Seine Iriden suchten die Menge ab, während sich immer mehr Pferde auf der Lichtung einfanden und ein jeder gezwungenermaßen grüßend an ihnen vorbeischritt. Ob es wohl so ein vorteilhafter Platz für ihn war, sich direkt neben seinen Onkel positioniert zu haben? Jene Höflichkeiten schon krampfhaft erwidern, die seinem Onkel und ihm zuteil wurde. Aber Nero schien der einzig adäquate Gesprächspartner derzeit hier zu sein und Spartacus hegte gerade jetzt nicht den Gedanken sich ins Getümmel zu stürzen. Sein Blick fing abermals jenen Neros ein, seinen Mundwinkel zuckten in die Höhe. Seine Nachfrage war ein Scherz, oder? Dennoch musste der Dunkelfuchs ernsthaft überlegen, ob er seine Wünsche schon ernsthaft einmal mit seinem königlichen Onkel thematisiert hatte. "Ich möchte den Weg meines Vaters gehen", gestand der junge Licinius und wandte kurz den Blick zum Himmel empor, "meiner Familie, dem Kriegerblut das den Licinius innewohnt, alle Ehre machen." Ein amüsiertes Schmunzeln legte sich auf seine Lippen, als er an die Trainingseinheiten mit Anchor und den anderen Soldaten zurückdachte, was sie ihm schon alles an den Kopf geworfen hatten, konnte wahrlich eine ganze Geschichte füllen. "Nun, wenn es nicht zum Heerführer reicht...möchte ich ein Mitglied der königlichen Leibgarde werden." Nun, ein solches Schicksal wie Desmond zu verzeichnen hatte, sollte ihm wen möglich erspart bleiben. Er hing eben zu sehr an seinem Kopf. Ja, er wollte seiner Familie alle Ehre machen, aber dies gelang ihm nur mit... ein Seufzen quetschte sich aus seiner Kehle, ein jenes dieser Gedanke stetig auslöste, unabdingbaren Gehorsam. Und der erste Schritt war damit getan, dass er wie ein feiner Hund an Neros Seite stand und allen sein dezentes Lächeln präsentierte, dass er ihnen am liebsten ins Gesicht gespuckt hätte.
Aber das heitere Lachen des Schwarzen entlockte dem Licinius ebenfalls ein ehrliches anheben seiner Mundwinkel. Es war fast schon Schicksal, dass sich ihr Gesprächsthema jedes Mal unweigerlich auf seine Eltern legte. Denn im Gegensatz zu Spartacus, der den ehemaligen Heerführer und die Prinzessin kaum kannte - waren sie Nero über all die Jahre gefolgt. Sein Blick schwiff abermals zur Tanzfläche, aber er konnte sich nur schwer seinen Vater dort vorstellen, die Erinnerung an sein Aussehen schien langsam zu verblassen, obwohl es sich Spartacus so gut er konnte in Erinnerung rief. "Bei deinen Worten fällt es mir leichter ihn in Erinnerung zu behalten." Neros Worte machten jene gar ein wenig lebendig. "Sollte ich dich aber jemals damit langweilen, dir jedes Mal eine Geschichte über sie abzuringen, dann sag es frei heraus." Ein ehrliches Lächeln zuckte über das Gesicht des Jährlings, "zugegeben mir meinen Vater als bemühter Edelmann und Tänzer vorzustellen, bringt das Bild der strahlenden Heerführers ein wenig ins wanken." Aber gut, man lebte ja nicht nur für seine Arbeit, nicht wahr? Und Spartacus wurde mit der Zeit schmerzlich bewusst, dass er seinen Vater wohl zu sehr romantisiert hatte. Dennoch blieb Annaeus für seinen Sohn wie ein Gott, egal ob tot oder lebendig. Das Bernstein fand Ares, als Nero diesen ansprach und aufmerksam stellten sich die Ohren des jungen Licinius auf. "Dass Ares beliebt bei der Damenwelt ist, merkt man an ihren Blicken. Diese ebenso auf dir kleben, Onkel." Ein Grinsen stahl sich auf die dunklen Lippen, ehe es verblasste. "Tuana ist...", sie war stets ihrer Mutter treu und Spartacus hatte nach wie vor eine gute Beziehung zu der Weißen, auch wenn ihr Kontakt eher sporadischer Natur ist. Der Dunkelfuchs zuckte mit den Schultern, "es scheint mir so, als könnte sie Ares Temperament zügeln." Ein amüsiertes Lächeln ließ die Mundwinkel des Licinius in die Höhe zucken.
