Obsidian

Per aspera ad astra

Registriert seit: 06-30-2017
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CHARAKTERINFORMATIONEN

Ein junges Herz. Es schlägt kraftvoll in der schmalen Brust, will wachsen, will leben, will Hoffnung haben. Und Träumen dürfen. Doch irgendetwas zieht daran, zieht es in eine unbekannte Tiefe, in eine Dunkelheit, die so viel schwärzer ist, als die sternenloseste Nacht. Er weiß nicht, was das in ihm ist, das ihm das Herz so schwer macht und ihn manchmal nachts nicht schlafen lässt und ebenso wenig, woher es kommt. Lediglich ahnen kann der kleine Hengst es, denn jedes Mal, wenn er in das Gesicht seiner Mutter blickt, in dieses wunderschöne, traurige Antlitz, dann spürt er, wie es in ihm wächst. Und auch wenn es ihm Angst macht, so käme es ihm niemals in den Sinn, es zu erzählen, weiß er doch, dass er stark sein muss. Für seine Mutter. Und er will ja stark sein, ganz egal, wie schwer es auch ist. Obsidian ist ein gut erzogenes Kind, ist einfühlsam und zuvorkommend, doch fällt es ihm äußerst schwer, sich anderen zu öffnen. Vielleicht liegt es daran, dass er diese undefinierbare Traurigkeit in sich spürt. Vielleicht findet sich der Ursprung aber auch in dem Gedanken, ein Fehler zu sein. Denn schon jetzt, da er noch so jung und unschuldig scheint, weiß er genau, dass mit seiner Entstehung ein Stück Glück im Leben seiner Mutter zerbrach. Auch wenn Danae es zu verbergen versucht, so spürt er ihren Verlust und manchmal, wenn seine Mutter schläft, dann betrachtet er ihr wunderschönes Gesicht, dem das Alter nichts anzuhaben scheint, und fragt sich, warum Gott diese Geschichte für sie schrieb. Für ihn schrieb. Er ist äußerst intelligent, empfindet dies jedoch mehr als Fluch denn als Segen, kommen seine Gedanken scheinbar nie zur Ruhe. Unablässig wandern sie, mal langsam, mal schnell, ihn immer wieder zu den Dingen führend, die Existenziell für ihr aller Leben erscheinen. Wahrscheinlich ist auch dies mit ein Grund, aus welchem er so introvertiert scheint und er lieber für sich ist, als mit den anderen Fohlen sorglos über die Wiese zu tollen, obgleich da ein merkwürdiger Durst nach [i]Abenteuer[/i] in ihm nagt. Denn wenn die Gedanken aufhören zu rasen, dann ist der kleine Goldene ein aufgewecktes, lebenslustiges und gar unvorsichtiges Kind, welches zu gerne versucht ist, Grenzen zu überschreiten.... vielleicht um das Gefühl der Schwere zu übertönen, welches in seinem Herzen liegt und es so schwer macht?

CHARAKTERATTRIBUTE

STÄRKE: 2% | AUSDAUER: 6% | SCHNELLIGKEIT: 9% | ERFAHRUNG: 3%

ZITAT DES CHARAKTERS

ERRUNGENSCHAFTEN



Beziehungen
positiv
Danae » Mutter
Rhuen » Bruder im Geiste
neutral
Celestial Licinius » Halbschwester
Kýra Valerius » Halbschwester
Nero Valerius » Halbbruder
negativ
Keine Einträge vorhanden!

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