geschlecht am Rande stand und genervt die Augen verdrehte. Solch ein Benehmen gehörte sich einer Stute nicht, vor allem, wenn man die Nichte des Königs war. Jedoch, war es der jungen Stute sichtlich egal, was andere von ihr dachten. Ihre Eltern waren dennoch stolz auf ihre Tochter, das sie in der Lage war sich selbst zu verteidigen – körperlich, wie sprachlich. Bryna hatte schon immer ihren eigenen Kopf gehabt, mit einer gewissen Sturheit und eine gute Portion Selbstbewusstsein. Vor allem ihr Vater Álvaro förderte die Fähigkeiten seiner Tochter, wie er es schon bei Artyr getan hatte, ohne das Geschlecht seiner Kinder in Frage zu stellen oder sie anders zu behandeln.
 
Wenn es am Schönsten ist, lässt das Unheil nicht lange auf sich warten. Eine Dürre überfiel das weite Land des Königreichs. Jeden Tag fielen zahlreiche Artgenossen der erbarmungslosen Trockenheit und der erdrückenden Hitze zum Opfer. Das Land, auf den sie seit Jahren lebten, war tot und nicht mehr bewohnbar. Sie mussten fliehen, das alte, gute Leben hinter sich lassen und eine lange, beschwerliche Reise auf sich nehmen. Schweren Herzens ließ Bryna die Heimat hinter sich, folgte ihrer Familie und dem Rest des Volkes, welche die Dürre überlebt hatte. Die Reise forderte weitere Opfer und denen auch die geliebte Mutter und geliebte Bruder waren. Mit Tränen in den Augen verabschiedete sich die junge, nun gebrochene Stute von ihren Lieben, ehe der Vater dazu drängte, nicht zu lange an einem Ort zu verweilen. Ein letzter Blick, für immer im Herzen gefangen. Eine Erinnerung, die schmerzt, aber nicht vergessen werden sollte. Das Feuer hatte mit diesem Geschehnis an Kraft verloren, an Mut und den Willen, am Leben zu bleiben. Zum ersten Mal stand Bryna am Abgrund, hatte sich auf dem Weg selber verloren, gar verirrt.
Es war eine sternenklaren Nacht, in der die junge Stute atemlos erwachte, erst ein paar Momente brauchte, um zu realisieren, wo sie war. Nichts, hatte sich geändert, der Alptraum war allgegenwärtig. Leise erhob sich die Stute, blickte zu dem schlafenden Körper ihres Vaters, der sich ruhig und gleichmäßig bewegte. Es tut mir so leid, Vater, formten ihre Lippen stumm, ehe die ersten Tränen an ihren Ganaschen herabflossen und sich Bryna langsam, Schritt für Schritt, zurück bewegte. Sie konnte nicht mehr so leben, wollte nicht mehr so leben. Zu oft, war sie nachts erwacht, hatte sich am Tage im Nichts verloren. Außer Hörweite der Gruppe, wurden die Bewegungen immer schneller, bis die Stute schließlich in den Galopp fiel und ihr Sichtfeld von den Tränen immer mehr verschwamm. In diesem Moment war ihr alles egal. Die Heimat, die Familie, das Leben. Alles, egal. Was sich in Sekunden der Unachtsamkeit rächte, Bryna auf einen lockeren Fels trat, das Gleichgewicht verlor und hinab in die Tiefe stürzte. In diesem Moment fühlte die Stute keinen Schmerz, keine Angst und keine Trauer mehr. Zum ersten Mal fühlte sie sich glücklich und vollkommen losgelöst, von den Fesseln, welche sie sich selber angelegt hatte. Keine Angst vor dem Tod, vor dem Schmerz, welche sie in einem Stück zerbrechen würde, wenn sie hart auf dem Boden aufschlagen würde. Bryna schloss die Augen, und ließ sich fallen.
 
Die Dunkelheit umschloss das erlöste Wesen, während die Kälte sich in jede Faser des femininen Körpers drängte. Die Flamme erstickte, bis jegliches Leben erloschen war. Herzschlag, um Herzschlag - bumm, bumm, bumm – ehe ein Zucken, so intensiv, wie die Entladung eines Blitzes, das Feuer zu neuen Glanz entfachte. Aus dem Nichts, schlugen die Augenlider empor und die Lungen forderte die kostbare Luft ein, um nicht in die dunkle Tiefe des Flusses zu ersticken. Atemzug, um Atemzug kämpfte sich der Körper zurück an die Oberfläche und versuchte sich an das sichere Ufer zu retten. Am Ufer angelangt, blieb Bryna regungslos liegen, brachte den Puls, wie die Atmung wieder unter Kontrolle. Keine Ahnung, sie hatte vollkommen das Zeitgefühl verloren, wie lange sie am Ufer des Flusses liegen blieb, aber sie brauchte die Zeit, um die Kraft zu erlangen wieder aufzustehen.
Nach ein paar Versuchen stand die junge Stute wieder auf ihren Hufen und versuchte sich erstmal zu orientieren, was ihr zumal schwer fiel, weil sie nicht wusste, wo sie sich befand. Bryna hatte nichts zu verlieren, da sie nun wirklich alles verloren hatte - Heimat, und Familie. In den ersten Tagen und Wochen irrte die Stute ziellos durch die Gegend, dachte über das Geschehene nach, aber verspürte nicht den Drang in ihr altes Leben zurückzukehren. Es war ein Neuanfang, gewollt oder ungewollt, aber ein Muss, um sich am Ende nicht vollkommen aufzugeben.
 
Die Zeit ging ins Land, aber je länger Bryna alleine unterwegs war, nur ab und an einem Artgenossen über den Weg lief, keimte langsam das Bedürfnis nach einer Heimat in ihr auf. Heimat, ist kein Ort, sondern ein Gefühl und danach sehnte sich die Stute ungemein.
 
Was wohl auf ihrem Vater geworden war?
Haben sie das Land erreicht, nachdem sie gesucht hatten?
Konnte sie ihrem Vater überhaupt noch in die Augen sehen?
Wollte ihr Vater sie überhaupt noch sehen und bei sich haben?
 
Sie war davon gelaufen, von allem und jeden, aber bereit mit erhobenem Haupt wieder in die Mitte der Gesellschaft zu treten, um das zurückgewonnene Feuer in ihrem Herzen zu entfachen.

She's just a girl and she's on fire

AUSSEHEN


RASSE: Lusitano

GEBÄUDETYP: Barocke Körperstatur
MÄHNENFARBE: fuchsfarben, etwas dunkler/heller als Körper [a2430a] – lang, seidig, leichtgewellt
FELLFARBE:  Fuchs [9a3f08]
AUGENFARBE: bernsteinfarben [f1a62f]
BEHANG LÄNGE: Kurz, bis gar nicht vorhanden
MARKINGS / BESONDERES: unterbrochene Blesse - weißer Fuß am linken Vorderbein -  weiße Fessel am rechten Hinterbein - Narbe an der rechten Schläfe und an der rechten Schulter
 

BILDERGALERIE


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