Aufmerksam lauschte er Neros Worten und vermochte wahrlich seinen Ohren kaum zu trauen, als Nero damit begann eine vorteilhafte Partie nach der anderen runterzurattern, als hätte er jene schon die ganze Zeit im Kopf gehabt. Stumm klappte Spartacus seine Kiefer wieder zu und folgte Neros Blick zu einer der angesprochenen jungen Damen hinüber. Wrex hatte eine Schwester? Wahrlich sonderbar, dass so viele unerkannte Gestalten heute aus ihren Löchern krochen und sich der feinen Gesellschaft präsentierten. Aber was Tali hier tat, war absolut lächerlich. Wie ein zum Tode verurteiltes Schlachtvieh stand sie dort in der dunklen Ecke und musterte alles aus großen kullerrunden Kuhaugen, als würde ein jeder hier sie gleich fressen wollen. Erbärmlich, Spartacus zog kurz die Nüstern kraus. Er stellte sich nicht so an. "Sie wirkt nicht gerade begeistert heute hier zu sein." Tali sah eher so aus, als wünschte sie sich auf der Stelle tot umzufallen. Die zweite Partie war noch nicht einmal hier und belustigte Schnaubte Spartacus aus. "Ausgesprochen hübsch? Ich bilde mir noch keine Meinung über einen Geist", er lachte gar kurz auf. "Wahnwitzige Ideen? Auf was willst du hinaus?" Das Lächeln verblieb auf den dunklen Lippen und Spartacus nickte leicht. "Ich werde die beiden im Hinterkopf behalten", vielleicht. Dann folgte Spartacus dem Blick seines Onkels hinüber zu zwei Stuten der Familie Acillius. Der Dunkelfuchs schwieg sagte nichts als Neros diese einen Moment eingehender zu betrachten schien. Seine Aufmerksamkeit flog zurück zur Tanzfläche. Der erste Tanz schien langsam sein Ende zu finden. Seine Mutter hatte was? Anchor das tanzen beigebracht? Herr im Himmel, wenn sie es nur jetzt sehen würde, sie wäre wahrlich enttäuscht gewesen. Es bestand kein Zweifel daran, dass seine Mutter ein wahrer Diamant gewesen war und all jene Unwürdigen mit ihrem Licht überstrahlt hatte. Spartacus blinzelte, fegte den melancholischen Ausdruck auf seinem Gesicht hinfort und rang sich ein zartes Lächeln ab. "Klingt nach einer anstrengenden Aufgabe", gab er seinem Onkel mit einem amüsierten Unterton in der Stimme zu verstehen, "jene du vortrefflich gemeistert hast." Nach und nach fanden sich alt eingesessene Adelsfamilien auf der Lichtung ein, um ebenfalls dem Fest beizuwohnen.
"Wie ich sehe, bekommen wir Besuch", murmelte Spartacus nach einem Moment des Schweigend, nachdem seine Iriden von Penthesilea und Neptun zu Anchor gefunden hatten, der bis eben noch auf der Tanzfläche verweilt hatte. Ob er ihm das mit dem Tanz unter die Nase reiben würde? Zumindest wirkte der Ausbilder wie ein sturer Esel neben ihnen. "Möchtest du nicht mit Anchor tanzen, Onkel?", sagte Spartacus extra etwas lauter, sodass es der Ausbilder gut hören konnte. "Es wäre ihm bestimmt eine Ehre."
Gerade wollte er sich wirklich dem Lohfarbenen oder Tali...oder sonst irgendwem zuwenden, da hielt ihn jemand auf, auch nur einen einzigen Schritt zu tun. Federleicht war sie herangeschwebt und Spartacus fiel ihr schönes Fellkleid ins Auge. Ein jenes das wahrscheinlich auch Neros Aufmerksamkeit eingefangen hatte. Oder waren es ihre Augen? Doch als sie sprach kribbelte es unangenehm auf seiner Haut. Sie zollte ihnen Respekt, den gebührenden Respekt. Seine Mundwinkel kribbelten, beinahe hätte er ihren Knicks erwidert. Es war amüsant und zugleich interessant, da diese Dame offensichtlich die Aufmerksamkeit ihres Onkelns suchte. Nur die seine. "Vesta Acillius", sprach Spartacus und nickte ihr kurz zu, ehe ein amüsiertes Funkeln in seine Augen trat, "tut Euch keinen Zwang an. Er gehört ganz Euch." Ein spitzbübisches Grinsen zuckte über sein Gesicht, als er den Kopf zu Nero herumwandte. "Wir sehen uns Onkel." Mit ausladenden Trabschritten entfernte er sich von den beiden und unterdrückte den Drang sich zu schütteln. Das war also der Vorgeschmack der feinen Gesellschaft mit der er sich schon immer umgeben, aber noch nie so wirklich konfrontiert sah. Er kam eben aus einer anderen, viel dunkleren Zeit. Aber der Dunkelfuchs war sich sicher, dass er in derlei Festivitäten auch noch hineinwachsen würde.
