DAS ZUSAMMENTREFFEN
#1

POSTINGREIHENFOLGE


Kyra Valerius | Xanthos

Nach Kyras Treffen mit dem goldenen Sanctuary macht sie sich wieder auf den Weg in das Reich ihres Bruders. Doch der flüchtige Mörder kreuzt ihren Weg. Werden der Suchtrupp oder der Jagdtrupp rechtzeitig ankommen?

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A RAVEN FLIES FROM THE NORTH TO THE SEA
A DRAGON WHISPERS HER NAME IN THE EAST
A COLD IRON THRONE, HOLDS A BOY BARELY GROWN
#2
Hätte sie weiter über die vergangene Begegnung mit dem Goldenen nachgedacht hätte sie sich wohl selbst in den Hintern gebissen. Einerseits wäre sie am liebsten dort geblieben und hätte auf Geschichten gehofft die er ihr wahrscheinlich nie erzählt hätte und andererseits hatte der Goldene eine Art an sich die sie im Nachhinein beunruhigte. Doch es war nun vergangenen sie vermutete stark, dass sie ihn nie wieder treffen würde und er für immer von dem Wald verschluckt wurde aus dem er gekommen war. Wahrscheinlich war es auch besser so für beide Parteien.
Doch selbst wenn der Drang zu bleiben stärker gewesen wäre hatte sie keine Wahl gehabt. Zu lange hatte ihr Ausflug mittlerweile gedauert und sie lief Gefahr aufzufallen das konnte sie einfach nicht riskieren. Sie wollte nicht ihren kleinen Hauch von Unendlichkeit verlieren indem sie unachtsam wurde und aus diesem Grund musste sie schnellstmöglich zurück in das Herrschaftsgebiet ihres Bruders. Jedoch wusste sie nicht wer aktuell die Grenzpatrouillen anführte weshalb sie sich für den für sie sichersten Weg zurück entschied – was jedoch auch bedeutete das sie einen gewissen Umweg in kauf nehmen musste. Doch alles war besser als von einem der Hengste aufgeschnappt zu werden der die Grenzen bewachte.

Sicheren Schrittes folgte sie somit einem Pfad der vielen anderen verborgen blieb und manövrierte ihren zierlichen Körper unbeschadet durch das dichte Geäst des Waldes dabei waren alle ihr Geruchssinn nur darauf bedacht bekannte Gerüche zu empfangen schließlich war es doch unwahrscheinlich an einem Tag gleich zwei Fremden zu begegnen. Nicht wahr?
We are so accustomed to disguise ourselves to others that
  • • •   in the end we become disguised to ourselves
[Bild: dezkyra.png]
#3
Das Adrenalin floss nur so durch seinen Körper, während der Schimmel in einem Wahnsinnigen Tempo durch den Abend floh. Aber was sollte es? Er hatte Spaß daran gejagt zu werden, noch schöner war es nur wen er selbst der Jäger sein konnte. Aber er hatte viel und gut Gejagt die letzten Tage, so wunderte es doch keinen dass er schließlich sein Tempo verlangsamte und Fröhlich Pfeifend nur noch durch die gegen Trabte. Auch wenn man ganz ruhig behaupten konnte, das sein Pfeifen sehr schräg klang. Doch schlimmer war der Gesang, den er schließlich einstimmte. Ein leises Kichern, das man durchaus als Irre bezeichnen konnte, entglitt seiner Kehle und machte sich den weg auf die weite Welt wo es schon nach wenigen Minuten erstarb. Der Tod war überall, warum also ihn fürchten? „Nur für mich bist du am Leben. Du bist mir ganz und gar ergeben. Du liebst mich denn ich lieb' dich nicht. Du blutest für mein Seelenheil. Ein kleiner Schnitt und du wirst geil. Der Körper schon total entstellt. Egal - erlaubt ist was gefällt“ fing er an Schräg und Schrecklich zu singen. War seine Stimme doch nicht mehr als ein Abscheuliches Zischen.
Schönheit würde man in diesem Hengst in keiner Pore finden, egal wie tief man Graben würde. „Ich Tu Dir weh. Tut mir nicht leid. Das tut dir gut. Hört wie es schreit.“ Zischte er weiter und verharrte dann Plötzlich still als ihm ein Pferd entgegen kam. Als dieses Nahe genug war, War Xanthos seinen Blick in dessen Augen. Der Wahnsinn in Xanthos Augen war ebenso Präsent wie die Blutgier. Und seine Stimme erhob sich für den nächsten Absatz. „Bei dir hab ich die Wahl der Qual. Stacheldraht im Harnkanal. Leg' dein Fleisch in Salz und Eiter. Erst stirbst du doch dann lebst du weiter. Bisse, Tritte, harte Schläge. Nageln, Zangen, stumpfe Säge. Wünsch' dir was ich sag' nicht nein.“ Und dann Verstummte er während sich sein Blick in die Augen der Prinzessin Bohrte.
Oh er wusste wer sie war. Hatte sie beobachtet, war er doch dicht an die Grenzen des Reiches gekommen. Zu dicht. Oh wenn der König das nur wüsste. Oh er würde ihn auspeitschen lassen. Oder so etwas in der Art. „Das kleine Prinzessinnen Vöglein hat sich wohl verflogen?“ fragte er mit Schräggelegtem Kopf.


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