07-03-2024, 11:35 AM
Ein unscheinbarer Brauner, mit zu langen Gliedmaßen und einem zu kleinen Gesicht, eilte herbei und richtete die Beeren wieder adrett her. Zufrieden lächelnd nickte Aaron und hätte vermutlich die Nüstern abermals in ihnen vergraben, wenn da nicht diese lästige Stimme gewesen wäre, die sich trotz allem noch immer zu ihm durchzubahnen versuchte. Theatralisch seufzend verdrehte Aaron die Augen und wandte sich Spartacus zu. Er war zumindest leidenschaftlich, das musste man ihm lassen. Musste man jedoch auch sein, wenn man als Kanonenfutter dienen wollte. Für mehr war er jedenfalls nicht geeignet. Gelangweilt betrachtete er die purpurnen Spritzer auf seinem Fell. Es klebte. Seine dämliche Cousine hätte daraus gewiss ein neues Fashionstatement gemacht. Er würde später dem See einen Besuch abstatten müssen, um sich diese Blamage abzuwaschen.
Als Stille eintrat, sah Aaron wieder auf und betrachtete den Dunkelfuchs, der ihn schwer atmend anstarrte. Anscheinend hatte er seinen Teil gesagt.
"Weiß sie, dass du sie willst?", fragte er gelangweilt. Es war offensichtlich. Die Eifersucht stand ihm auf das hässliche Gesicht geschrieben. Vermutlich hatte er es ihr vor wenigen Nächten voller Inbrunst vorgetragen, seine Liebe beteuert und seine Lust dabei ausgelassen. So wie man es bei Damen, deren Herz man gewinnen wollte, eben tun musste. Und sie? Sie hatte ihn abgewiesen, weil sie ganz genau wusste, dass sie etwas Besseres verdiente als einen Spartacus Licinius. Aarons Miene verzog sich zu teilnahmsvollen Besorgnis. Er machte einen Schritt auf ihn zu, strauchelte ein wenig, hielt sich jedoch auf allen Vieren.
"Hör mal, Kleiner, ich weiß, du hast keine Familie, aber in der hohen Gesellschaft ziemt es sich, anderen zu einer Eheschließung zu gratulieren. Ich habe lediglich für den guten Ton gesorgt und im Namen der Miles eine Kundgebung getan." Nicht, dass Spartacus das verstehen würde. Er würde niemals die Licinius oder die Valerius vertreten. Man musste kein Hellseher sein, um zu verstehen, dass dieser Bursche eher sprach, wie der Pöbel, als ein gestandener Adelsmann. Dass Aarons Worte dabei vollkommen gelogen waren, war unbedeutend. Was zählte, war niemals die Wahrheit, sondern immer nur die Wirkung nach Außen.
"Dein Herz muss schmerzen."
Das falsche Mitgefühl verwandelte sich binnen Sekunden in ein grausames Lächeln.
"Hat es gut getan, mir die Worte zu sagen, die du eigentlich Neptun Acillius entgegenbringen willst?" Genugtuung. Das war es, was er gerade empfand. Dieses Balg hatte nicht den Hauch einer Chance.
"Du kannst sie nicht haben. Geh nach Hause."
Als Stille eintrat, sah Aaron wieder auf und betrachtete den Dunkelfuchs, der ihn schwer atmend anstarrte. Anscheinend hatte er seinen Teil gesagt.
"Weiß sie, dass du sie willst?", fragte er gelangweilt. Es war offensichtlich. Die Eifersucht stand ihm auf das hässliche Gesicht geschrieben. Vermutlich hatte er es ihr vor wenigen Nächten voller Inbrunst vorgetragen, seine Liebe beteuert und seine Lust dabei ausgelassen. So wie man es bei Damen, deren Herz man gewinnen wollte, eben tun musste. Und sie? Sie hatte ihn abgewiesen, weil sie ganz genau wusste, dass sie etwas Besseres verdiente als einen Spartacus Licinius. Aarons Miene verzog sich zu teilnahmsvollen Besorgnis. Er machte einen Schritt auf ihn zu, strauchelte ein wenig, hielt sich jedoch auf allen Vieren.
"Hör mal, Kleiner, ich weiß, du hast keine Familie, aber in der hohen Gesellschaft ziemt es sich, anderen zu einer Eheschließung zu gratulieren. Ich habe lediglich für den guten Ton gesorgt und im Namen der Miles eine Kundgebung getan." Nicht, dass Spartacus das verstehen würde. Er würde niemals die Licinius oder die Valerius vertreten. Man musste kein Hellseher sein, um zu verstehen, dass dieser Bursche eher sprach, wie der Pöbel, als ein gestandener Adelsmann. Dass Aarons Worte dabei vollkommen gelogen waren, war unbedeutend. Was zählte, war niemals die Wahrheit, sondern immer nur die Wirkung nach Außen.
"Dein Herz muss schmerzen."
Das falsche Mitgefühl verwandelte sich binnen Sekunden in ein grausames Lächeln.
"Hat es gut getan, mir die Worte zu sagen, die du eigentlich Neptun Acillius entgegenbringen willst?" Genugtuung. Das war es, was er gerade empfand. Dieses Balg hatte nicht den Hauch einer Chance.
"Du kannst sie nicht haben. Geh nach Hause."