"Genug vom tanzen?", fragte Spartacus als er sich neben Anchor begab. "Nur so nebenbei", frotzelte der Licinius und bedachte seinen Ausbilder mit einem amüsierten Blick, "du tanzt besser als du Schläge austeilst." Ein Auflachen folgte, "nimm dieses Kompliment ruhig an." Sein Blick flog wieder in die Menge hinein. Sollte er ihm danken, dass er anscheinend Penthesilea die Angst und Scheu vor diesem Abend ein wenig genommen hatte? Nein. Nein definitiv nicht. Er würde es für sich behalten. "Noch nicht den Drang verspürt, jemanden den Kopf abzureißen?" Sicher, er war nicht Ares, aber man konnte ja einmal nachfragen.
Aber das heitere Lachen des Schwarzen entlockte dem Licinius ebenfalls ein ehrliches anheben seiner Mundwinkel. Es war fast schon Schicksal, dass sich ihr Gesprächsthema jedes Mal unweigerlich auf seine Eltern legte. Denn im Gegensatz zu Spartacus, der den ehemaligen Heerführer und die Prinzessin kaum kannte - waren sie Nero über all die Jahre gefolgt. Sein Blick schwiff abermals zur Tanzfläche, aber er konnte sich nur schwer seinen Vater dort vorstellen, die Erinnerung an sein Aussehen schien langsam zu verblassen, obwohl es sich Spartacus so gut er konnte in Erinnerung rief. "Bei deinen Worten fällt es mir leichter ihn in Erinnerung zu behalten." Neros Worte machten jene gar ein wenig lebendig. "Sollte ich dich aber jemals damit langweilen, dir jedes Mal eine Geschichte über sie abzuringen, dann sag es frei heraus." Ein ehrliches Lächeln zuckte über das Gesicht des Jährlings, "zugegeben mir meinen Vater als bemühter Edelmann und Tänzer vorzustellen, bringt das Bild der strahlenden Heerführers ein wenig ins wanken." Aber gut, man lebte ja nicht nur für seine Arbeit, nicht wahr? Und Spartacus wurde mit der Zeit schmerzlich bewusst, dass er seinen Vater wohl zu sehr romantisiert hatte. Dennoch blieb Annaeus für seinen Sohn wie ein Gott, egal ob tot oder lebendig. Das Bernstein fand Ares, als Nero diesen ansprach und aufmerksam stellten sich die Ohren des jungen Licinius auf. "Dass Ares beliebt bei der Damenwelt ist, merkt man an ihren Blicken. Diese ebenso auf dir kleben, Onkel." Ein Grinsen stahl sich auf die dunklen Lippen, ehe es verblasste. "Tuana ist...", sie war stets ihrer Mutter treu und Spartacus hatte nach wie vor eine gute Beziehung zu der Weißen, auch wenn ihr Kontakt eher sporadischer Natur ist. Der Dunkelfuchs zuckte mit den Schultern, "es scheint mir so, als könnte sie Ares Temperament zügeln." Ein amüsiertes Lächeln ließ die Mundwinkel des Licinius in die Höhe zucken.
Aufmerksam lauschte er Neros Worten und vermochte wahrlich seinen Ohren kaum zu trauen, als Nero damit begann eine vorteilhafte Partie nach der anderen runterzurattern, als hätte er jene schon die ganze Zeit im Kopf gehabt. Stumm klappte Spartacus seine Kiefer wieder zu und folgte Neros Blick zu einer der angesprochenen jungen Damen hinüber. Wrex hatte eine Schwester? Wahrlich sonderbar, dass so viele unerkannte Gestalten heute aus ihren Löchern krochen und sich der feinen Gesellschaft präsentierten. Aber was Tali hier tat, war absolut lächerlich. Wie ein zum Tode verurteiltes Schlachtvieh stand sie dort in der dunklen Ecke und musterte alles aus großen kullerrunden Kuhaugen, als würde ein jeder hier sie gleich fressen wollen. Erbärmlich, Spartacus zog kurz die Nüstern kraus. Er stellte sich nicht so an. "Sie wirkt nicht gerade begeistert heute hier zu sein." Tali sah eher so aus, als wünschte sie sich auf der Stelle tot umzufallen. Die zweite Partie war noch nicht einmal hier und belustigte Schnaubte Spartacus aus. "Ausgesprochen hübsch? Ich bilde mir noch keine Meinung über einen Geist", er lachte gar kurz auf. "Wahnwitzige Ideen? Auf was willst du hinaus?" Das Lächeln verblieb auf den dunklen Lippen und Spartacus nickte leicht. "Ich werde die beiden im Hinterkopf behalten", vielleicht. Dann folgte Spartacus dem Blick seines Onkels hinüber zu zwei Stuten der Familie Acillius. Der Dunkelfuchs schwieg sagte nichts als Neros diese einen Moment eingehender zu betrachten schien. Seine Aufmerksamkeit flog zurück zur Tanzfläche. Der erste Tanz schien langsam sein Ende zu finden. Seine Mutter hatte was? Anchor das tanzen beigebracht? Herr im Himmel, wenn sie es nur jetzt sehen würde, sie wäre wahrlich enttäuscht gewesen. Es bestand kein Zweifel daran, dass seine Mutter ein wahrer Diamant gewesen war und all jene Unwürdigen mit ihrem Licht überstrahlt hatte. Spartacus blinzelte, fegte den melancholischen Ausdruck auf seinem Gesicht hinfort und rang sich ein zartes Lächeln ab. "Klingt nach einer anstrengenden Aufgabe", gab er seinem Onkel mit einem amüsierten Unterton in der Stimme zu verstehen, "jene du vortrefflich gemeistert hast." Nach und nach fanden sich alt eingesessene Adelsfamilien auf der Lichtung ein, um ebenfalls dem Fest beizuwohnen.
"Wie ich sehe, bekommen wir Besuch", murmelte Spartacus nach einem Moment des Schweigend, nachdem seine Iriden von Penthesilea und Neptun zu Anchor gefunden hatten, der bis eben noch auf der Tanzfläche verweilt hatte. Ob er ihm das mit dem Tanz unter die Nase reiben würde? Zumindest wirkte der Ausbilder wie ein sturer Esel neben ihnen. "Möchtest du nicht mit Anchor tanzen, Onkel?", sagte Spartacus extra etwas lauter, sodass es der Ausbilder gut hören konnte. "Es wäre ihm bestimmt eine Ehre."
Gerade wollte er sich wirklich dem Lohfarbenen oder Tali...oder sonst irgendwem zuwenden, da hielt ihn jemand auf, auch nur einen einzigen Schritt zu tun. Federleicht war sie herangeschwebt und Spartacus fiel ihr schönes Fellkleid ins Auge. Ein jenes das wahrscheinlich auch Neros Aufmerksamkeit eingefangen hatte. Oder waren es ihre Augen? Doch als sie sprach kribbelte es unangenehm auf seiner Haut. Sie zollte ihnen Respekt, den gebührenden Respekt. Seine Mundwinkel kribbelten, beinahe hätte er ihren Knicks erwidert. Es war amüsant und zugleich interessant, da diese Dame offensichtlich die Aufmerksamkeit ihres Onkelns suchte. Nur die seine. "Vesta Acillius", sprach Spartacus und nickte ihr kurz zu, ehe ein amüsiertes Funkeln in seine Augen trat, "tut Euch keinen Zwang an. Er gehört ganz Euch." Ein spitzbübisches Grinsen zuckte über sein Gesicht, als er den Kopf zu Nero herumwandte. "Wir sehen uns Onkel." Mit ausladenden Trabschritten entfernte er sich von den beiden und unterdrückte den Drang sich zu schütteln. Das war also der Vorgeschmack der feinen Gesellschaft mit der er sich schon immer umgeben, aber noch nie so wirklich konfrontiert sah. Er kam eben aus einer anderen, viel dunkleren Zeit. Aber der Dunkelfuchs war sich sicher, dass er in derlei Festivitäten auch noch hineinwachsen würde.
"Genug vom tanzen?", fragte Spartacus als er sich neben Anchor begab. "Nur so nebenbei", frotzelte der Licinius und bedachte seinen Ausbilder mit einem amüsierten Blick, "du tanzt besser als du Schläge austeilst." Ein Auflachen folgte, "nimm dieses Kompliment ruhig an." Sein Blick flog wieder in die Menge hinein. Sollte er ihm danken, dass er anscheinend Penthesilea die Angst und Scheu vor diesem Abend ein wenig genommen hatte? Nein. Nein definitiv nicht. Er würde es für sich behalten. "Noch nicht den Drang verspürt, jemanden den Kopf abzureißen?" Sicher, er war nicht Ares, aber man konnte ja einmal nachfragen.